In dem Nonnenkloster, das am Rand von Kathmandu in Nepal liegt, geht es mittlerweile ähnlich geschäftig zu wie in einem Bienenstock. Neben dem Kampfsport-Training gibt es auch Unterricht in Englisch und Grundlagen der Betriebswirtschaft. Nicht zuletzt lernen sie aber natürlich auch, buddhistische Gebete anzuleiten. Rund 400 Nonnen aus Bhutan, Nepal, Indien und Tibet leben hier zusammen. Viele von ihnen sprechen mehrere Sprachen."Ich habe 2010 beschlossen, Nonne zu werden. Seitdem bin ich hier", erzählt die 16-jährige Jigme Yangchan Ghamo, die ebenfalls Kung-Fu lernt. "Die meisten Menschen denken, dass Nonnen einfach nur herumsitzen und beten, aber wir tun viel mehr."Kampfsport ist allerdings nicht die einzige körperliche Betätigung, bei der die Nonnen glänzen. Im vergangenen Jahr legten 500 Frauen die 4.000 Kilometer zwischen Kathmandu und dem indischen Leh auf dem Fahrrad zurück. Ihr Ziel: auf Menschenhandel aufmerksam zu machen.Mehr lesen: Feminismus auf Rollschuhen – Die knallharte Faszination des Roller Derby
Jeden Morgen durchlaufen die Nonnen ein hartes zweistündiges Training | Alle Fotos: Ahmer Khan
Nach seinem Vietnam-Aufenthalt beschloss der Gyalwang Drukpa, auch seinen Nonnen die Möglichkeit zu bieten, in Selbstverteidigung unterrichtet zu werden
Jeden Morgen um 4 treffen sich die Nonnen unter freiem Himmel, um sich in Kung-Fu zu üben
Natürlich lernen die Nonnen im Kloster auch andere Dinge – wie Englisch, Klempnern, elektrische Anschlüsse zu verlegen und, natürlich, Beten
Die Nonnen trainieren in der Kleidung, die durch klassische Martial-Arts-Filme in den 70ern und 80ern berühmt gemacht wurde
Diese Nonnen unterstützten auch die Opfer des Erdbebens, das Nepal 2015 heimsuchte
Eine Nonne bereitet sich nach dem zweistündigen Training auf ihr Morgengebet vor
Die Nonnen trainieren mit Schwertern, Stöcken, Macheten und anderen Waffen
Die jüngste Nonne im Kloster ist Neun, die älteste 42