Wenn Fans ihr Auto verkaufen, nur um an Tickets für dein Konzert zu kommen, bist du nicht irgendeine Band – dann bist du Slipknot. Die neun maskierten Typen in Overalls, prügelten sich während des Nu-Metal-Hype der Jahrtausendwende in den alternativen Mainstream und blieben dort. Das ist eben doch keine Gimmick-Band, die durch ihr Auftreten derart mit abgegriffenen 00er-Klischees um sich schmeißt. Da kann man nur respektvoll mit der Faust gegen die nächste Wand boxen. Spätestens, wenn man die neun Männer aus Iowa dann live auf der Bühne sieht und in die ekstatischen Gesichter der Fans blickt, versteht man vollends, warum das alles auch 2017 noch funktioniert und kein bisschen mit verklärter Nostalgie zu tun hat.Am 06. September kommt die neue Dokumentation Day Of The Gusano für einen Tag in die Kinos. Darin wird der erste Auftritt der Band in Mexiko gezeigt und die vielen Fans, die diesen Tag mehr als alles andere herbeigesehnt haben, kommen in emotionalen Geschichten auch zu Wort. Weil Perkussionist Shawn "Clown" Crahan die Regie dafür übernommen hat, haben wir ihn angerufen und ihn gefragt, wie denn Aftershow-Partys bei Slipknot mittlerweile aussehen, welche Fan-Geschichte ihn am meisten berührt hat und bei welchen drei Horrorfilmen er die größte Angst hatte.… weiterlesen auf noisey.Folge VICE auf Facebook, Instagram und Snapchat.
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