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Wie Rechtspopulisten die Sprache instrumentalisieren – und was man dagegen tun kann

Ob "Obergrenze" oder "Umvolkung": Rechtspopulistische Sprache macht sich auch außerhalb von AfD-Parteitagen breit. Wir haben mit einem Linguisten zusammen die Tricks der Populisten analysiert.

von Richard Diesing
26 März 2017, 3:00am

Bild: imago

Es war ein viel besuchter Vortrag auf dem 33. Chaos Communication Congress. Das langjährige CCC-Mitglied, der Linguistikprofessor und Podcaster Dr. Martin Haase, sprach auf dem jährlichen Hackertreff über die "Sprache des Populismus – Wie politische 'Gewissheiten' konstruiert werden". Wahrscheinlich liegt es an der Aktualität des Themas, schließlich gab es in letzter Zeit genügend Anlässe, sich Gedanken über rechtspopulistische Sprache zu machen. So wollte zum Beispiel Frauke Petry den Begriff "völkisch" wieder positiv besetzen und die CDU-Abgeordnete Bettina Kudla sprach in einem Tweet, in dem sie Merkels Flüchtlingspolitik kritisierte, direkt von "Umvolkung".

Dass Populisten gern diffuse Ängste schüren und vermeintlich einfache Lösungen für komplexe Probleme anbieten, ist bekannt. Haase wollte wissen: Mit welchen Strategien benutzen Populisten Sprache für ihre Zwecke? Wie lassen sich populistische Forderungen identifizieren und wie kann man ihnen möglichst effektiv begegnen? Seine Ergebnisse findet ihr im vollständigen Artikel auf Motherboard

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