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Geständnisse aus dem Berner Nachtleben

Am Wochenende durften sich hauptstädtische Clubber im Kapitel ihrer Sünden entledigen. Erwartungsgemäss stieg die Bereitschaft zur Beichte von Donnerstagabend bis Samstagmorgen stetig an – analog zum allgemeinen Dopamin- und Promille-Pegel.
29.3.17
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Nach seinem ersten Schweiz-Stopp Ende 2016 im Zürcher Klaus, machte der Partygott vergangenes Wochenende in Bern halt. Nachdem Clubber bereits in Wien und Zürich in den frühen Morgenstunden des ausschweifenden Ausgehens ihre Sünden beichten und auf Instant-Vergebung hoffen durften, kamen letzte Woche die Gäste des Berner Kapitels in den Genuss, sich ihrer Schandtaten zu entledigen.

Obwohl unser Partygott seine Jünger nicht mit Ablassscheinen lockt, wurde das Angebot von den Nachtschwärmenden rege genutzt; hier die Ergebnisse – oder auch: it's all about sex, drugs & electronic music.

"Ich, W 22, beichte, dass ich meinem Ex seine drei besten Freunde gevögelt habe."

"Wir sind alle unschuldig! Sünde existiert nicht, ausser im Ego! Befreit euch vom Ego und du wirst die anderen vom Licht der Liebe überzeugen, respektive anstecken. Ich bin das Licht genau wie jeder andere auch. (?)"

"Nach einem ausgiebigen Abendessen habe ich voll betrunken Ketamin konsumiert und danach vor dem Kapitel mich voll ausgekotzt… excüsi"

"Ich habe mit meinen 26 Jahren erst einmal Sex mit einer Frau gehabt und galt früher als Frauenheld!"

"Ich arbeite in einer Suchtklinik und konsumiere…"

"Es ist das Geilste, Drogen zu nehmen aber schade für meinen Körper."

"Ich, W 29, beichte, dass die schönsten Frauen und Männer im Kapitel arbeiten."

"Glaub es oder nicht, aber ich lebe in Bern und führe ein High-Society-Leben wie in einem Hollywood-Film."

"Ich habe mit einem Migroskörpli im Coop eingekauft und gehe immer bei Rot über die Strasse! #lebenamlimit"

"Als ich so besoffen war und endlich schlafen wollte und ich im Bett lag und die Waschmaschine zu krepieren (?) begann, wusste ich, gäbe es nur 2 Optionen: Kotzen oder eine Line ziehen. Ich war den ganzen Abend ohne klar gekommen. Ich entschied mich für die Line und schlief tief und fest. Am nächsten Morgen wusste ich nichts mehr."

Globi, 22: "Ich machte Liebe mit 2 Frauen"

"Ich liebe es auffällig/unauffälig auf der Tanzfläche Drogen zu konsumieren! (und ich arbeite selber in einem Club…"


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