Die Stimmung im MMA erinnert an die alte Kantine. Foto: Tobias Raschbacher

Kann Wiens Technoszene etwas von München lernen?

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, habe ich mich im Namen des ernsten, investigativen Journalismus in die angesagtesten Clubs beider Städte begeben.

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13 Mai 2017, 5:00pm

Die Stimmung im MMA erinnert an die alte Kantine. Foto: Tobias Raschbacher

Als Münchner wird dir entweder beigebracht, dass München die beste Stadt der Welt ist und Münzen nichts in deinem Geldbeutel verloren haben – Scheine sind schließlich leichter und mehr wert. Oder aber du verabscheust alle Einwohner dieser Stadt. Ich gehöre eher zur zweiten Fraktion. München ist genauso spießig wie Wien – wenn nicht sogar noch spießiger. Stell dir das gesamte Publikum des Wiener Clubs Passage in der Münchner Innenstadt vor. Plus ihre Eltern. Und deren Eltern in allen teuren Cafés und auf allen Rolltreppen der Stadt - willkommen in München.

Ob diese Leute allein oder mit Freunden feiern gehen, ist auf den Bildern oft nicht wirklich zu erkennen, weil die drei Liter Flasche Belvedere mit Beigetränken den meisten Platz der Bilder einnehmen müssen. Fuck friends, schaut, wie viel Geld von Papa ich schon wieder verbrenne. Haltet euch also von allen Clubs fern, vor denen Leute mit toten Tieren an der Jacke anstehen – ihr werdet es sonst bereuen. Außer ihr haltet "Thrift Shop" immer noch für einen aktuellen Song und Second Hand-Kleidung noch immer für den neuesten Modetrend.

Warum München dennoch nicht so schlecht ist und Wien in Sachen Clubkultur sogar noch von Bayerns Hauptstadt lernen kann, liest du jetzt auf THUMP.

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