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twenty's plenty

Die FA beschließt 30 Pfund als Preisgrenze für Auswärtstickets

90 Pfund für ein Auswärtsticket? In manchen Stadien ist das gerade traurige Realität. Auch der Protest der Liverpool-Fans hatte anscheinend seine Wirkung.
10.3.16

Die Preise für die Auswärtstickets sollen ab nächster Saison nicht mehr über 30 Pfund steigen, so kündigte die Premier League es vor kurzem an.

Und das ist auch gut so, denn die in den letzten Jahren immer mehr steigenden Ticketpreise sorgten für heftiges Entsetzten in der englischen Fan-Szene. Während eines laufenden Liga-Spiels verließen Liverpool-Anhänger vor Abpfiff geschlossen das Stadion. Diese drastische Maßnahme zeigte offensichtlich Wirkung: die Club-Vorsitzenden von Liverpool gaben nach und legten die Ticketpreis-Erhöhung auf Eis.

Auch die Football Supportes` Association setzte alle Hebel in Bewegung, die strikte Ticketpreiserhöhung zu verhindern. Sie starteten die 'Twenty's Plenty'-Kampagne und verlangen dort 20 Dollar als oberste Preisgrenze für Auswärtstickets.

Solche Fan-Aktionen ziehen sich durch das ganze Land, denn die Ticketpreise erreichten in England zwischenzeitlich utopische Ausmaße: Für das teuerste Heimticket von Arsenal London bezahlte man 97 Pfund, in West Ham war man mit 95 Pfund dabei, in Chelsea dagegen blätterte man 87 Pfund hin.

Doch dem wird nun ein Ende gesetzt. Der Guardian zitierte am Mittwoch die Premier League zu dieser Entscheidung: „Fans sind für uns das wichtigste, sie sind essentiell für die Atmosphäre. bei unserem Meeting am 4. Februar 2016, entschieden wir, den Fans entgegen zu kommen und die Preisgrenze bei 30 Pfund zu setzen"