Disco-Ikone Danny Krivit über das Paradise Garage, Jimi Hendrix und 45 Jahre Deejaying

In unserer Mini-Video-Doku erhaschen wir u.a. einen Blick in Danny Krivits 80.000 Scheiben schwere Plattensammlung. Sie ist über die ganz New York verteilt.

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Dez. 21 2016, 9:08am

Danny Krivit hat schon alles gesehen. Seit 45 Jahren steht er hinter den Plattentellern, legt Soul-lastigen House auf und tüftelt im Studio an minimalistischen Disco-Edits. Das Leben des gebürtigen New Yorkers ist ein Spiegel der dortigen Clubkultur und an ein Ende ist nicht zu denken. In unserem Video THUMP Specials Danny Krivit: 45 Years of DJing spricht er persönlich über die ausschlaggebenden Erfahrungen, die ihn dorthin geführt haben, wo er heute ist.

Danny berichtet über seine Anfänge im Ninth Circle—einem bekannten Restaurant und zeitweiliger Disco seines Vaters, in dem Leute wie Jimi Hendrix verkehrten—und über die Anfänge seiner Plattensammlung, die mittlerweile 80.000 Scheiben umfasst. Wir erfahren, wie er sich in einflussreichen Clubs wie David Mancusos Loft und der Paradise Garage an der Seite seines Freundes Larry Levan die DJ-Hörner abgestoßen hat hat—zwei Erfahrungen, die letztendlich zur Gründung seiner früheren Partyreihe Body & Soul Sunday mit Francois K und Joe Claussell führen sollten, sowie der von ihm im Alleingang organisierten 718 Sessions-Reihe. Als jemand, der lange genug im New Yorker Nachtleben dabei ist, um zu sehen, zu was es sich heute entwickelt hat, teilt Krivit mit uns auch seine Ansicht darüber, wo die Szene sich heute befindet und was sich am meisten verändert hat.

Die Zahl 45 hat für Krivit gleich eine doppelte Bedeutung. Nicht nur ist das eine beachtliche Anzahl von Jahren als DJ, sondern auch eine Anspielung auf seine Sammelleidenschaft von 45ern—auch Singles genannt. Er hat diesem Format eine ganze Karriere gewidmet und es repräsentiert einen interessanten Teil seiner Sammler-Psyche. Wir bekommen in der Dokumentation auch einen intimen Einblick in seine verschiedenen Lagerräume, die seine legendäre Sammlung beherbergen. Wie die meisten Dinge, die wir hier sehen und hören, sind sie eine offene Zeitkapsel für Musik, Geschichte und natürlich auch die Stadt, die er kennt und liebt.

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