Foto: MascotteEs gab Zeiten, da wummerten dunkle Bässe aus namenlosen Partykellern. Es war dreckig, es war rüde, es war genau so wie man es von illegalen Hinterhof-Raves in südlondoner Suburbs erwarten konnte. Und irgendwie spülte diese Pfütze aus ungeschütztem Sex, Beschallungskoma und Erbrochenem ein musikalisches Genre hervor, dass Klubwände auf der ganzen Welt zum beben bringen sollte: Dubstep.Zeiten ändern sich. Mit dem ersten Album des britischen Musikerduos Mount Kimbie „Crooks & Lovers” (Hotflush Recordings) entstand 2010 die musikalische Antwort auf die Vinyl-only-Riege aller mit zugedröhnten Rastafari gefüllten Kellerlöcher: Post Dubstep. Post Dubstep ist in etwa so düster wie die Kompositionen von Felix Mendelssohn. Mount Kimbie macht auf DIY Sounddesign und bietet ein akustisches Erlebnis auf höchstem Niveau. Am Mittwoch präsentieren sie uns ihr neues Album, „Cold Spring Fault Less Youth” (Warp Records, 2013) im Zürcher Mascotte.Und weil wir uns so sehr freuen, laden wir euch dazu ein und verlosen 2x2 Tickets. Schreibt uns eine Email mit dem Betreff „Kimbie” und einer kleinen Erzählung über den düstersten Ort, an den es euch je verschlagen hat an philipp@viceland.ch.
