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Das beste Musikvideo der Welt

"Crown & Key" von Gaika ist heute das beste Musikvideo der Welt

Gothic-Dancehall-Bass-Rap? Gaika aus UK liefert euch nicht nur ein musikalisches Meisterwerk, sondern weiß auch, wie man große Videos zu diesem Sound dreht.

von Claus Schwartau
07 Juni 2018, 8:12am

Screenshot via YouTube

Zwei Mixtapes und zwei EPs hat Gaika aus UK schon auf der hohen Kante, und nach den bisherigen Releases Machine, Security, SPAGHETTO und The Spectacular Empire, steht nun sein Debütalbum BASIC VOLUME in den Startlöchern, von uns geehrt und gefeiert zu werden. Und feierbar ist der Mix allemal, den der Mann aus Brixton hier zusammenrührt. "Gothic Dancehall" ist dabei nur eine neue Schublade, die ihr jetzt in eure Musik-Kommode fräsen könnt, sofern ihr denn unbedingt neue Schubladen braucht. Die Produktionen auf dem Debüt stammen dabei von Szene-Lichtgestalten wie SOPHIE, DADRAS oder auch Dre Skull, heute gibt es mit "Crown & Key" die erste Single aus dem neuen Gaika-Werk zu hören. Und ein so starker Auftakt hat natürlich auch ein nicht minder starkes Video verdient.

"Als ich 'Crown & Key' das erste Mal hörte, hat es mich an die Grabgesänge meines Heimatdorfes erinnert. Das hat all die biblischen Albträume wieder wach werden lassen, die ich als Kind hatte", beschreibt Regisseur Paco Raterta seinen ersten Eindruck vom Song. Weiter sagt er: "Wenn man sich mit christlicher Bildsprache auskennt, fällt auf, dass diese oft sehr grotesk ist. Gleichzeitig ist sie recht steif und schön zugleich. Die Kamerafahrten im Video sind inspiriert von meinen Erinnerungen als Messdiener – es ist gewissermaßen eine Art Point-Of-View-Erinnerung."

Gut, wir sind froh, von dieser Sorte Erinnerungen nicht regelmäßig heimgesucht zu werden, gleichzeitig sind wir dankbar, dass Raterta für dieses Video aus dem Stand die passenden Visuals direkt aus der eigenen Biografie herauspflücken konnte. Bitte mehr davon.

Das Video zu Gaikas "Crown & Key" seht ihr oben, das Album BASIC VOLUME erscheint am 27. Juli 2018 über Warp.

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Dieser Artikel erschien ursprünglich auf Noisey DE.