Justin Bieber sagt, er hätte Marilyn Manson wieder relevant gemacht und kassiert dafür Antichrist-Rache

Alles fing an mit einem Manson-Shirt, das Bieber als Merch verkaufte ...

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14 September 2017, 9:32am

Fotos: Imago | Future Image & Imago | The Photo Access

Hatten wir nicht erst letztes Jahr eine Debatte darüber, ob Metal-Kultur von Rappern und Popstars in zerrissenen Bandshirts vereinnahmt wird? Justin Bieber war einer der ersten, die Metal- und Hardcore-Styles für sich entdeckt haben und dafür bekam er 2016 auch reichlich Kritik. Biebs trieb es sogar so weit, dass er ein Shirt mit dem Gesicht von Marilyn Manson als eigenes Merch verkaufte. Und wie Manson jetzt in einem Interview mit Consequence of Sound verriet, fand er die ganze Aktion nicht nur unlustig, sondern hat sogar Bieber persönlich gesagt, wie scheiße er die Nummer fand.

In dem Interview sagt der "Antichrist Superstar" (alleine diese Bezeichnung macht deutlich, wie unglaublich unsinnig die Verknüpfung des gottesfürchtigen Justin Bieber mit Marilyn Manson ist), dass Bieber bei ihrem ersten Aufeinandertreffen ein Manson-Shirt trug und ihm ins Gesicht sagte, "Ich hab dich wieder relevant gemacht." Das konnte Manson natürlich nicht auf sich sitzen lassen und startete sofort einen komplexen (und ziemlich kindischen) Racheplan:

"'Am nächsten Tag habe ich Justin gesagt, dass ich zu seinem Soundcheck kommen würde, um mit ihm 'Beautiful People' zu performen', erzählt Manson. Daraufhin habe Bieber zugeben, dass das Shirt seine Idee war. Manson hatte derweil nie vor wirklich zusammen mit Bieber auf eine Bühne zu gehen, aber ' er hat mir geglaubt, dass ich wirklich kommen würde, weil er echt so dumm war.'"

In dem Interview nennt Manson Bieber außerdem ein "richtiges Stück Scheiße" und prahlt mit der Tatsache, dass er am Ende die kompletten Einnahmen des Bieber-Merchs bekam. Der Fairness halber muss man aber auch sagen, dass Manson nicht alle jungen Künstler hasst. Er hat zum Beispiel gesagt, dass er ein Fan von Lil Uzi Vert ist: "Er hat die gleiche Attitüde, die ich damals an den Tag legte."

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