Die Polizei will nicht, dass Leute für die Drake-Challenge weiter aus fahrenden Autos springen

Zwar verletzten sich bei der viralen "In My Feelings"-Challenge von Drake gerade immer mehr Menschen, dafür entstehen aber auch jeden Menge lustiger Fail-Videos.

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31 Juli 2018, 1:19pm

Foto: Screenshot via Twitter von @caarolin9

So harmlos wie Drakes aktuelles Album Scorpion musikalisch ist, begann auch die "In My Feelings"-Challenge. Der New Yorker Comedian Shiggy tanzte ein bisschen auf der Straße zur Single mit der ins Hirn fräsenden "Kiki, do you love me"-Hook. Das Internet sah das Video, befand es für witzig und machte es nach. Ein virales Sommer-Phänomen war geschaffen und erreichte eigentlich schon längst durch Will Smiths übertriebene Performance seinen Höhepunkt. Der kletterte nämlich auf eine verflucht hohe Brücke in Budapest, tanzte dort und filmte das mit einer Drohne. Das Insta-Game des Schauspielers sucht 2018 echt vergeblich ebenbürtige Konkurrenten.

Scorpion ist nun bereits seit vier Wochen auf Platz eins der US-Charts und auch die Challenge nimmt immer wahnsinnigere Züge an. Vielleicht liegt es an der "Are you riding"-Line, vielleicht auch an dem Footballer Odell Beckham Jr., der recht früh aus einem Auto stieg, um zu tanzen, aber die Leute nehmen das Riden ein bisschen zu ernst. Mittlerweile springen sie für die Tanz-Challenge sogar aus fahrenden Autos auf die Straße.

Das geht manchmal gut. Manchmal wird jedoch die Geschwindigkeit des Fahrzeugs unterschätzt, manchmal ist ein Laternenpfahl im Weg und manchmal unterbricht ein anderes Auto den Tanz abrupt. Grund genug für die Polizei, mal vor den eigentlich offensichtlichen Risiken zu warnen. Es sei "eine schlechte Entscheidung, aus einem fahrenden Wagen zu hüpfen, um zu tanzen", warnte die US-Verkehrsbehörde. Die Polizei in Mumbai twitterte gleich ein Video, um zu zeigen, was da schief gehen kann:

In Deutschland ist die Challenge bisher zum Glück noch nicht in diesem Maße angekommen. Wird sie wohl auch nicht mehr. Viel länger als einen Monat wird der globale Massenquatsch eh nicht andauern. Gucken wir uns also lieber die Fails an, mit dem Wissen, dass sich zum Glück noch keiner wirklich verletzt hat.

Die Fails


Die Fake-Fails

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