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Thump

Geständnisse eines Studentenparty-DJs

Besoffene Medizinstudenten, "ausgefallene" Musikwünsche und Gäste, die hinter deinem Pult Sex haben wollen – warum unser Autor einfach nicht mehr weitermachen konnte.

von Harold Heath
26 Februar 2017, 6:00am

Wir alle haben eine gewisse Vorstellung vom Dasein als DJ. Wir denken an Glanz, Glamour, luxuriöse Hotels und Flüge in der Business Class, Freigetränke und eine sich anbahnende Psychose. Und für einige DJs sieht das Leben auch tatsächlich so aus. Für andere allerdings nicht: Ihre Expertise in rumänischem Minimal ist eher mäßig, sie mixen nicht vor staunenden Bewunderern gekonnt und fehlerlos Track um Track ineinander und gehen auch nicht mit einem Sack Kohle nach Hause. Es sind die DJs, die auch mal Songwünsche annehmen, Geburtstage über die Anlage bekannt geben und so ziemlich alles spielen, was die Leute hören wollen – so sehr es ihnen auch in ihrer eigenen Seele wehtut. Die Rede ist von Studentenparty-DJs. Ich war früher einer von ihnen.

Die Erinnerungen an ein paar der denkwürdigsten – und nein, damit meine ich nicht die glorreichsten – Nächte meines Lebens liest du jetzt bei THUMP.