Sex

Zwei Lesben erzählen von ihrer offenen Beziehung

Mara und Patti lieben sich, wohnen zusammen und schlafen auch mit anderen Frauen. Und Mara steht auch auf Männer – zum Beispiel den schönen Leo.

von Friedemann Karig
06 März 2017, 8:39am

Foto: imago | Blickwinkel

Auf dem Foto ist nicht das Paar abgebildet | Foto: imago | Blickwinkel

"Die Monogamie ist ein Desaster. Zumindest statistisch gesehen. Fast jede zweite Ehe in Deutschland wird geschieden, Tendenz steigend. Die durchschnittliche Dauer einer Beziehung beträgt vier Jahre. Rund die Hälfte der erwachsenen Deutschen ist schon einmal fremdgegangen", schreibt Friedemann Karig im Vorwort zu seinem Buch Wie wir lieben, das am 17. Februar 2017 erschienen ist.

Es ist kein Plädoyer für die offene Beziehung, sondern eine Gedankensammlung, ob wir im Jahr 2017 ein neues Konzept der Liebe brauchen – und wie dieses aussehen könnte. Dafür hat Friedemann Karig mit Menschen gesprochen, die versuchen, anders zu lieben – mutiger, freier, gewagter. Mit allem Schmerz. Mit allem Glück. Mit oder ohne Happy End. Zwischen den Geschichten stehen einige Gedanken darüber, warum die Liebe heute ist, wie sie ist – und wie es anders geht. VICE veröffentlicht drei dieser Liebesgeschichten. Los ging es mit dem Liebesdreieck um Jasper, Marie und Jaspers Kindergartenfreund. Die nächste Geschichte handelte von einer offenen Beziehung, in der nur die Frau mit anderen schläft. In der letzten Folge erzählt ein lesbisches Paar von seiner offenen Beziehung.

Mara & Patricia

Der Joghurt ist schuld. 1,8 Prozent Fett, 400 Milliliter. Mara hat ihn vergessen, und muss jetzt zurück zum Kühlregal, raus aus der Kassenschlange, der Rucksackriemen schneidet in ihre Schulter, es ist heiß, sie ist genervt.

Vor dem Kühlregal, irgendwo zwischen Frischkäse und Aufbackbrötchen in der Dose, steht Patricia, genannt Patti. Das Kleid mit den hellen Blumen drauf, Sandalen, die Beine braun vom Tag am See, jetzt nur noch irgendwas fürs Abendessen, dann heim. Duschen, essen, vielleicht noch ein Glas Wein mit der Mitbewohnerin. Aber die nervt in letzter Zeit, stellt immer so Fragen, die Patti schon kennt, seit sie 16 ist. Patti schlafe also mit Frauen? Ja, das verstehen sie, das würden sie auch mal ausprobieren, haben sie vielleicht schon, sagen die Mädels. Und die Jungs, die verstehen erst recht und nicken auch und versuchen, irgendwie nicht zu neugierig zu wirken, nicht gierig auszusehen.
Mara bückt sich nach dem Joghurt, der Rucksack rutscht nach vorn ins Regal, wirft ein paar Milchprodukte um, "Fuck", sagte sie, beherrscht sich, um nicht noch vier Mal "Fuck" zu sagen, "Fuck! Fuck! Fuck! Fuck!", obwohl Lukas nicht dabei ist, ihr Sohn. Als sie aufsteht, sieht sie die blonden Locken, das Lächeln, das Nasenpiercing, das Kleid mit den hellen Blumen, die braune Haut.

"Jedes Mal vergesse ich den fucking Joghurt!", sagt Mara.

"Ich auch", antwortet Patti und lächelt, dabei stimmt das gar nicht. Sie mag keinen Joghurt. Und so stehen sie vor dem Kühlregal, "wie Teenager", erzählt Mara heute. Sie wissen nicht, was sie sagen sollen. Schauen sich nur an.

"Vermutlich war es für uns beide in dem Moment schon klar", erzählt Mara. Ihre Hand liegt seit einer Stunde auf Pattis Bein, als hätte sie sie dort vergessen. Wir sitzen in der kleinen Küche, vollgestopft mit bunten Gewürzen in großen Gläsern, überall Zeichnungen von Lukas, darauf zwei Frauen (eine blond, eine dunkler) oder ein Mann (blond) und eine Frau (dunkler).

Dass Patti nicht auf Typen steht, weiß sie, seit sie Teenager ist. "Wir sind ins Kino gegangen, zu acht. Vier Jungs, vier Mädchen. Und dann, beim Rausgehen, ist an jedem Baum ein Pärchen stehen geblieben. Für mich blieb am Ende einer übrig, meistens der Torben, der hatte keinen Vater mehr und am wenigsten Geld, also die uncoolsten Klamotten. Den habe ich eben geküsst. Das war eklig."

Die erste Frau, mit der Patti schläft, heißt Angelika, aber alle nannten sie Angie, englisch ausgesprochen, wie in dem Klassiker von den Stones. Sie waren am See, Angie und Patti schwammen auf einer Luftmatratze herum, die anderen waren auf einmal weg. Pattis Herz klopfte so sehr, dass sie dachte, der See müsste überlaufen, auch wenn sie über Jungs redeten.

"Wie viele hattest du schon?", fragte Angie. "Nicht so viele", sagte Patti. Der See war tief und kalt, die Sonne stand hoch. "Wie viele sind nicht so viele?", fragte Angie und lächelte. "Du meinst richtig im Bett oder nur so?" – "Beides." – "Ich interessiere mich nicht so für Jungs", sagte Patti und wusste im selben Moment nicht, ob das jetzt eine elegante Andeutung gewesen war. Oder einfach nur saudumm.

Aber Angie lächelte wieder. "Ich auch nicht." Und der See war ganz ruhig.

Am nächsten Abend schlüpften sie aus dem Bierzelt, in dem irgendein Verein seinen 100. Geburtstag feierte, und küssten sich hinter dem Kühlwagen. Und als Angie sie auszog, später, in ihrem Zimmer, in dem so viele Bücher standen, dass sie die unmöglich alle gelesen haben konnte, verstand Patti, dass alles gut war, immer nur noch besser werden würde.

Maras erste große Liebe heißt Tom. Seine schmalen Hände, seine Haare, sein Atem, das Kopfschütteln, wenn ihn etwas amüsierte – sie war so verliebt, dass es wehtat. "Alles, für immer, mit dir", sagte sie bei ihrer Hochzeit. Und bei Gott, sie meinte es so. "Alles, für immer, mit dir", antwortete er. Und sie hätte nicht glücklicher sein können.

Flitterwochen, Sardinien, durchsichtiges Meer. Jeden Abend und jeden Morgen und jeden Mittag im Bett mit Tom, kurz vor dem Heimflug macht sie einen Test, schwanger. Wie sollte es auch anders sein? Sie gehörten zusammen, und jetzt würde ihre Liebe zu einem Menschen werden. Lukas hat seine Augen, ihr Kinn, seine Hände, ihr Lachen. Im Krankenhaus sagt Tom zu ihr: "Egal, was passiert. Dieses Kind wird uns für immer verbinden."

Als sie Schluss machte, rastete er nicht aus. Das war das Schlimmste. Er hat leise gesprochen. "Geheimnisse", hatte er immer wieder gesagt, "du hattest immer schon Geheimnisse. Die haben uns kaputt gemacht." Und Mara wusste nicht, ob er nun Recht hatte oder sie verrückt wurde. Und es war alles seltsam egal, es war vorbei. Etwas Neues begann. Sie wusste, dass Toms Familie sie verstoßen würde. Egal, was er ihnen erzählte. Sie wusste, dass er sich bald eine neue Frau suchen würde. Er konnte nicht allein sein. Schon gar nicht jetzt. Sie hoffte, dass Lukas es verstehen würde. Es würde dauern. Sie hatte ja selbst fast zu lange gebraucht.

Da war immer schon etwas gewesen. Eine seltsame Sekunde, wenn sie eine Frau sah, die ihr gefiel. Etwas anderes als bei Tom, als bei den anderen Männern. Geküsst hatte sie einige. Das war ganz normal, bei ihren Freundinnen. Man probierte alles aus. Ein bisschen auch die Jungs heiß machen, ein bisschen beste Freundin sein, warum nicht. Aber Mara hatte gemerkt, dass da etwas auf sie wartete.

"Wenn du das brauchst, dann ist das in Ordnung", hatte Tom gesagt. Es war keine Konkurrenz für ihn. Er war nicht eifersüchtig. Er liebte sie. Aber Frauen, die sie sah, wirklich sah, und die sie sahen, die zögen sie von Tom weg wie große Magneten, sie konnte nichts tun. Als sie das erste Mal mit einer schlief, er wusste davon, er hatte es erlaubt, wurde ihr klar, dass dieser Anfang auch der Anfang eines Endes war. "Nur Sex", hatte Tom gesagt, "das ist in Ordnung." Aber sie verliebte sich sofort, in die erste, die zweite, die dritte, in die Frauen und in die Idee der Frau, und sie sagte Tom nichts davon, aber er kannte sie zu gut. Sie traf die eine immer wieder, obwohl nur einmal "in Ordnung" war, Tom schrie nicht, er blieb ruhig, wie immer, aber die Geheimnisse, die gingen ja nicht weg. Ihre Liebe schon.

Die Scheidung war schnell vollzogen. Sie bekam das Sorgerecht, Tom volle Besuchsrechte als Vater. Sie zog zurück in ihre Heimatstadt. Tom blieb in ihrer Wohnung ein paar hundert Kilometer entfernt. Lukas nahm sie mit.

"Jedes Wochenende", versprachen sie sich, würden Vater und Sohn sich sehen. Lukas weinte im Auto. Mara nicht. "Der Anfang war nicht einfach, aber es ging nicht anders", sagt Mara. Lukas fragte nicht, jammerte nicht, war so brav wie sonst nie. "Er hat es genau verstanden", sagt Mara. Sie ist jetzt "alleinerziehend", schlimmes Wort, aber noch schlimmer: Sie ist frei. Was tun mit der Freiheit?

Ausgehen, sobald Lukas sich an die Babysitterin gewöhnt hatte. Mara will Frauen, Frauen, mit weichen Lippen und Brüsten und Kurven. Und zwar ohne Liebe erstmal, ohne Bindung, gebunden ist sie an Lukas, an Tom, an sich selbst, sonst ist für niemanden Platz. Sie findet Frauen, im Netz, auf Partys, sie hat so viel Energie wie noch nie, sie hat schließlich 15 Jahre aufzuholen.

Und Patti? Nach Angie kam Steffi, nach Steffi kam Doreen, nach Doreen ging Patti für ein Jahr nach Granada, studieren, trinken, tanzen und in den engen Gassen der Altstadt knutschen. Als sie nach Hause kam, wohnte in ihrem Zimmer eine Svenja und ihr war klar, dass sie zusammen mit Svenja in dem Zimmer wohnen wollte. Drei Jahre ging das gut, mal mehr, mal weniger. Nie hatte sie so gestritten, aber auch noch nie so geliebt.

Einmal, weil Svenja drei Tage nicht nach Hause kam, warf Patti Svenjas Katze aus dem Fenster. Einmal hielt Svenja ihr den Finger unter die Nase und sagte: "Riechst du die andere?"

Dann lief Svenja weg, für eine andere, von der Patti nicht einmal wusste, wie sie hieß. Patti sucht sich eine neue Mitbewohnerin, sie liebt die Stadt und ihren ersten Job. Zwei Jahre später trifft sie Mara vor dem Kühlregal. Gibt es sowas?, fragen sich die beiden. Im Supermarkt? Einfach so?
Sie gehen zusammen aus dem Supermarkt, plappern über irgendwas Belangloses, nur um nicht mit dem Reden aufzuhören, bleiben an der Ecke stehen. "Wohin musst du?", fragt Mara, "in die andere Richtung eigentlich", sagt Patti. Sie lachen. Wer zuerst vorgeschlagen hat, sich zu treffen, nicht zufällig, sondern geplant?

"Du", sagt Mara. "Ne, du!", sagt Patti.

Zwei Tage später sitzen sie an der Bar, Mara trinkt die ersten zwei Gin Tonics viel zu schnell, ist schon betrunken. Patti hält sich an ihrem zweiten fest, hat Angst, zu viel preiszugeben.

"Ich hasse Eifersucht", sagt sie trotzdem irgendwann, "aber sie würde mir manchmal vielleicht gut tun."

"Wenn ich mich auf jemanden einlasse, dann ganz", sagt Mara, "und dann braucht es auch keine Eifersucht."

Noch zwei Drinks, noch eine zufällige Berührung, dann kommt Mara mit zu Patti. Und bleibt drei Tage. Die Mitbewohnerin gibt ihr artig die Hand, fragt nichts mehr. Die meiste Zeit bleiben sie sowieso in Pattis Zimmer. Lukas ist für eine Woche bei Tom. Ab und zu, wenn Patti einkaufen ist, telefoniert sie mit ihm. Wenn sie nicht gerade miteinander schlafen, liegen sie übereinander auf ihrem winzigen Sofa in ihrem kleinen Zimmer, Patti hat Maras Kopf auf ihrem Schoß und Mara hört nicht mehr auf zu reden. Erzählt von Tom, Sardinien, wie es ist, ein Kind zu bekommen.

"Mich gibt es langfristig nur mit Kind", sagt sie. "Und einem Ex-Mann. Und keiner Garantie für irgendwas", sagt sie.

Patti denkt lange nach. Eine Frau mit einem ganzen Rucksack, will sie das? Ob sie dazu überhaupt noch etwas gesagt hat, oder sie sich nur küssten, immer wieder, das wissen sie beide heute nicht mehr. In den ersten Wochen, Monaten sehen sie sich fast jeden Tag. Dann hat Patti auch eine einfache Forderung. "Alles wird gut, mit oder ohne Rucksack", sagt sie, aber: keine Lügen. Lieber alles erzählen, alles zusammen erleben, erleiden, als nur eine Sekunde irgendein Verdacht. Diesmal wirklich.

Mara ist einverstanden. Zusammen ausprobieren. Einander vertrauen. Gleichzeitig frei sein und fest da für ihren Sohn. Das klingt nach etwas, das sie schaffen kann. Nie wieder Geheimnisse. Sie gehen zusammen aus, lernen andere Frauen kennen. Sie leben "offen", mehr oder weniger von Anfang an. Wie oft wer mit wem etwas hatte, darüber reden sie heute nur ungern. Nicht, weil etwas verboten gewesen wäre. "Aber wir haben beschlossen, dass das alles nicht so wichtig ist. Nicht so wichtig wie wir", sagt Patti.

"Danach haben wir nicht groß darüber geredet. Hauptsache, es war gut, und wir sind beide einverstanden", sagt Mara. "Unsere Geschichte ist keine Auflistung von Namen und Nächten."

An einem Samstagvormittag gehen sie zusammen mit Lukas auf den Spielplatz. Er schaut Patti zwei Sekunden aus zwei Metern Abstand an. Als würde sich in seinem Kopf etwas ordnen, das lange in Unordnung war. Dann rennt er los und winkt und ruft, sie soll mitkommen, zur Schaukel, sofort.

"Das war vor ziemlich genau drei Jahren", sagt Patti. "Und vor einem halben Jahr haben wir diesen Film gesehen." Eine Dokumentation über zwei Frauen, die gegen alle Widerstände ein Kind von einem Samenspender bekommen und großziehen. Mara kann in der Nacht nicht schlafen. "Mir war sofort klar, dass ich das will. Mit Patti. Ein zweites Kind. Ein kleiner Bruder oder eine kleine Schwester für Lukas."

Aber sie weiß sofort: Es gibt nur einen einzigen Mann, der dafür in Frage kommt. Und das ist nicht Tom.

Das erste Mal, sagt Leo, hat er Mara in dieser Bar gesehen, in der damals alle abhingen. Ihre halblangen braunen Haare, die sie sich ständig aus dem Gesicht streicht. Ihre spitze Nase, die durch die Luft fährt. Ihre Schlagfertigkeit, vor der alle fast ein bisschen Angst haben. Er fand sie sofort "scharf, sie hatte etwas Einzigartiges, Wildes".

Sie trinken zusammen, Mara sagt sofort: "Ich bin lesbisch. Seit ein paar Jahren."

Leo findet sie noch besser. Sie küssen sich, mehr nicht.

"Das passiert seitdem regelmäßig", sagt Mara, "wenn überhaupt noch mal ein Mann, dann der schöne Leo."

Seine pechschwarzen Strähnen, die überallhin abstehen, die dunklen Knopfaugen, einfach schön. Er stellt keine Fragen, hat das gleiche Tempo wie sie, will alles und nichts. Mara mag ihn, Patti und Leo treffen sich kurz darauf, mögen sich auch.

"Er war wie Mara, nur als Mann, also auch interessant, aber eben anders", sagt Patti. "Und da war sofort auch körperliche Nähe. Er ist anziehend, auch für mich." An irgendeinem Abend voller Rotwein, nachdem sie diesen Film sahen, sagt Mara zu Patti im Bett: "Wenn, dann von Leo." Und Patti weiß sofort, was sie meint. Und wie immer, wenn Mara vorprescht, sie eigentlich überraschen müsste, merkt sie: Das will ich auch. Eigentlich schon lange. "Also haben wir uns mit Leo an einen Tisch gesetzt", sagt Mara.

"Vor zwei Monaten. Wir wissen, was wir wollen. Jetzt muss er mitmachen."

Leo erbittet sich Bedenkzeit. Er hat bisher noch keine Sekunde über so etwas nachgedacht. Noch nicht einmal darüber, selbst Vater mit einer Frau zu werden. Geschweige denn seine Vaterschaft zu leihen. Er kennt weder die juristischen noch die emotionalen Folgen. "Endlos viele Fragen", sagt er, und schweigt, als kämen die Antworten von selbst, wenn er nur lange genug wartet.

Wie ist er verantwortlich? Welchen Kontakt bekommt er zu dem Kind eingeräumt? Welchen will er überhaupt? Mara und Patti sagen, das sei kein Problem, aber was, wenn die beiden sich doch einmal trennen? Er sich mit ihnen zerstreitet, er eine eigene Familie gründet? Was, wenn Tom doch nicht mehr einverstanden ist? Muss er das überhaupt? Er umarmt die beiden Freundinnen. Aber er kann ihnen an diesem Abend nichts versprechen. Er wird lange nachdenken müssen. Sein erster Impuls war: Warum nicht? Darauf sucht er eine Antwort. Bis jetzt hat er keine.

"Wir können warten", sagt Patti, "wir haben ja schon ein Kind, und wir sind uns sicher. Außerdem müssen wir uns noch einigen, wer von uns beiden es bekommt." Mara lacht.

"Das sieht uns ähnlich, dass wir wild entschlossen sind, aber das Wichtigste noch gar nicht wirklich besprochen haben."

Ansonsten soll alles so bleiben, wie es ist.

"Und wir sind zusammen, fester denn je, auch wenn man das alles eine 'offene Beziehung' nennen könnte", sagt Patti. "Alles andere würde für uns nicht funktionieren, glauben wir. Wieso also etwas ändern?"

"Und wenn du dann schwanger zu Hause sitzt, gehe ich feiern", lacht Mara.

"Wer sagt, dass ich ...?", kontert Patti.

Lukas platzt in die Küche. Er schaut sich um, alle hören ihm zu, das merkt er, also ruft er: "Wieso, ihr könnt doch beide schwanger werden!"

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