Anatomiebücher haben jahrhundertelang weibliche Genitalien zensiert

Forscher der University of Cambridge haben vor Kurzem ein Anatomiebuch aus dem 16. Jahrhundert entdeckt, das eine einzigartige Besonderheit hatte: An der Stelle, an der die Vagina zu sehen sein sollte, war ein kleines Dreieck ausgeschnitten – ein perfektes Sinnbild für die Verleugnung der weiblichen Sexualität in der westlichen Welt.

Doch dieses kleine Dreieck ist weitaus mehr als eine treffende Metapher: Tatsächlich wurden Vulven in medizinischen Büchern und anatomischen Darstellungen jahrhundertelang wortwörtlich ausradiert und zensiert.

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