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ICANN etabliert den Rotlichtbezirk im Internet

Menschen, die auf widerliche, ledrige, Faust-in-den-Arsch-Pornos stehen und Menschen, die Gott lieben haben sich endlich auf etwas geeinigt
29.6.10

Menschen, die auf widerliche, ledrige, Faust-in-den-Arsch-Pornos stehen und Menschen, die Gott lieben haben sich endlich auf etwas geeinigt. Ihr kleinster gemeinsamer Nenner ist die Ablehnung des brandneuen .xxx Suffix für Porno-Seiten. Diesmal haben sie echt den Graben überwunden. Es ist in etwas so, als würde Harry S. Morgan, Jürgen Fliege den Penis schütteln.

Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN ) hat einen Vertrag über den alten Vorschlag einer .xxx Endung für pornographische Websites abgeschlossen. Auch wenn diese Endung irgendwie cool aussieht, sind ein paar Typen aus der Pornoindustrie und die obligatorischen gottesfürchtigen Typen gegen diese Idee.

Zitieren wir doch mal aus der New York Times:

"Der Plan verärgert viele Leute aus der Unterhaltungsindustrie für Erwachsene. Sie haben sich mit religiösen Gruppen dagegen zusammengeschlossen, mit dem Argument die neuen Domains würden zu Regulierung und Ausgrenzung führen."

Die Porno-Leute sind darüber besorgt, dass die konservativen Mitglieder des US-Kongresses, sie zwingen werden alle mit Sex verbundenen Websites neu als .xxx registrieren zu müssen, was es dann leichter machen wird, sie aus den Ergebnissen von Internet-Suchmaschinen heraus zu filtern. Die Gott-Leute sorgen sich vor dem genauen Gegenteil, nämlich, dass die bequeme .xxx Registrierung mehr Leute zu der eklatanten Barberei anregt, Pornographie noch häufiger online zu stellen.

Sieh dir auch den Artikel aus dem Guardian an.