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Der beste Brief der Welt

Hier zeige ich euch die besten Auszüge, aus einem 40-seitigem Brief von einer Frau namens Lisa Henry Bowen. Ihr Sohn Curtis hat in Kansas City von seiner Lehrerin ein paar geknallt bekommen.
16.12.10

Hier zeige ich euch die besten Auszüge, aus einem 40-seitigem Brief von einer Frau namens Lisa Henry Bowen. Ihr Sohn Curtis hat in Kansas City von seiner Lehrerin ein paar geknallt bekommen. Jetzt denkt ihr euch bestimmt, das hat der kleine Scheißer das sicherlich verdient hat, also warum so viel Trubel um einen Beschwerdebrief. Doch glaubt mir, ich hab ihn gelesen und es lohnt sich wirklich.

Ich habe 20 Minuten damit verbracht, Stellen zu finden die man weglassen könnte, aber das funktioniert bei diesem Brief nicht, denn es ist alles großartig. Schnell stellt sich die Frage, ob es sich hier vielleicht doch um einen Fake handelt, doch ich habe mich intensiv mit diesem Brief und seinen Hintergründen beschäftigt. Nach vier Minuten intensiven Googelns, bin ich von der Wahrhaftigkeit dieser Zeilen überzeugt.

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Die Qualität, der Textauszüge ist nicht die beste. Aber glaubt mir, die Migräne die ihr vom Lesen bekommt, ist es wert.

OK, der erste Teil dieses 40 Seiten Prachtstück bezieht sich erstmal auf „den Zwischenfall“. Das ist alles noch nicht so spannend. Hier kommt der eigentliche Kernpunkt:

Die Lehrerin Ms. Curry (mit weißer Hautfarbe und witzigem Nachnamen), verpasste dem schwarzen Sohn Curtis (dessen Name urheberrechtlich geschützt ist) und einer anderen schwarzen Mitschülerin, eine ordentlich Backpfeife. Curtis nahm die Situation wie ein Mann:

Auf den nächsten Seiten, wird der Vorfall aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und diskutiert. Aber die Tatsache, dass die Lehrerin Curtis gegenüber handgreiflich wurde, bleibt bestehen. Sie hat sich bereits entschuldigt. Damit hätte sich die ganze Geschichte eigentlich erledigt. Vielleicht sollte sich die Lehrerin umschulen lassen oder einfach mal in die Sonne fahren. Wie auch immer, zurück zum Brief:

Nun weißt du auch, worum es in diesem Brief wirklich geht. Curtis ist ein MENSCHLICHES Wesen und nicht einfach nur der Sohn von einer verrückten, rassistischen Alten. Zur visuellen Untermalung gibt es wunderschöne Fotos von dem Kleinen.

Oh Mist, ich habe aus versehen gesagt „rassistischer Alten“. Korrekt heißt es „historischer und spiritueller Idiot“.

ACH. DU. SCHEIßE. Das gesamte Gesicht des kleinen, süßen, menschlichen Curtis ist eine Million Dollar wert. Nun hat Ms. Curry (immer noch witziger Nachname) ihm eine geknallt und somit ein Viertel seines Gesichts demoliert. Logische Schlussfolgerung, Curtis stehen eine viertel Millionen Dollar Schmerzensgeld zu. Doch die schwarze Lady will noch mehr:

Ich würde ja fast sagen, diese ganzen Forderungen sind ein wenig übertrieben oder gar unverschämt. In jedem Zimmer Plakate, Ms. Curry die Lizenz zum Lehren zu entziehen und ein Aggressionstrainer in jeder Schule. „WE DON´T HIT THE KIDS, HERE – WE EDUCATE THEM!“ einfach großartig! Aber es wird noch besser:

Na gut, vielleicht ist der Trip nach Disneyland ein wenig übertrieben. Aber die Tennis Stunden sind absolut angemessen. Die Liste der Forderungen geht noch ewig, endlos, wie das Loch ohne Boden weiter. Ich will euch nichts vorenthalten, denn alle sind so  großartig. Wenn dir das alles ein wenig zu viel wird, dann kannst du gleich zu 3.12 übergehen. Leider fällt mir zu diesen Punkt keine passendes Adjektiv ein, welches meine Freude darüber ausdrücken kann.

Nachdem Mama Curtis unzählige, gut formulierte, Forderungen aufgeschrieben hat, fängt sie endlich auch mal an zu schimpfen:

Bedeutet folgendes: „Ich werde nicht zulassen, dass sie aus meinem Curtis so ein verzogenes weißes Gör machen, welches keinen Respekt mehr vor seiner Mutter hat.“ Jetzt kommt sie richtig in Fahrt:

Ich bin mir sicher „KISS MY ENTIRE BLACK ASS“ wird der Spruch 2010. In jedem Gespräch kann man ihn gut einbinden. Ich möchte nie wieder eine Konversation, ohne diese Weisheit, hören.

Dann gibt es noch den rechtlichen Hintergrund:

Das macht mir jetzt ein wenig Sorgen. Es ist mehr als offensichtlich, dass Lisa vollkommen verrückt ist. Doch kann sie mich jetzt verklagen, weil ich ihren Namen verwendet habe? Lisa wenn du das hier liest und sich die Wut schon in dir breit macht, bitte verklag mich nicht. Ich verlange bei Briefverkehr eine Bearbeitungsgebühr von £ 400,000.

Wie auch immer, weiter geht’s mit ein paar Forderungen:

Es war ein langer, anstrengender Weg, doch sie ist wirklich fertig. Oh warte, zum Schluss gibt es noch ein paar Anmerkungen:

Die komplette Pracht möchte ich dir nicht vorenthalten, hier der Link zum Glück.

P.S.  Bin ich der Einzige, der das gesamte Ding in dieser Stimme liest?