Obdachlose Fotos

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Obdachlose Fotos

Diese Fotos sind so eigenwillig, dass sie in keine Kategorie passen.
4.4.16

Als ich dem Fotografen Curran Hatleberg vorschlug, eine ganze Ausgabe meines Fotografiemagazins MATTE mit seinen Fotos zu machen, schlug er wiederum vor, ich solle ihn eine Ausgabe kuratieren lassen. Ich stimmte zu, und so kam es zur allerersten Gruppenausgabe des MATTE Magazine mit Bildern und Text von 20 Fotografinnen und Fotografen.

Die Fotografen leben großteils in den USA und die Fotos zeigen hauptsächlich die Realität. Dennoch liefert die Sammlung keine Impression der Vereinigten Staaten, sondern eher einen Blick auf zeitgenössische Künstler und Künstlerinnen, die sich in ihrem Leben und ihrer Arbeit der Fotografie verschrieben haben. Diese Bilder sind der Überschuss einer intuitiven und ehrlichen Herangehensweise an das Medium: sich von einem Impuls zu einem Foto verleiten lassen, nach etwas suchen, das berührt und jenseits unseres bisherigen Verständnisses existiert. Curran entschied sich dazu, die Ausgabe in einen Ort für „heimatlose" Fotos zu verwandeln, die zwar wertvoll sind, aber in keine bestimmte Reihe passen oder aus einem anderen Grund keinen Platz in der Arbeit ihrer Urheber gefunden haben. Zu diesen eigenwilligen Fotos gehören Bilder, die Katy Grannan in der sechsten Klasse von ihren Freundinnen geschossen hat, die intimen Polaroids aus Ägypten von George Awde und auch Justine Kurlands Fotos von Menschen ohne permanentes Obdach.

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Weiter unten findest du eine Auswahl der Fotos aus MATTE magazine no. 40: Homeless.

Mehr über das MATTE Magazine erfährst du auf mattemagazine.org.