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Das Ganze geht auch noch artsier, und zwar als schwarzweißes Cinéma verité, krass reduzierter Scheiß, der fast wie Sequenzen aus einem verlorenen Jacques Rivette-Film daherkommt (wobei ich mit verloren nicht unbedingt "Oh Gott, bitte helft mir alle beim Suchen", sondern eher "Ups, habe ich die Kiste mit der Bundeslade tatsächlich in diesem Lagerraum voller identischer Kisten abgestellt, ohne sie vorher zu beschriften?" meine). Schaut selber:
Das ist auf den ersten Blick vielleicht alles ein bisschen ladida, aber wenn ihr euch erst mal eine dazu angeraucht und einen dazu heruntergeholt habt, werdet ihr mit Sicherheit meine Petition unterschreiben, damit Angels ungekürztes Gesamtwerk bei der nächsten VIENNALE gezeigt wird. Schließlich entspricht ihr Bewegungsimpuls genau der Lebensenergie des heimischen Films und ihr schweigender, schlingender Körper voller Rauch ist sicherlich auch für jede Menge Metaphern (und mindestens 65 heiße Hotdogs, wuff, wuff!) gut.Ich weiß gar nicht, was mich mehr irritiert – dass ihre Filme wirklich erstaunlich gut in jedes Festivalprogramm passen würden, das ohnehin nur Attitüdenkacker und Abspannfetischisten anzieht, oder dass ich eigentlich schon seit zwei Jahren Nichtraucher bin. Mahalo!
