Diese Webseite zeigt dir, wie viele Sklaven für deine Sachen geschuftet haben
Indischer Junge beim Glimmer-Abbau. Bild: ​Made In A Free World

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Diese Webseite zeigt dir, wie viele Sklaven für deine Sachen geschuftet haben

SlaveryFootprint.org beweist, dass Sklaverei auch im 21. Jahrhundert noch erschreckend weit verbreitet ist.

Ich besitze weder eigenes Land, noch eine Orangenplantage. Ich wohne in einer Mietwohnung und habe kein Interesse an Leibeigenschaft. Repressive Systeme sind mir zuwider und ich kaufe Bio. Aber: Für mich arbeiten 60 Sklaven.

Das rechnet mir die Webseite Slavery Footprint vor, nachdem ich meine Persönlichkeitsmerkmale (Alter, Wohnort, Geschlecht) und meinen Lebensstandard (elektronische Geräte, Kleidungsstücke, Beautyprodukte) angegeben habe. Dabei würde ich mich weder als verschwenderisch oder konsumorientiert, noch als unreflektiert bezeichnen.

Nicht nur auf thailändischen Fischerbooten fristen Zwangsarbeiter ihr unmündiges Dasein, Sklaverei ist auch über 2000 Jahre nach dem Imperium Romanum weiter verbreitet als jemals zuvor. Allein die komplexen Lieferketten tragen ihren Teil dazu bei, dass Zwangsarbeit in den meisten Unternehmen zu einem unangenehmen, aber essentiellen Teil der Produktionsbedingungen gehört.

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