„Wer schön sein will muss leiden.“ Irgendwie war dieser kitschige alte Spruch das Erste, woran wir denken mussten, als wir Mira Kolenc an einem hochsommerlichen Julitag getroffen haben. Denn Mira bleibt zu jeder Tages- und Nachtzeit ihrer Lieblingsfarbe schwarz treu. Während wir aber schon beim Anblick ihres Outfits und der hochtoupierten schwarzen Haaren ins Schwitzen gekommen sind, hat sich Mira gar nichts anmerken lassen. Nach 14 Jahren sei man auch die Hitze irgendwann gewöhnt, meinte sie auf Nachfrage. Die Farbe schwarz ist dabei ein essentieller Bestandteil ihres Aussehens, das sich an den Hollywood-Diven der 50er und 60er orientiert und so manchen Blick auf sich zieht.Den Citroën C4 Cactus gibt es in vielen verschiedenen Farben und Diva ist er auch keine, dank seines extravaganten Aussehens mit den Airbumps, ist er aber eben auch ein head turner. Insofern lag es für uns nahe, die zwei Stil-Ikonen zusammenzubringen und dabei gleichzeitig Mira von der Hitze zu befreien. Für das Projekt City Susurrus haben wir sie zum Gespräch gebeten und gleich eine Runde durch Wien gedreht.
Während der Fahrt hat Mira uns über ihr Feldforschungsprojekt erzählt, bei dem sie
zwischenmenschliche Begegnungen in Wien erkundet. Ihre Erfahrungen dokumentiert sie in ihrem Blog und in Form von Kolumnen in verschiedenen Magazinen. Dabei stellt sie im Vorhinein jedoch keine Forschungsfragen, sondern lässt verschiedene Situationen einfach auf sich wirken. Auch die positiven und negativen Reaktionen auf ihren unorthodoxen Look sind dabei natürlich Thema.
Später haben wir das Auto abgestellt und uns mit Mira noch im Magazin am Getreidemarkt auf einen Kaffee hingesetzt. In dem kleinen Geschäft sind uns gleich die Fotos von ihr an der Wand aufgefallen. Da sie überhaupt ein beliebtes Motiv für Fotografen zu sein scheint, wollten wir dann auch wissen, ob sie sich denn als Muse sehe. So ganz wollte sie das dann in dieser Form nicht bejahen, ein kreativer Austausch mit Künstlern finde allerdings statt. Ob der Citroën C4 Cactus in näherer Zukunft auch einen Künstler inspirieren wird, wissen wir nicht. Die richtigen Rundungen dafür hätte er zumindest.Fotos: Marko MestrovicMusik: B.Visible
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zwischenmenschliche Begegnungen in Wien erkundet. Ihre Erfahrungen dokumentiert sie in ihrem Blog und in Form von Kolumnen in verschiedenen Magazinen. Dabei stellt sie im Vorhinein jedoch keine Forschungsfragen, sondern lässt verschiedene Situationen einfach auf sich wirken. Auch die positiven und negativen Reaktionen auf ihren unorthodoxen Look sind dabei natürlich Thema.

