Japanische Schulmädchen zu verkaufen

Die japanische Obsession mit kindlicher Niedlichkeit hat eine düstere Entwicklung genommen, wenn Schulmädchen sich Männern für „Spazier-Dates" verkaufen.

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26 Juli 2015, 4:26am

2014 hat das US-Außenministerium in seinem jährlichen Menschenhandelsbericht das sogenannte „joshi-kosei osanpo" (Japanisch für „Schulmädchen-Spazieren") als Fassade für Prostitution eingestuft, die von hochorganisierten kriminellen Netzwerken betrieben wird. Schulmädchen, die sich Männern für „Spazier-Dates" verkaufen: die japanische Obsession mit kindlicher Niedlichkeit hat eine düstere Entwicklung genommen.

In unserer exklusiven Reportage führt uns VICE News-Journalist Simon Ostrovsky durch eines der geschäftigsten Viertel Tokios, wo Mädchen sich in ihren Schuluniformen potenziellen Freiern anbieten, zu einem Konzert einer Schulmädchen-Band, dessen Publikum aus erwachsenen Männern besteht, und in ein Café, in dem Teenager-Mädchen stundenweise erhältlich sind. Hinter verschlossenen Türen erfahren wir, was wirklich hinter der „Date"-Industrie steckt: junge Frauen, die in die Prostitution gezwungen wurden.