Der Terror hat auch wieder den Fußball erreicht: Nach den heutigen Anschlägen am Flughafen und an einer Metrostation in Brüssel mit bisher 34 Toten und über 187 Verletzten hat die belgische Nationalmannschaft ihr Training vor dem Testspiel gegen Portugal abgesagt. Zuvor war die Mannschaft in Brüssel zusammengekommen. Es ist zudem noch unklar, ob das Spiel im Brüsseler König-Baudouin-Stadion am kommenden Dienstag überhaupt stattfindet.
Gegner Portugal ließ bereits mitteilen, dass man sich schon mit den belgischen und internationalen Behörden in Verbindung gesetzt habe. „Man werde so schnell wie möglich in den kommenden Tagen darüber informieren”, erklärte der belgische Verband der Zeitung Het laaatste nieuws.
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Der Twitter-Account der belgischen Nationalmannschaft gedachte derweil der Opfer: „Unsere Gedanken sind bei den Opfern. Der Fußball ist heute nicht wichtig.” Der verletzte Kapitän und Ex-HSV-Spieler Vincent Kompany appellierte an das belgische Volk: „Ich wünsche mir, dass Brüssel mit Würde reagiert. Wir sind alle verletzt, dennoch müssen wir Hass und seine Prediger zurückweisen. So hart es auch sein mag.”
Man sei mit den Gedanken bei den Familien der Opfer und allen belgischen Freunden, twitterte die französische Nationalmannschaft.
Der belgische Norwich-City-Stürmer Dieumerci Mbokani—früher beim VfL Wolfsburg unter Vertrag—war heute Morgen selbst im Flughafen Zaventem, als die Bomben hochgingen. Wie sein Klub mitteilt, ist er aber wieder zu Hause bei seiner Familie. In einer Erklärung auf der Norwich-Website sagte Mbokani, er sei „unversehrt, aber erschüttert angesichts der tragischen Ereignisse am Flughafen.”
Auch andere belgische Nationalspieler meldeten sich zu Wort und drückten ihre Trauer aus:
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