Drogen

Optimismus ist, wenn du den Weed-Geruch im Auto mit Duftbäumchen überdecken willst

Bei drei aromatischen Pappstücken gegen eine große Menge Cannabis ist eigentlich klar, wer gewinnt. Zwei Engländer ließen es trotzdem drauf ankommen.
Foto links: Flickr | Brian Shamblen | CC BY 2.0 | Foto rechts: imago | Arnulf Hettrich

Stell dir folgendes Szenario vor: Es ist spät nachts, du sitzt am Steuer eines Lieferwagens voller Cannabis, bist total drauf und weißt nicht so recht, wie du in diese Situation geraten bist. Plötzlich überkommt dich Panik. "Der Geruch", denkst du dir, "oh Gott, der Geruch!" Schnell fährst du rechts ran, holst ein paar Duftbäumchen aus dem Handschuhfach und hängst die Lufterfrischer im hinteren Teil des Autos auf. Puh, Glück gehabt, die Polizei wird im Falle des Falles bestimmt nichts merken.

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Oder eben doch. Wie die News-Website Metro berichtet, hielten Polizisten im englischen Derbyshire den Van zweier Männer an, weil das Fahrzeug steuerlich nicht gemeldet war. Dabei fiel ihnen ein gewisser Geruch auf und sie entdeckten im Laderaum eine große Anzahl von Cannabis-Pflanzen – und einige Duftbäumchen zum Verschleiern des Geruchs der Ladung. Dabei ist eigentlich klar, dass es mehr als nur drei nach Obst riechende Pappstücke braucht, um den Duft von solch olfaktorisch eindeutigen Drogen zu übertönen.

Bei dieser Aktion handelt es sich mit großer Sicherheit um den halbherzigsten Versuch aller Zeiten, einen Haufen Cannabis-Pflanzen zu tarnen. Heutzutage muss man sich beim Drogentransport schon etwas mehr einfallen lassen. Wie zum Beispiel diese Dealer, die Kokain in Ananasfrüchten transportierten. Oder die, die Crystal Meth in Lollis versteckten. Und wer weiß, welche ausgefuchsten Wege die Schmuggler gewählt haben, die nie von der Polizei erwischt wurden.

Bei unseren beiden Optimisten aus Leeds und Birmingham klickten auf jeden Fall die Handschellen und jetzt müssen sie sich wegen Drogenbesitz und Verkaufsabsichten vor Gericht verantworten. Hätten sie bloß mal ein besseres Näschen bewiesen.

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