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Vatikan

Wichtige Fragen, die Lukas Podolskis Vatikan-Selfies aufwerfen

Gibt es im Petersdom eigentlich W-Lan?
24.2.16
Fotos: twitter.com/

Lukas Podolski ist ein Mann von Welt. Der Deutsch-Pole hat schon in Deutschland, Bayern, England, Italien und aktuell in der Türkei gewirkt. Wie er sich an all diesen Orten verständigt hat, wissen wir nicht genau, glauben aber, dass Poldi keine Worte braucht um von wirklich jedem verstanden zu werden. Was ihn aber ganz bestimmt in jeder dieser Stationen geholfen hat, ist der Glaube.

Poldi als polnischer Rheinländer ist nämlich gläubiger Katholik und so traf es sich ganz gut, dass im Rückspiel des Europa-League-Zwischenrunde sein Galatasaray bei Lazio Rom ran musste (Hinspiel: 1:1). Der 30-Jährige stattete dem Petersdom einen Besuch ab und natürlich hatte er auch sein Smartphone dabei. Die entstandenen Selfies haben uns heidnischen Tastatur-Rambos einige Fragen aufgezwängt:

Hat Poldi beim Eintritt in die Kirche den Boden berührt und sich bekreuzigt? Einfach aus Gewohnheit?

Hat der Petersdom nicht schönere Ecken für einen Selfie als diese hier?

Gab es in der Geschichte der Instant-Symbolik jemals ein passenderes „Pray"-Emoji als dieses hier?

Hat der Papst schon mal einen Selfie gemacht?

Gibt es im Petersdom W-Lan?

Sieht so ein Religious Face aus?

Ob Poldi wusste, dass es sich im Hintergrund um den Papstaltar (Berninis Bronzebaldachin) handelt?

Falls doch—wirken die Hashtags #Poldi, #Papst und #Pope in einer Zeile nicht leicht… größenwahnsinnig?

Darf man Poldis Entgleisungen wirklich noch mit seinem jugendlichen Leichtsinn entschuldigen?