Über elektronische Musik zu sprechen kann ziemlich schwer sein. Wie umschreibt man Musiken, die fast ausschließlich instrumental sind? Ohne Texte als Rettungsanker kann man schnell in einem Meer bedeutungsloser Adjektive oder technischer Erklärungen ertrinken. Man kann die Musik einfach für sich selbst sprechen lassen. Oder man bezieht sich auf einige der renommiertesten Künstler und deren Positionen.
„Du hörst die Musik und fängst an nachzudenken, über deine Kindheit, über irgendwelche Probleme. Und du fühlst unglaubliche Dinge. So was kann einem natürlich auch passieren, wenn man Klassik hört, oder nüchtern ist. Aber in dieser Intensität spürt man das nur auf Drogen."
„Ich finde es toll wenn mir Leute erzählen, elektronische Musik sei seelenlos und das den Computern vorwerfen. Sie zeigen mit dem Finger auf Computer und sagen ‚Das Ding hat keine Seele!'. Aber das kann man dem Computer nicht vorwerfen. Wenn Musik keine Seele hat, dann weil ihr niemand eine verliehen hat. Das ist nicht die Schuld des Werkzeugs."
„Es gibt ja immer noch Knöpfchendrücker, denen eine halbe Million gezahlt wird. Und ich sage nicht, ich sei kein Knöpfchendrücker. Ich drücke nur deutlich mehr Knöpfchen."
„Den Blues verstehst du nicht, bis dir von einer Frau das Herz gebrochen wurde. Und meine Musik verstehst du nicht, bis du Gruppensex auf Ecstasy hattest."
„[Detroit Techno] ist genau wie Detroit selbst, ein totaler Fehler. So als wären George Clinton und Kraftwerk mit nur einem Sequenzer im Aufzug gefangen um sich Gesellschaft zu leisten."
(Derrick May in Techno! The New Dance Sound of Detroit, 1998)Folgt Joshua auf Twitter: @JoshuaGlazer**
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