
Das heißt also, dass sich die vielbeschworenen „Neu-Demonstranten“, die vermutlich wirklich noch nie eine Demo besucht haben und sicherlich mit guten Absichten was für den Frieden tun wollen, langsam verabschieden. Das alles hält allerdings die größten Fans von Lars, Ken und Co. nicht davon ab zu erscheinen. Die Bizarro-Demonstranten (Reichsbürger, Verschwörungstheoretiker und Nazis) bleiben dabei. Das zeigt nur aber immer genauer, was diese Demo eigentlich ausmacht, und das dürfte Mährholz überhaupt nicht gefallen.Außerdem trat letzte Woche ein Redner auf, der über die Situation in der Ukraine berichten sollte. Tatsächlich wusste aber niemand, wer dieser Sprecher eigentlich war, bis sich einige Internetaktivisten dem Thema annahmen. Es handelte sich nämlich eigentlich um Stefan Tischer, ein Mitglied der BüSo (Bürgerrechtsbewegung Solidarität). Diese aus den USA organisierte und zugegebenermaßen sehr unerfolgreiche Partei existiert seit Jahren in Deutschland, wobei eine Einordnung in das politischen Schema schwer fällt. Immerhin wurde die Gruppe 1996 von der Kohl-Regierung als „Polit-Sekte“ eingeordnet und immer wieder tauchen Antisemitismus-Vorwürfe auf. Vor elf Jahren kam es außerdem im direkten Umfeld dieser „Sekte“ zu einem weiterhin ungeklärten Todesfall. Daneben erwähnenswert war sicherlich die Rede von Jan Henrik Bauer, der mit Hilfe zweier Hühnerpuppen sowohl die Kontroverse um Jutta Ditfurth und Jürgen Elsässer erläuterte, als auch erklärte, warum 9/11 nicht so abgelaufen ist, wie es die Mainstreammedien berichten. Außerdem durfte ein HipHopper auf die Bühne, der über Chemtrails rappte und in einem weiteren Song Zyklon-B mit Krebs gleichsetzte.
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