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Seit Trumps Sieg sind Musliminnen an mehreren US-Colleges angegriffen worden

Einige Universitäten wurden außerdem mit Pro-Trump-Kritzeleien und Sprüchen wie "Fick deinen Schutzraum" vollgeschmiert.

von VICE Staff
11 November 2016, 9:18am

Foto: Örlygur Hnefill | Flickr | CC BY 2.0

Update, 11. November 2016, 13:30 Uhr: Wie der Independent berichtet, hat die Studentin aus Louisiana mittlerweile gegenüber der Polizei gestanden, den Überfall eines Männerduo nur erfunden zu haben.

Die Polizei ermittelt gerade wegen mehrerer Angriffe auf muslimische Frauen, die sich im Anschluss an Donald Trumps Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten an US-amerikanischen Universitäten ereignet haben, berichtet die New York Times.

Am Mittwoch überfielen zwei Männer eine muslimische Studentin an der San Diego State University, als diese zu ihrem Auto ging. Wie die Polizei mitteilte, entwendeten die Männer ihr ihre Handtasche, ihren Rucksack und ihre Autoschlüssel, nachdem sie Sprüche über Muslime und Trump von sich gegeben hatten. Als die Studentin nach der Meldung des Vorfalls zum Parkplatz zurückkehrte, war ihr Auto verschwunden. Die Polizei untersucht den Überfall als Hassverbrechen.

Eine andere Geschichte, die sich angeblich am gleichen Tag in Louisiana zugetragen haben soll, stellte sich währenddessen als falsch heraus. Wie die Independent berichtet, gestand die Studentin mittlerweile gegenüber der Polizei, den Überfall eines Männerduo nur erfunden zu haben. Die Muslimin behauptete, auf der Univeristy of Louisiana at Lafayette mit einem "Metallgegenstand" bedroht worden zu sein, bevor die beiden Männer ihr vermeintlich den Hidschab herunterrissen und sie angeblich beraubten. Jetzt prüft die Universität mögliche Schritte gegen die Studentin.

Ganz sind die Probleme der Univeristy of Louisiana at Lafayette damit aber nicht gelöst. Am Campus der Universität fanden sich auch Pro-Trump-Kritzeleien und Sprüche wie "fuck your safe space". Ähnliche Kritzeleien fanden sich auch an Räumlichkeiten für Muslime an anderen Universitäten wie der NYU.

"Universitätsgelände sind Orte, an denen Männer und Frauen aller Hautfarben und Religionen Ideen austauschen und voneinander lernen sollten", schrieb Joseph Savoie, Präsident der UL at Lafayette, in einer E-Mail an die Studierenden. "Wir wachsen als Menschen, indem wir anderen zuhören, die verschiedene Hintergründe und Erfahrungen haben."

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