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Sex

Hat das Pharma-CEO-Arschloch seiner Ex wirklich 10.000 Dollar angeboten, um sie lecken zu dürfen?

Eine anonyme Frau hat sich jetzt als Ex des derzeit wohl meistgehassten Mannes im Internet ausgegeben und ein Nachrichtenprotokoll mit ziemlich schmierigem Inhalt veröffentlicht.
25.9.15

Screenshot entnommen aus Katies Blog-Eintrag

Diese Woche katapultierte sich Martin Shkreli an die Spitze der Liste der meistgehassten Menschen im Internet, nachdem sein pharmazeutisches Unternehmen den Preis einer Pille Daraprim—ein lebensrettendes Medikament, das seit den frühen 50er Jahren auf dem Markt ist—von 13,50 auf 750 Dollar angehoben hatte.

Seitdem wird Shkreli von allen Seiten kritisiert und jeder Mensch—von medizinischen Experten bis hin zu Präsidentschaftskandidaten—wollte seine Meinung zu dem Fall abgeben. Das Ganze brachte Shkreli schließlich dazu, zurückzurudern und zu versprechen, den Preis von Daraprim wieder zu senken.

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Da derzeit alle Augen auf den Pharma-Unternehmer gerichtet sind, kommen natürlich auch alle möglichen schmutzigen Details von Shkrelis Vergangenheit ans Licht—so stellte sich jetzt zum Beispiel heraus, dass er wohl einer Ex-Freundin 10.000 Dollar zahlen wollte, um sie oral befriedigen zu dürfen.

„Im ersten Studienjahr war ich mit Martin Shkreli zusammen, dem reuelosen Kapitalisten, dem Zitierer von Eminem-Lyrics, der Verkörperung von Dummheit", schrieb die junge Frau am Dienstag in ihrem Blog, wo sie sich schon seit 2008 über das Thema Sex auslässt.

In dem als „10k" betitelten Eintrag erklärt Katie (ihren Nachnamen will sie nicht preisgeben), wie Shkreli sie über fünf Jahre nach ihrer Trennung kontaktierte, um mit ihr Sex zu haben.

Um ihre Behauptungen mit Beweisen zu untermauern, fügte Katie ihrem Blog-Post auch noch den Screenshot einer Mail hinzu, die Shkreli ihr von seinem Arbeitsaccount bei Elea Capital Management (ein Hedge-Fonds, den der junge Mann Mitte der 2000er unterhielt) aus schickte.

Screenshot entnommen aus Katies Blog-Eintrag

Shkreli ließ verlauten, dass die Nachrichten „gefälscht" sein könnten, und er bestreitet auch weiterhin vehement die Vorwürfe, Investoren zu täuschen, alte Geschäftspartner zu bedrohen und Geld von seinen ehemaligen Angestellten wegnehmen zu wollen.

„Ich finde das eigentlich ganz witzig", meinte Shkreli gegenüber der Website Business Insider. „Wenn Amerika keinen Wert darauf legt, Behauptungen auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen und die Situation richtig zu verstehen, sondern nur Kapitalisten schlecht machen will, dann habe ich damit kein Problem. Ich nehme das nicht persönlich. Mir ist bewusst, dass pharmazeutische Unternehmen, Hedge-Fonds-Manager und Kapitalisten hier keinen guten Stand haben."