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Ich habe mich eine Stunde mit der Polizei auf Snapchat unterhalten

Die Berliner Polizei addet alle—auch Linksautonome. Aber wenn ihr ein Penisbild snappt, zeigen sie euch an.

von Sofia Faltenbacher
12 Juli 2016, 10:19am
Die Berliner Polizei ist seit diesem Freitag auf Snapchat. Das finden einige völlig bescheuert ...

... andere völlig abgefahren.

Wieder andere halten es für Geldverschwendung.

Das Social-Media-Team der Berliner Polizei macht sich keine Sorgen über die Kosten: Die Diensthandys hatten sie ja vorher schon und die App ist kostenlos. Das einzige, was der Steuerzahler zahlt, ist die Arbeitszeit. Davon haben wir eine ganze Stunde in Anspruch genommen. Das erste "Hi" der Polizei kommt um elf Uhr.

OK, gleich mal zur Sache, Snapchat ist für Penisbilder bekannt, haben die Menschen auf dem Foto schon welche bekommen?

OK, weder bekommt die Polizei Penis-Selfies noch Videos von Prügeleien. Eine spannende Snapchat-Geschichte haben sie aber:

Schneller als Facebook also. Glaubt die Polizei, sie könne Infos hier schneller und direkter bekommen? Das fänden wir zwar eine langweilige, wenn auch eine vernünftige Antwort. Die Erklärung der Polizei fällt allerdings noch spröder aus:

Das dazugehörige Bild, ein Foto vom Desktop. Wir hätten eine Filter-Eskalation erwartet! Die kommt aber leider auch nicht, als wir nach den Filtern fragen:

Wessen Selfies schaut sich die Polizei eigentlich an?

Statt gefilterten Selfies bekommen wir noch: ein Essensbild. Es ist 12:05 Uhr.

Wie sie auf Snapchat heißt, verrät Sofia nicht. Aber ihr findet sie auf Twitter.