Milla Reika
Nicht alle Seile sind gleich und beim Shibari verwendet man vor allem Jute. Seilkünstler sehen ihre Werkzeuge als eine Art Verlängerung von sich selbst an und deswegen sind sie bei der Auswahl auch besonders bedacht. Milla hat sich einen so großen Vorrat gekauft, um ihn selbst zurechtschneiden und behandeln zu können
Nachdem sie das Seil geschnitten und gedehnt hat, brennt Milla mit offener Flamme alle Fransen weg
Schließlich behandelt Milla das Seil noch mit ein wenig Pferdeöl, um die gewünschte Textur und Haptik zu erreichen
Milla und ihr Model (auch "Konaha" genannt) checken noch mal die Adresse der Veranstaltung, bei der sie auftreten sollen
Die Verbindung zwischen der gefesselten Person und dem Fesselkünstler ist von sehr hoher Bedeutung. Ohne diese Verbindung würde ein Auftritt kalt und mechanisch daherkommen. Im Grunde ist Shibari vergleichbar mit einem leidenschaftlichen Tanz
Shibari ist eine Kombination aus Schmerz, Vergnügen und Reizentzug
Milla befreit ihr Model nach dem Auftritt
Zweimal pro Woche veranstaltet Milla einen Seillehrgang, bei dem man neue Leute kennenlernen, Bondage-Performances anschauen und üben kann. Auf diesem Foto demonstriert Milla für einen Gast eine neue Knotenvariation
Karabiner sind häufig Teil einer Aufhängung, mit der man das Model ganz oder nur teilweise in die Luft hebt
Milla inspiziert das Model und das Seil
Der finale Teil von Millas Performance besteht aus einem sogenannten "Nyotaimori", also einem Sushi-Gericht, das auf einem nackten Frauenkörper daherkommt. In diesem Fall bietet sie dem Publikum jedoch kleine Desserts statt Sushi an