Popkultur

Ich habe 5 Tage versucht, so viele Menschen wie möglich zu bestechen

Und jedes Mal hatte ich Angst, von einem undercover SWAT-Team überrascht und zu Boden gedrückt zu werden.

von Michael Buchinger; Fotos von Dominik Pichler
28 September 2018, 4:03am

Alle Fotos: Dominik Pichler

Vor Kurzem erteilte mir mein älterer Nachbarn einen bahnbrechenden Ratschlag. Dieser Tage haben nämlich gleich drei verschiedene Werber in unserer Gasse ihre Zelte aufgeschlagen und quatschen mich mit Vorliebe frühmorgens an, um mit mir über "die Umwelt" zu sprechen, die nicht meine oberste Priorität ist, wenn ich gerade an den Werbern vorbei krieche, um mir den ersten Pumpkin Spice Latte des Tages zu holen.

Da ich am Morgen nicht nur so aussehe wie Lord Voldemort, sondern auch mindestens genau so schlecht drauf bin, wollte ich von Herrn Rupp, dem grimmigen alten Mann von nebenan, wissen, wie er denn mit diesen Situationen umgehe. "Michi, es ist ganz einfach!", bellte er. "Ich habe ihnen gleich zu Beginn allen 20 Euro gegeben und sie gebeten, mich nie wieder anzusprechen. Seitdem habe ich meine Ruhe!"

Huch, das grenzt ja an Bestechung! Um ehrlich zu sein, war mir diese Idee noch nie in den Sinn gekommen, aber sie klingt tatsächlich gleichermaßen logisch wie auch österreichisch.

Nach einem Ranking von Transparency International ist Österreich am Korruptionsindex nämlich nur auf Platz 16 – also immer noch weit davon entfernt, als "sehr sauberes" Land zu gelten, in dem Korruption kaum wahrgenommen wird. 2013 war Österreich sogar auf Platz 26 abgerutscht. Es hat sich in den letzten Jahren also etwas getan, aber weder konsequent noch schnell genug, kritisierte die Chefin von Transparency International Österreich Anfang dieses Jahren.


Auch auf VICE: Hahnrupfen in Brandenburg


Das überrascht mich, um völlig ehrlich zu sein, kein bisschen. Eine Buchinger-Familienfeier fühlt sich nicht selten an wie ein streng geheimes Treffen der Mafia – meine Verwandten bestechen gerne und oft. Etwa, damit Bauarbeiter ein bisschen flinker arbeiten oder sie in einem vollen Restaurant schneller als alle anderen Gäste bedient werden.

Ich mache mich auf den Weg in die nächste Bank, holte so viele 20-Euro-Scheine, als würde ich im Anschluss einen Stripclub besuchen, und stürzte mich in mein bislang korruptestes Selbstexperiment.

Dunkel erinnere ich mich daran, wie mein Vater meinem Fahrlehrer, der immer besonders laut mit mir schrie, wenn ich die Geschwindigkeitsbeschränkungen wie so oft als "Vorschläge" wahrnahm, ein kleines "Trinkgeld" zusteckte. Danach war er immer um einiges freundlicher zu mir.

Und auf Rat meines Nachbarn nahm ich mir vor, es ihnen allen gleichzutun.

Motiviert, Schweigegeld zu zahlen als wäre ich Donald Trump und die Werber Pornodarstellerin Stormy Daniels, ging ich bereits am nächsten Morgen durch die Gasse und verteilte 20-Euro-Scheine an jede Person, die mir ein Spendenabo andrehen wollte. Ich hatte nur eine Bedingung: Sie sollten mich von nun an bitte einfach ignorieren. Und siehe da, seitdem habe auch ich meine Ruhe. Manchmal wird mir allerhöchstens kollegial zugenickt, als wäre ich ein freundliches Hausgespenst, das gerade seine Runden dreht.

Wer kann ihm widerstehen?

Einfach nur fantastisch! Mit dem Wind dieses Erfolgs in meinen Segeln, fragte ich mich, wie weit mich Bestechung in einem nicht ganz "sauberen" Land wie Österreich bringen würde. Schnurstracks machte ich mich auf den Weg in die nächste Bankfiliale, holte mir so viele 20-Euro-Scheine, als würde ich im Anschluss einen Stripclub besuchen, und stürzte mich sofort in mein bislang korruptestes Selbstexperiment.

Tag 1 – Bestechen kann so leicht sein

Gegen 13 Uhr treffe ich mich mit meinem Freund Dominik in einem Restaurant und habe plötzlich wahnsinnig Lust auf English Breakfast. Ich erspähe es in der Speisekarte, gleich neben dem Vermerk, dass Frühstück nur bis 11 Uhr serviert wird. Das regt mich, nebenbei bemerkt, maßlos auf. Als würden die Zutaten für Frühstück wie von Geisterhand verschwinden, sobald die Uhr 11 schlägt.

Da ich aber gerade ein frivoles Bestechungs-Experiment am Laufen habe, bin ich bereit für den ersten Streich und nehme all meinen Mut zusammen. In einer Stimmlage, die ich rückblickend betrachtet als "engelsgleich" bezeichnen würde, frage ich die Kellnerin, ob sie mir denn bitte das seit zwei Stunden verbotene Frühstück bringen könne und habe schon einen 20-Euro-Schein in der Hand, den ich im richtigen Moment langsam über den Tisch schieben möchte, während ich so böse grinse wie Ursula die Meereshexe.

Hier muss man nur nett nachfragen, um die Regeln zu brechen – ich bin erzürnt.

"Na klar, kein Problem!", sagt sie, noch bevor es dazu kommen kann, und verschwindet wieder in der Küche. Was soll das denn bitte? Ich wollte sie doch bestechen! Das Frühstück wird serviert und schmeckt nach Enttäuschung. Dass man in diesem Etablissement nur nett fragen muss, um die Regeln brechen zu dürfen, erzürnt mich zutiefst.

Anmerkung der Redaktion: Ohne Wurst und Bacon ist es kein Full English, Michi

Wenig später probiere ich mein Glück in der Post-Filiale, wo ich ein wichtiges Paket aufgeben möchte. "Können Sie dieses Paket schneller verschicken, wenn ich Ihnen 20 Euro gebe?", flüstere ich und blicke verstohlen um mich, so als wäre mir die Polizei bereits auf die Schliche gekommen.

Ich habe einen guten Grund, vorsichtig zu sein: sowohl Menschen, die bestechen, als auch diejenigen, die sich bestechen lassen, können – zumindest in etwas gravierenderen Fällen – in Österreich für bis zu fünf Jahre ins Gefängnis wandern. Trotzdem lasse ich mir davon keine allzu große Angst einjagen. Und der Post-Angestellte anscheinend auch nicht: "Ja", antwortet er. "Das nennt sich Express-Versand und kostet nur 15 Euro!". Ach Mensch.

Warum will sich denn bloß niemand von mir bestechen lassen? Völlig enttäuscht lasse ich mich an diesem Abend in mein Bett fallen und wünsche mir mehr Glück für den nächsten Tag.

Tag 2 – Ich werde mutiger

Ich muss am Morgen ins Tonstudio, einen meiner Texte für mein Hörbuch einlesen. Im Taxi dorthin merke ich, dass mein Magen hörbar laut knurrt und erinnere mich an die letzte Horror-Session, bei der mein Magen so laut war, dass mir der Tontechniker ans Herz legte, am besten einen Arzt aufzusuchen.

Ich muss dringend etwas essen und bekomme einen spontanen Geistesblitz. "Lieber Herr Taxifahrer!", melde ich mich von der Rückbank und breche damit mein mir selbst auferlegtes Schweigegelübde in Taxis: "Wenn ich Ihnen 20 Euro mehr gebe, fahren Sie dann mit mir zu McDrive?" Aus meiner Jugend weiß ich, dass das Einzige, was Taxifahrer mehr hassen, als Teenager, die auf die Rückbank kotzen, Teenager sind, die auf die Rückbank kotzen und im Anschluss zu McDrive wollen.

Der Fahrer überlegt für eine gefühlte Ewigkeit und willigt dann ein. Mein Egg McMuffin kostet mich an diesem Morgen zwar ein bisschen mehr als sonst, schmeckt in Kombination mit meiner ersten richtigen geglückten Bestechung aber besonders lecker.

Die Aufnahmen im Tonstudio verlaufen ohne jegliche Störgeräusche und ich bin so froh darüber, dass ich mich mit einem neuen Pullover einer bekannten Modekette belohnen möchte, den ich kurz vorher auf Instagram gesehen habe. Man gönnt sich ja sonst nichts! Doch entsetzt muss ich feststellen, dass das begehrte Stück in allen Filialen restlos ausverkauft ist.

"Ich bin Influencer und habe 70.000 Follower auf Instagram! Ich hätte sooo gerne euren ausverkauften Pulli – lässt sich da vielleicht was machen?"

Durch meine bisherigen Erfolge fühle ich mich bereits so machttrunken wie ein Größenwahnsinniger, ein "Nein!" als Antwort akzeptiere ich einfach nicht mehr. Zuhause angekommen versuche ich mich an einer neuen Form der Bestechung, die mir außerhalb dieses waghalsigen Experiments nie und nimmer einfallen würde.

Ich suche mir den Pressekontakt der Modekette raus und verfasse eine Mail, für die ich mich rückblickend betrachtet mehr schäme als für meinen Vokuhila in Jugendjahren. "Hallo! Ich bin Influencer und habe 70.000 Follower auf Instagram!", leite ich ein und runde dabei ein bisschen auf. "Ich hätte sooo gerne euren ausverkauften Pulli – lässt sich da vielleicht was machen?", hake ich nach.

Wenige Minuten später kommt die Antwort: Ja, ich kann mir den Pulli gerne aus dem Showroom abholen und muss auch nichts dafür bezahlen – vorausgesetzt, ich mache ein Instagram-Posting damit. Als ich meinen Pullover wenige Stunden später in den Händen halte, fühle ich mich zu 70 Prozent wie ein Gewinner und zu 30 Prozent wie ein Sex-Arbeiter.

"Ich fühle mich zu 70 Prozent wie ein Gewinner und zu 30 Prozent wie ein Sex-Arbeiter."

Hach, das Leben kann so einfach sein, wenn man nur ein bisschen dreist ist.

Tag 3 – All in bei der Influcencer-Masche

Diese Influencer-Masche ist wirklich großartig und definitiv meine beste Idee seit dem Geistesblitz, meinen Tiefkühlpizzen mit ein bisschen Extra-Käse diesen gewissen "Michi-Touch" zu verleihen. Nicht nur ist es Bestechung, nein, es ist Bestechung frei von jeglichen Unkosten. Einfach genial! Wo bleibt mein Nobelpreis? Völlig beschwingt versuche ich erneut mein Glück.

Hazel Brugger, eine Komikerin, die mich so sehr amüsiert, dass mich meine Freunde regelmäßig auffordern müssen, beim Lachen bitte ein bisschen leiser zu grunzen, hat im November zwei Auftritte in meiner Stadt, die beide restlos ausverkauft sind. "Pffft, ausverkauft für Menschen mit unter 50.000 Followern vielleicht!", denke ich und gehe mit einem Tatendrang, wie ich ihn sonst nur bei All-You-Can-Eat-Buffets an den Tag lege, zum Ticketschalter.

Ich fühle mich machtloser als der "Vorher"-Mann in einer Viagra-Werbung und ziehe geknickt von dannen.

Anders als bei meinem Pulli-Komplott möchte ich es dieses Mal nicht über die Pressestelle probieren. Ich bin mir sicher, dass ich mittlerweile so mächtig wirke, dass sämtliche Angestellte nur eingeschüchtert zittern und mir jeden Wunsch sofort erfüllen werden.

"Hallo, ich hätte gerne zwei Tickets für Hazel Brugger im November!", sage ich mit Kanye-West-artigem Selbstbewusstsein. "Dafür sind leider keine Karten mehr erhältlich!", sagt mir die Kassenangestellte freundlich. "Ich weiß", entgegne ich, "aber ICH bin INFLUENCER und habe 75.000 Follower auf Instagram!", erkläre ich und übertreibe noch ein bisschen mehr als bei der Pulli-Bestechung. "Lässt sich da vielleicht doch was machen?", füge ich augenzwinkernd hinzu.

Sie mustert mich mit einem Blick, als wäre ich für das Welthungerproblem verantwortlich. "Wow, gratuliere …", entgegnet sie trocken. "Vielleicht verkauft Ihnen ja dann einer Ihrer vielen Follower ein Ticket?", schlägt sie vor und ich deute diese schnippische Antwort als eine Aufforderung, schleunigst das Theater zu verlassen, bevor sie mich noch mehr roastet. Ich fühle mich machtloser als der "Vorher"-Mann in einer Viagra-Werbung und ziehe geknickt von dannen.

Tag 4 – Königsdiziplin: Mit Bestechung Freunden helfen

Die Influencer-Bestechung hat sich in etwa so ekelhaft und falsch angefühlt, als hätte ich sämtliche Tankstellen-Snacks auf einmal gegessen. Und um ehrlich zu sein, bin ich froh, dass ich nach dem letzten Misserfolg Leute wieder traditionell bestechen kann. Eine einmalige Gelegenheit bietet sich, als ich mich mit meiner Freundin Laura zum Kaffee in der Innenstadt treffe.

"Ich habe vor einigen Wochen den Kaufvertrag einer Wohnung in dieser Gegend unterschrieben", erzählt sie. "Es wird auch schon umgebaut, aber der Hauseigentümer lässt mich einfach nicht die Baustelle besichtigen!", fährt sie resigniert fort. Ich kann nur lachen! Ha! Laura, du arme Seele in Not, die du wirklich denkst, dass ein "Nein" das Ende des Gesprächs und nicht der Anfang der Verhandlungen ist. Wie töricht von dir. "Michi macht das für dich!", flüstere ich mit einem Augenzwinkern und bitte sie, mich zur Baustelle zu geleiten.

Meine Freundin schaut mich an als kenne ich ein großes Geheimnis, das ihr bislang unbekannt war. Und das tue ich auch: Die Menschen sind käuflich!

Laura, die mittlerweile bestimmt vermutet, dass ich Mitglied der Mafia bin und den Hauseigentümer im Ozean ertränken werde, stellt nicht allzu viele Fragen und führt mich vor ihr zukünftiges Wohnhaus, wo Dutzende Bauarbeiter gerade ihr Mittagessen zu sich nehmen und es mit reichlich Bier runter spülen. Perfekt! Ich nehme all meinen Mut zusammen, suche mir das –– meines Erachtens nach – schwächste Glied der Gruppe aus und schildere ihm unsere Situation.

"Mir und meiner Freundin wäre sehr geholfen, wenn wir kurz in die Wohnung schauen könnten!", sage ich und werfe einen verstohlenen Blick auf meine linke Hand, in der ich bereits einen 20-Euro-Schein halte. Der Bauarbeiter nimmt ihn wortlos und macht eine einladende Geste mit seinen Armen wie ein freundlicher Restaurant-Besitzer, der uns in seinem Etablissement willkommen heißt.

Mit Geld kommt Michi überall hin – sogar hinter den Bauzaun.

Wusste ich doch, dass auf Bauarbeiter in Sachen Bestechung Verlass ist. Laura und ich besichtigen gemeinsam die Wohnung und sie sieht mich die ganze Zeit völlig verblüfft an, als kenne ich ein großes Geheimnis, das ihr bislang unbekannt war. Und das tue ich auch: Die Menschen sind käuflich!

Tag 5 – Im Wartezimmer beim Arzt geht der Versuch nach hinten los

Zwar habe ich in den letzten Tagen schon einige Erfolge gefeiert, doch jetzt es ist Zeit für den letzten, großen Streich. Gegen Mittag habe ich einen Arzt-Termin (nein, nicht aufgrund meines knurrenden Magens) und das Wartezimmer meiner Hausärztin ist mal wieder so voll, als würden gratis Schmerztabletten ausgeteilt.

Bei der Anmeldung rede ich mit der Sprechstundenhilfe nicht lange um den heißen Brei. "Wenn ich heute ein bisschen früher drankomme", sage ich, und lasse dabei einen meiner bewährten 20-Euro-Scheine über den Tisch wandern, "bin ich natürlich auch nicht böse". Kurz überlege ich, andeutend mit der Zunge zu schnalzen, verwerfe diese Idee aber wieder.

Mondän, subtil, elegant.

Der Blick, den mir die Sprechstundenhilfe nun zuwirft, ist wahnsinnig böse und kurz habe ich Angst, dass sie mir wie eine wütende Katze ins Gesicht faucht und mir die Augen auskratzt. "Nehmen Sie Platz, Herr Buchinger!", befiehlt sie in einem missbilligenden Ton, ohne auf mein Geschäft einzusteigen und ich habe das Gefühl, dass ich an diesem Tag besonders lange warten muss, um endlich zu meiner Ärztin zu dürfen.

Im Wartezimmer habe ich reichlich Zeit, um die vergangenen Tage auszuwerten. Fünf Tage habe ich versucht, meine Mitmenschen durch zwielichtige Angebote dazu zu bringen, das zu tun, was ich möchte. War das immer angenehm? Nein, ich war vor jedem erneuten Bestechungs-Versuch nervöser als beim rückwärts Einparken in einer stark befahrenen Straße.

Ich habe jedes Mal Angst, von einem Undercover SWAT-Team überrascht und zu Boden gedrückt zu werden.

Aber hatte ich Erfolg? Durchaus! Vier von sechs Bestechungen haben astrein hingehauen. Vor allem Menschen aus Berufsfeldern, denen, wie ich behaupten würde, ohnehin ein leicht dubioser Ruf vorauseilt – Taxifahrer und Bauarbeiter – waren mehr als bereit, auf mein Angebot einzusteigen.

Angestellte, denen man die bevorzugte Behandlung vermutlich hätte nachweisen können – die Ticketverkäuferin und die Arztgehilfin – ließen mich aber schneller abblitzen als die meisten meiner früheren Dates, nachdem ich ihnen nur ein paar meiner Kuscheltiere vorgestellt hatte.

Werde ich in Zukunft hier und da auf Bestechung zurückgreifen? Ganz ehrlich: Ich glaube nicht. Abgesehen davon, dass es sich wahnsinnig unangenehm anfühlte, diese zwielichtigen Angebote zu machen und ich dabei jedes Mal Angst hatte, von einem Undercover SWAT-Team überrascht und zu Boden gedrückt zu werden, habe ich auch leider keinen unerschöpflich vollen Geldspeicher an 20-Euro-Scheinen, die ich frivol verschenken kann, wie Oprah das mit Autos tut.

Aber wenn es mal wirklich wichtig ist, weiß ich nun – wie viele Österreicher der älteren Generation –, auf welche suspekten Methoden ich zurückgreifen muss, um meinen Willen durchzusetzen. Herr Rupp wird stolz auf mich sein.

Folge VICE auf Facebook, Instagram und Snapchat.