Sex

Ich habe Pheromone benutzt, um ein Sexgott zu werden

Funktionieren die sagenumwobenen Liebes-Chemikalien wirklich?
08 Januar 2017, 4:00am

Pheromone sind mysteriöse und geruchlose Botenstoffe, die Signale zu deiner Gemütslage, deiner sexuelle Orientierung und deiner genetischen Zusammensetzung aussenden. Tiere verwenden diese Chemikalien, um potentielle Partner anzulocken; Menschen haben sie auch, aber wie es in einem Artikel der Washington Post heißt, "haben wir keine Ahnung, was sie sind oder wie sie funktionieren." Gewiefte Geschäftsleute nutzen diese Ambiguität aus, um Pheromonprodukte mit dem Versprechen auf baldigen Erfolg bei der Partnersuche zu verkaufen. Es gibt einen Haufen solcher Mittelchen in so ziemlich jeder Preisklasse auf dem Markt – von Billig-Deos aus der Drogerie bis hin zu sündhaft teuren Zaubertinkturen, die einem das Blaue vom Himmel versprechen.

Nehmen wir zum Beispiel "10X unscented aftershave additive for men" von Athena Institute. Laut Firmenwebsite hat Produkterfinderin, Athena Institute-Gründerin und -Vorsitzende Dr. Winnifred Cutlar einen Ph.D. in Biologie von der University of Pennsylvania. Außerdem arbeitete sie nach ihrer Promotion im Bereich Verhaltensendokrinologie in Stanford und kann auf über 25 Jahre Forschung in der Reproduktionsbiologie zurückblicken. Darüber hinaus ist sie "Autorin von acht Büchern und über 35 wissenschaftlichen Artikeln". Bei einer derartig umfassenden Expertise ist ihre 10X-Formel natürlich nicht ganz billig zu haben und kostet 100 US-Dollar für 5 Milliliter. Das Zeug mixt du in dein Lieblingsaftershave, trägst ein, zwei Tupfer auf und, Zack!, schon verwandelst du dich vom hässlichen Einfallspinsel in einen unwiderstehlichen Verführungskünstler.

Jeder, der jetzt noch an der Wirkung des Produkts zweifelt, braucht nur einen Blick auf die Erfahrungsberichte glücklicher Kunden auf der Firmenwebsite zu werfen. ("Namen natürlich geändert!") Mike* aus Florida schreibt: "Hi Doc! Hier ist Ihr Lieblingskunde aus Florida. Ich hätte gerne zwei neue Fläschchen Athena 10X [seine 49. Bestellung]. Kein Grund, mir zu danken. Machen Sie Witze? Ich danke Ihnen dafür, dieses Produkt erfunden zu haben. Ich bin derjenige, der zu danken hat."


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Don* aus Texas, Larry* aus Ohio und ein weiterer Don*, ebenfalls aus Texas, haben allesamt ähnliche Dinge zu berichten, aber es ist Roger* aus Internet, dessen Lob alle anderen überstrahlt: "Ich wollte nur erzählen, dass ich letztens in einen Kameraladen gegangen bin und ganz verwundert war, als zwei Frauen Augenkontakt mit mir suchten und mit mir zu flirten anfingen. Großartig. Es war so lustig, wie die sich verhalten haben ... Außerdem haben alle Frauen auf der Arbeit angefangen, SEHR nett zu mir zu sein."

Neben diesem natürlich total echten und keineswegs ausgedachten Kundenfeedback gibt die Firma an, dass die Wirkung der Pheromone in "drei Doppelblind- und placebokontrollierten Studien" bewiesen wurde. Trotz allem wollte ich 10X unbedingt selbst ausprobieren, also habe ich an drei sehr unterschiedlichen Orten getestet, ob mich Pheromone tatsächlich für Frauen unwiderstehlich machen.

Experiment 1: New Museum

Meine Wingmen

Raph: Comedian mit Sneakerfaible

Aliyah: Raphs Tochter und die süßeste Vierjährige der Welt

Clark: Genialer Informatiknerd

Kristina: Internationale Geschäftsfrau

Mein Look: Der Kumpel deines Vaters

Kurz bevor ich zum Museum fuhr, um meine Freunde / Wingmen zu treffen, schmierte ich mir noch schnell ein paar Pheromone hinter die Ohren.

Die Ausstellung selbst bestand aus großformatigen Projektionen psychedelischer Videokunst. In der Praxis sah das dann so aus, dass die Räume von Besuchern bevölkert waren, die sich auf der Stelle wankend verwaschene Aufnahmen von Seeanemonen und High-Heels auf Gittern von U-Bahnstationen anschauten. Außerdem – es kann nur ein Zeichen von Athena persönlich gewesen sein – lief zu dem High-Heels-Film ein Instrumental-Cover des erotischsten Songs aller Zeiten: Chris Isaaks "Wicked Game".

Es war Zeit, die Pheromone ihren Zauber entfalten zu lassen.

Vor dem Ausstellungseingang frischte ich mich noch einmal mit einer kleinen Portion Lockstoffen auf. Jetzt würde der betörende Liebesduft ganz sicher von meiner Haut ausströmen und es war nur noch eine Frage der Zeit, bis die ganzen heißen Kunstkennerinnen wie verhext auf mich zustürmten.

Taten sie aber nicht.

Also ging ich in das zweite Stockwerk. Dieses Mal drehte ich große Runden durch die Ausstellungsräume, um allen Besuchergruppen die Gelegenheit zu geben, in den Genuss meines Pheromoncocktails zu kommen. Klar, die Gruppe asiatischer Touristen mit Operationsmasken war natürlich immun gegen meinen duftenden Charme, aber dass noch nicht einmal eine einzige der unmaskierten Besucherinnen einen verstohlenen Blick in meine Richtung warf oder zumindest in meine Richtung schnüffelte, war dann doch ziemlich enttäuschend.

Meine Wingmen suchten währenddessen das Gebäude nach einsamen Singlefrauen ab, die auf nichts sehnlicher warteten, als olfaktorisch in das Reich der Liebe entführt zu werden. Ohne Erfolg.

Im obersten Stockwerk stieß ich dann auf etwas, das eigentlich eine Goldmine der Flirtgelegenheiten gewesen wäre: Videoprojektionen an der Decke und der Boden voller Betten, auf die man sich neben fremde Menschen legen und gemeinsam die Videos ansehen konnten. Betten! Betten so weit das Auge reicht! Kostenlose, öffentliche zugängliche ... Krankheiten verbreitende ... Bazillenhorte ... belagert von finster dreinblickenden Kunststudentinnen und dahindämmernden Rentnern.

Ich weiß nicht warum, aber die Pheromone verwandelten mich nicht in die Art von Mensch, die es kaum abwarten kann, mit komischen Frauen / schrulligen Rentnern in ominöse Betten zu klettern. Wir gingen nach Hause.

ERFOLGSQUOTE: 0%. TOTALVERSAGEN.

FAZIT

  • Es reicht natürlich nicht, die Pheromone alleine die ganze Arbeit erledigen zu lassen, da sie nur auf kurze Distanz ihre Wirkung entfalten. Für meinen nächsten Versuch würde ich wohl oder übel Frauen ansprechen müssen und meinen geheimen Sexgeruch den Rest tun lassen.

Eine kurze Reflexion zur Methodik

Um ehrlich zu sein, habe ich mich nicht so genau an den Beipackzettel meines Pheromonprodukts gehalten. Erstens empfehlen sie einem, dass man es täglich aufträgt. Das kam für mich absolut nicht in Frage. Ich hatte das Zeug in eine Flasche Aqua Velva gekippt und roch dementsprechend wie ein 14-Jähriger, der darauf aus war, seine erste Freundin beim Lasertag zu fingern.

Zweitens geben die Hersteller zu, dass manche Nutzer das Wunderserum bis zu sechs Monate tragen müssen, bevor sie erste Verbesserungen in ihrem Sexleben feststellen können. Nicht mit mir.

Es tut mir wirklich leid, wenn das deinen Enthusiasmus für meinen Selbstversuch trübt. Aber wir sind hier auch kein medizinisches Fachjournal a la The Lancet. Ja, wir sind noch nicht mal Die Heidelberger Fachzeitschrift für Flachlegetricks. Ich bin bloß ein einsamer Single, der sein Bestes versucht.

Experiment #2: Eine stilvolle Hotelbar in Manhattan

Meine Wingmen

David: Fernseh-Autor

Rachel: Schriftstellerin, Beziehungsexpertin

Mein Look: Landstreicher, der einen H&M-Geschenkgutschein gefunden hat, nur um sich sofort Mayo auf die neue Hose zu kleckern.

Ich wusste, dass es eine extrem feinsinnige Frau brauchen würde, um den von mir ausströmenden leidenschaftlichen Gestank wirklich zu schätzen. Also schlugen Rachel und David vor, dass wir uns in einer Hotelbar treffen. Die von uns ausgewählte, fein herausgeputzte Tränke war dann auch angenehm-übertrieben mit funkelnden Goldvertäfelungen, luxuriösen Ledersesseln und nicht weniger als zwei Frauen gefüllt – leider auch nicht mehr.

Vielleicht lag es daran, dass Dienstag war, aber es hat bestimmt schon Männerrechtlertreffen gegeben, bei denen mehr Frauen waren als in dieser Hotelbar. Und die beiden Damen wurden an der Bar natürlich auch von schwitzenden und geschiedenen Geschäftsmännern umschwärmt, die Unterhaltungsschleifen um sie herum aufbauten, aus denen es kein Entkommen gab. (Das einzig Positive war, dass alle – nicht nur ich – extrem verzweifelt aussahen.) Ich überhörte, wie sich einer dieser Zirkel prompt auflöste, als bekannt wurde, dass die Blondine im Zentrum auf ihren Freund wartete – "den Erben des R.J. Reynolds Tobacco-Imperiums."

Ich begab mich mit meinen Wingmen zur hinteren Bar der Lobby, nur um dort eine ähnliche Situation vorzufinden. Rachel bot an, eine Unterhaltung mit einer der anwesenden Frauen anzufangen, aber ich bekam kalte Füße und bestand darauf, dass wir uns erst mal ein paar Drinks schnappen, uns neben den Kamin setzen und auf den richtigen Augenblick warten. Weil sie wahrscheinlich die Hoffnungslosigkeit und / oder Unbarmherzigkeit unserer Mission gespürt hatte, verabschiedete sich Rachel.

Da wusste ich, dass ich tatsächlich mit einer Frau sprechen musste. Es ging nicht anders. Also setzte ich mich neben eine Braunhaarige in blauem Kleid an der Bar. Unsere ganze Unterhaltung ging so:

Ich: "Was trinkst du?"

Sie: "Wodka-Cranberry."

Ich: "Ich habe einmal zu viel davon getrunken und jetzt bekomme ich keinen Cranberry-Saft mehr runter."

Sie: "Das ist aber schade für den Cranberry-Saft." [Zum Bartender] "Darf ich das in meinem Zimmer trinken?" [Verlässt die Szene]

David und ich verließen auch bald darauf die Bar.

ERFOLGSQUOTE: -0%. TECHNISCH GESEHEN KANN EINE NULL NICHT POSITIV ODER NEGATIV SEIN, ABER DIESER ABEND FÜHLTE SICH WIE EINE NIEDERLAGE AN.

FAZIT

  • Wenn ich diese Pheromone wirklich ausprobieren wollte, musste ich sie so verwenden, wie von ihren Erfinder gedacht: Indem ich mich richtig abfülle und so viele Mädchen wie möglich anbaggere.

Experiment #3: Bartour durch Brooklyn

Meine Wingmen

Barry: Eleganter Schauspieler

Rick: Draufgängerischer Abenteuer

Mein Look: Tischdecke mit schwindendem Haupthaar.

Da das eine lange Nacht werden würde, bereitete ich mich fachgerecht mit einem Corned-Beef-Sandwich darauf vor.

Bar #1 – Die unverfängliche Flirtbar, 21 Uhr

Ich wählte für den Anfang einen entspannten Laden aus und plante, von da nahegelegene Bars abzuklappern. Mit zwei verlässlichen und gutgelaunten Wingmen an meiner Seite hatte ich das Gefühl, dass diese Nacht garantiert sehr, sehr sexy werden würde.

Barry musste sich aber direkt am Anfang übergeben und ging wieder nach Hause. So viel zu einem gelungenen Start.

Rick und ich schnappten uns einen Tisch relativ weit vorne. Und zum ersten Mal seit ich Pheromone benutzte ... kam eine Frau auf uns zu! Sie funktionierten also doch! Die verdammten Pheromone funktionierten! Es stellte sich allerdings heraus, dass das Mädchen bloß Rick von einem einmaligen Tinderdate wiedererkannt hatte, das schmerzhaft langweilig gewesen war. Nein, die Pheromone funktionierten nicht. Anstatt willige Frauen anzuziehen, fingen sie an, Frauen anzuziehen, die uns nicht ausstehen konnten.

Rick und ich verbrachten die nächste Stunde damit, uns schweigend unseren Getränken zuzuwenden.

Aber dann kam wieder eine Frau auf uns zu! Sie war wunderschön und in einem engelsgleichen französischen Akzent sagte sie: "Hat einer von euch eine Zigarette?" Wollte sie wirklich eine Zigarette oder war sie unterbewusst von meinem Sex-Moschus verzaubert? Nach der Zigarette zu urteilen, die sie schließlich fand und rauchte, war sie wahrscheinlich nur auf der Suche nach einer Kippe gewesen. Aber vielleicht war sie, jedenfalls in gewisser Weise, auch der Suche nach der wahren Liebe. Danach zu urteilen, wie sie nach der Zigarette mit dem bärtigen Typen rummachte, hatte sie diese vielleicht schon gefunden.

Rick und ich widmeten uns wieder unseren Getränken.

Die Bar füllte sich zusehends und wir begannen normale, nicht-erbärmliche Unterhaltungen mit den anwesenden Frauen zu führen. Wir sprachen mit einer zauberhaften Fashion-Designerin und ein paar coolen Fernsehproduzentinnen. Es funkte zwar nicht, aber zumindest fühlte ich mich wie ein menschliches Wesen und nicht wie ein Stinkklumpen aus Aftershave und Selbstmitleid.

Und wir tranken noch mehr.

Bevor wir weiter zur nächsten Bar gingen, unterhielten wir uns noch mit einer Frau, die ihren Geburtstag feierte. Wir gingen auf die Gruppe zu, die aus dem Geburtstagskind, einer Freundin und zwei schwulen Begleitern bestand. Das war ein Fehler. Ihre Freundin war nämlich verheiratet und die Feiernde selbst so besoffen, dass Rick und ich genau so rüberkamen wie das, was wir waren: zwei schmierige Typen, die versuchen, uninteressierte Frauen abzuschleppen. Noch nie in meinem Leben habe ich derartig vernichtende Blicke geerntet. Ernsthaft. Ich kam mir vor wie ein überführter Massenmörder auf der Anklagebank. Und wir hatten es verdient.

Nichtsdestotrotz beschenkte mich das Geburtstagskind mit einer Partykrone aus Papier. Wir tranken aus und gingen weiter. Die Krone machte ich mir um den Hals.

Bar #2 – Der Rock-Club, 00 Uhr

Sobald wir eintraten, hörte ich, wie sich eine Frau über meine Krone lustig machte. Ich warf sie in den Mülleimer und wir holten uns ein paar große Biere an der Bar.

Ich weiß nicht wirklich, warum die Bar den Ruf eines Rockschuppens hat. OK, manche der anwesenden Damen trugen Lederjacken, aber die meisten Typen sahen aus wie französische Handlanger aus einem niemals realisierten Sequel zu 96 Hours. Ein Mädchen an der Bar war eindeutig heute erst beim Friseur mit der Ansage gewesen: "Ich hätte gerne die Angelina Jolie aus Nur noch 60 Sekunden."

Was ich damit zu sagen versuche: Wir passten nicht rein.

Wir hatten es aber versucht! Wirklich! Wir plauderten mit ein paar sehr netten Frauen, aber insgesamt war das hier einfach kein Ort für uns – daran hätten auch literweise Pheromone nichts ändern können.

Bar #3 – Der Bagger-Schuppen, 02 Uhr

IndieBK.com sagte über diese Bar: "die heißeste Fleischbeschau in Williamsburg". OK, ich habe das Zitat und die Website gerade erfunden, aber wenn es sie geben würde, würde sie den Laden definitiv so beschreiben. Ich entschied mich also dazu, noch etwas mehr von meinem Aqua-Velva-Lockmittel aufzutragen. Wenn man bedenkt, dass eigentlich jede Menge Aqua Velva zu viel Aqua Velva ist, hatte ich mich jetzt schon mit viel zu viel Aqua Velva eingedieselt.

Wir waren ziemlich überrascht, dass die Tanzfläche menschenleer war. Da wir allerdings auf Spaß gebürstet waren und hofften, Frauen zu treffen, tanzten wir uns den Arsch ab – ach ja, ordentlich angezündet waren wir übrigens auch. An diesem Punkt muss ich, anstatt geruchslose Pheromone auszuströmen, nach ausgeschwitztem Corned Beef und moderndem Schiffsrumpf gestunken haben.

Wir erblickten schließlich zwei Frauen auf der Tanzfläche – zwei sehr schöne und nette Europäerinnen. Blöderweise hatten sie null Interesse daran, sich mit uns zu unterhalten. Mein Mut schwand zusehends.

Bar #4 – Die Bar mit nur einem Billardtisch, in der aber alle das Billardspielen furchtbar ernst nehmen, 03 Uhr

Rick bekam eine SMS von Freunden, die sich mit uns in einer vierten Bar treffen wollten. Es dauerte etwa 15 Minuten, aber als dann der dritte Billardspieler wegen Streit aus der Bar geflogen war, entschied ich mich dazu, die Biege zu machen.

Am Anfang des Abends hatte ich mich wie Lance Armstrong gefühlt: ein amerikanischer Held, der mit schierer Willenskraft Unglaubliches erreicht hatte. Jetzt fühlte ich mich aber eher wie Lance Armstrong: ein lügender, Chemikalien missbrauchender Schummler, den die ganze Welt hasst.

ERFOLGSQUOTE: 100%, DA ICH LERNTE, DASS WAHRE FREUDE VON INNEN KOMMT. NUR SPASS. AUCH HIER GIBT ES 0%. NIEMAND WIRD MICH JEMALS LIEBEN.

FAZIT

Pheromone funktionieren nicht. Jeder weiß das. Ich wusste das, du wusstest das und die Pheromonhersteller wissen das sowieso.

Vom ständigen Saufen bekommt man schlechte Haut.

Und zu guter Letzt: Es gibt einfach keinen Ersatz für das mächtigste Aphrodisiakum der Welt: Selbstbewussten. Nach diesem Experiment habe ich davon jedoch weniger denn je.

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