Wie deutsche Ermittler beschlagnahmte Smartphones knacken
Bild: Cellebrite
Motherboard Homepage

Wie deutsche Ermittler beschlagnahmte Smartphones knacken

Gehackte Daten zeigen trotz schmallippiger Beamter, welche deutschen Polizeibehörden sich beim umstrittenen weltweiten Marktführer für Cracking-Tools Cellebrite eindeckten.
6.2.17

Wenn das Geschäft mit gewerbsmäßigem Smartphone-Hacking ein undurchschaubarer Wald ist, dann ist die Firma Cellebrite der Platzhirsch. Der Bestseller der israelischen Spytech-Firma ist ein tablet-ähnliches Gerät namens UFED (Universal Forensic Extraction Device). Für mehrere tausend Euro können Käufer nicht nur Telefon-Passcodes knacken, sondern auch sensible Daten wie SMS, E-Mails, Fotos oder Telefonnummern von Tausenden gesperrten Geräten abschöpfen. Einzige Voraussetzung: Der Ermittler muss das Zielgerät vor sich haben. Das macht die Firma für "digitale Forensik" zu einem Liebling unter Strafverfolgungsbehörden, die Smartphones zum Auslesen nur an das UFED anschließen müssen.

Anzeige

Warum Cellebrite umstritten ist und wie sich deutsche Ermittlungsbehörden zum Einsatz des Cracking-Tools äußern, lest ihr im vollständigen Beitrag auf Motherboard.