Nach einer Explosion am Brüsseler Flughafen Zamenden und zwei weiteren in U-Bahnhöfen der belgischen Hauptstadt hat die belgische Staatsanwaltschaft gegen 12:00 Uhr bestätigt, dass es sich um Terroranschläge gehandelt hat. Offiziell bestätigt wurde bis jetzt nur ein Toter, Medienagenturen sprechen aber von insgesamt mindestens 28 Getöteten.
Die neuesten Anschläge im Herzen Europas haben in der Schweiz eine kleine Welle von Solidaritätsbekundungen ausgelöst—auch in der Politik:
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Johann Schneider-Ammann, Bundespräsident
Christophe Darbellay, Präsident CVP
Christian Levrat, Präsident SP
Regula Rytz, Präsidentin Grüne
Fabian Molina, Präsident JUSO
Die Politik gibt sich grösstenteils solidarisch mit den Opfern von Brüssel. Sie ist sich bewusst, dass in solchen Situationen Pietät gefragt ist und politische Forderungen erstmal hinten anstehen müssen. Nur Rechtsaussen weht—wenig überraschend—ein anderer Wind und es werden gleich nach den Anschlägen fleissig weiter Ängste geschürt.
Lukas Reimann, Nationalrat SVP
Claudio Zanetti, Nationalrat SVP
Mit solchen Tweets und Forderungen instrumentalisiert die rechte Politik die Anschläge für Brüssel für ihre eigenen Zwecke. Dass die Reaktion auf den Terror keine Frage nach der Zugehörigkeit zum „linken Mainstream” ist, sondern schlicht eine Frage der Menschlichkeit, dürfte dabei kurz in Vergessenheit geraten sein.
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