Eine Reportage der SRF-Sendung Rundschau hat aufgedeckt, dass die Schweizer Armee ihre neuen Kampfstiefel von rumänischen Näherinnen herstellen lässt, die für ihre Arbeit teilweise zwei Franken Lohn pro Stunde erhalten. Gemäss Rundschau entspricht dies dem Mindestlohn in Rumänien. Defakto ist dieser aber tiefer als in China und auf einen Monatslohn hochgerechnet reicht er laut der Sendung gerade knapp für die Miete einer rumänischen Stadtwohnung.
Was es heisst, sich mit zwei Franken am Tag in der Schweiz ernähren zu müssen, hat unser Autor Ivan bereits aufgeschrieben. Was sich die Näherinnen von ihrem Stundenlohn kaufen könnten, wenn sie ins Land fahren würden, für das sie sich im Namen der Globalisierung abplagen, folgt hier:
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Eine Tüte Gummibärchen

Bleibt noch 25 Rappen extra für ein Schaumpilzchen beim Beck | Bildschirmfoto von Coop@Home
Eine Duftkerze

Die übrigen 50 Rappen reichen für Zündhölzchen | Bildschirmfoto von IKEA Schweiz
Ein Schnürsenkel eines gebrauchten Kampfstiefels

Für die gebrauchten Stiefel müssten die Näherinnen 55 Stunden arbeiten | Bildschirmfoto von Swiss Army Boots
Fünf Zigaretten

Um sich alle auf dem Bild leisten zu können, müssten die Näherinnen noch eine Stunde zusätzlich arbeiten | Pixabay | CC0
Eine Mini-Tafel Schweizer Militär-Schokolade

Mit dem übrigen Fünfräppler kann man sich noch ein Raschelsäckchen genehmigen | Bildschirmfoto von Militärshop
Ein Teelöffel

Nach einem halben Tag Arbeit reicht es endlich für das ganze Set | Bildschirmfoto von IKEA Schweiz
Zwei A-Post Briefmarken

Glücklicherweise ist Speuz gratis | Foto von VICE
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