20 Jahre später: Ein Rückblick auf die Entstehung des Kultfilms ‚Trainspotting‘

Wir haben uns mit Ewan McGregor, Kelly MacDonald und Irvine Welsh über das dazugehörige Buch, die Dreharbeiten, die öffentliche Reaktion sowie die geplante Fortsetzung unterhalten.

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04 März 2016, 5:08am

Robert Carlyle, Jonny Lee Miller, Ewan McGregor und Ewen Bremner in ‚Trainspotting'

Ich war viel zu jung, um mir Trainspotting anzugucken, als der Film rauskam. Das hielt ihn allerdings nicht davon ab, in die wohlbehütete Blase meiner vorpubertären Welt einzudringen. Es war der Film, über den meine Freunde und ich im Unterricht redeten; der Film, dessen Kinoposter wir uns mit unserem zusammengesparten Taschengeld kaufen wollten; der Film, über den wir behaupteten, ihn gesehen zu haben, bis wir ihn dann tatsächlich gesehen hatten.

Ende der 90er, vor dem Internet und in meinem kleinen Ort, war es Trainspotting, der uns mit vielem als erstes in Kontakt brachte. Der Film war ein Portal in eine Erwachsenenwelt, die wir so noch nie zuvor gesehen hatten—weder im echten Leben noch auf der Leinwand. Quentin Tarantino hatte uns einen Blick auf Sex und Drogen gewährt, aber bei ihm war alles so ästhetisch, so stilisiert. Trainspotting beschwerte diese Welt dann noch mit einer gehörigen Portion Realität und allein weil wir diesen Film geschaut hatten, fühlte man sich—mit 12—plötzlich viel erwachsener und erfahrener. Zumindest ging es mir dabei so.

Letzte Woche feierte der Film sein 20-jähriges Jubiläum und um das zu zelebrieren, habe ich mit drei Schlüsselfiguren gesprochen: Ewan McGregor, der Renton spielte, Kelly MacDonald, die Diane spielte, und Irvine Welsh, der den Roman geschrieben hat, auf dem der Film basiert. Welshs neues Buch The Blade Artist, das diesen April erscheint, ist eine Fortführung der Geschichte des Trainspotting-Charakters Begbie.

Kelly MacDonald und Ewan McGregor

Das Buch

Kelly MacDonald: Ich hatte zwar schon mal davon gehört, es aber noch nicht gelesen. Wirklich gekauft habe ich es mir auch erst nach dem ersten Casting, also war mein Wissensstand auch dementsprechend niedrig.

Ewan McGregor: Danny Boyle gab mir das Skript zum Durchschauen mit und so etwas hatte ich noch nie zuvor gesehen. Ich hielt das tatsächlich für die beste Rolle, die ich jemals gelesen habe. Zwar war mir das eigentliche Buch und sein exzellenter Ruf schon bekannt, aber persönlich gelesen hatte ich es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Ich war also komplett hin und weg und machte es zu meinem erklärten Ziel, Danny davon zu überzeugen, dass ich für die Rolle perfekt geeignet wäre. Als ich dann endlich das Buch las, fand ich es total gut und ergreifend. Irvine Welsh ist ein unglaublicher Schriftsteller, der einen innerhalb von Sekunden von den Abgründen und der Verzweiflung der menschlichen Existenz hin zur absoluten Verzückung bringen kann. Da ich selbst Schotte bin, fand ich mich in dem durch und durch schottischen Roman direkt wieder.

Vom Buch zum Film

Irvine Welsh: Es gab viele Interessenten—es schien fast so, als wollte jeder Mensch Trainspotting in einen Film verwandeln. Ich verkaufte die Rechte dann zuerst an die falsche Person, denn damals war ich eher noch ein ziemlich naiver Jungspund, der einfach irgendwie in diese bizarre Welt geraten ist, in der unterschiedliche Leute an deinem Tun interessiert sind. Als ich dann endlich eine Vorabkopie von Danny Boyles Regiedebut Kleine Morde unter Freunden in die Finger bekam, hatte ich die Rechte wie gesagt schon verkauft. Ich dachte mir nur „Scheiße, das hab ich jetzt richtig in den Sand gesetzt", denn diese Art des energetischen Filmemachens in Kombination mit meinen Charakteren wäre perfekt gewesen. Ich ging wirklich davon aus, alles ruiniert zu haben, aber zum Glück konnten wir die Situation dann schließlich doch noch klären.

Für mich ist die Verfilmung des eigenen Buchs eine absolute Win-Win-Situation. Wenn der Film letztendlich scheiße ist, dann kannst du ja ganz einfach jegliche Schuld von dir weisen und meinen: „Die haben es versaut." Total genial. Ich habe auch schon mit einigen Schriftstellern gesprochen, die der Meinung sind, dass ihre Werke durch eine Verfilmung entweiht werden, aber das stimmt doch gar nicht. Ich meine, das Buch bleibt an sich ja unberührt—es werden keine Seiten rausgerissen oder Wörter vertauscht. Es passiert eigentlich nur eine Sache: Die Geschichte wird auf ein anderes Medium übertragen. Ich wurde auch gefragt, ob ich als Drehbuchautor in das Projekt involviert sein will, aber mir war im Grunde nur wichtig, die Energie zwischen Danny Boyle und dem Produzenten Andrew Macdonald nicht kaputt zu machen. Ich führte mir noch mal John Hodges Drehbuch für Kleine Morde unter Freunden zu Gemüte und dachte mir nur: „Diesem Typen kann ich in Sachen Drehbuchschreiben garantiert nichts mehr vormachen." Deshalb hielt ich mich schön im Hintergrund und ließ die Verantwortlichen einfach ihr Ding machen.

Munchies: Guide to Schottland – Teil 1

Das Casting

KM: Ich erfuhr von dem ganzen Projekt, als in dem Glasgower Restaurant, wo ich zu diesem Zeitpunkt arbeitete, Flyer verteilt wurden. Damals machte ich mir sowieso Gedanken darüber, in welche Richtung sich mein Leben bewegen sollte, und der Film weckte gleich mein Interesse, weil ich sowieso schon über eine Schauspielausbildung nachgedacht hatte. Ich weiß noch, wie ich dann den Raum betrat und direkt Augenkontakt mit Danny aufnahm. Das hat sich ziemlich bedeutsam angefühlt. Rückblickend weiß ich gar nicht mehr, wieso dem so war. Irgendetwas lag auf jeden Fall in der Luft.

Als ich die Rolle bekam, war ich noch richtig jung. Ich hatte gerade erst meinen 19. Geburtstag gefeiert und konnte absolut keine Erfahrungen vorweisen. Ich war immer entweder total glücklich darüber, mit diesen coolen, charismatischen und interessanten Leuten rumhängen zu dürfen, oder aber ein absolutes Nervenbündel, das sich auf der Toilette versteckte.

Die denkwürdigsten Szenen

KM: Die Clubszene kommt mir rückblickend immer wieder ins Gedächtnis. Ich glaube, das war auch an meinem ersten Drehtag, der sich über ganze 24 Stunden erstreckte. Die Jungs waren alle ziemlich frech drauf und nur am Trinken. Da wollte ich natürlich mithalten. Shirley Henderson, die im Film Gail spielt, hat mir dann den Tipp gegeben, damit aufzuhören. Ich war wirklich stundenlang im Pub und betrank mich mit unterschiedlichen Leuten, die zum Teil nicht mal für den Film da waren. Sie meinte dann zu mir: „Du solltest den Alkohol jetzt besser mal links liegen lassen." Und damit hatte sie vollkommen Recht. Als ich die besagte Szene dann drehte, war ich tatsächlich total verkatert. Ich konnte nicht mal mehr auf den Markierungen stehen bleiben und war allgemein total durch den Wind. Ich wusste nicht mehr, was ich überhaupt zu tun hatte. Aber auch die Sexszene hat mich einiges an Nerven gekostet. Da ich ja noch so jung war, hatte ich natürlich auch noch nicht so viele sexuelle Erfahrungen sammeln können—deswegen war mir das Ganze auch ein wenig peinlich. Dazu kam dann noch, dass ich meine Mutter und meinen Bruder aufgrund meiner Verpeiltheit natürlich genau an diesem Drehtag ans Set eingeladen hatte.

EM: Da gibt es so viele, weil alle Szenen so gut geschrieben sind und alle anderen Darsteller so toll schauspielern. Ich kann mich jedoch noch genau an die Unterwasser-Sequenzen erinnern. Ich fand es super, die zu drehen, weil alles so entspannt und ruhig ablief und man die Kamera auf eine ganz andere Art und Weise einsetzte. Diese Sequenzen liebe ich einfach, weil sie so ein schönes Konzept haben und so ruhig anmuten. Aber auch die Szenen mit Kelly und im Club haben richtig viel Spaß gemacht. Oh, und natürlich auch vor dem Club, wenn Renton versucht, mit ihr abzuhauen, und dann ins Taxi steigt und so weiter. Mit Kelly auf dem Rücksitz eines Taxis zu knutschen, war auch ziemlich cool. Ich fand es allgemein sehr angenehm, mit ihr zusammenzuarbeiten. Damals war sie noch keine etablierte Schauspielerin und hatte mit Trainspotting ihre erste richtige Rolle an Land gezogen. Gerade deswegen hat sie am Set ständig für offene Münder gesorgt. Die Entzugsszene zu drehen, war auch total unglaublich, so mit den ganzen Halluzinationen und Jimmy Cosmo als mein Vater. Ich hatte auch richtig viel Spaß, als ich mit Jonny Lee Miller im Park auf den Hund schoss—natürlich haben wir dabei nicht wirklich mit einer Waffe auf einen Hund gefeuert.

IW: Die Szene, in der „Perfect Day" von Lou Reed im Hintergrund zu hören ist, und der Protagonist langsam im Boden versinkt—meiner Meinung nach ist das eine sehr gute Metapher für eine Überdosis und die Art, wie man dabei dem Tod immer näher kommt. Die zweite Hälfte dieser Szene besitzt dann eine kompromisslose Energie; es folgt ein dramatischer Höhepunkt nach dem anderen. Das ist mir gleich aufgefallen, weil ich schon selbst gesehen habe, dass man durch Drogen nicht zwangsläufig auf eine dramatische Art und Weise sterben muss, sondern auch einfach nur ganz langsam wegdriften und im Grunde einschlafen kann. Einige Drogensüchtige genießen dieses Gefühl sogar irgendwie—manchmal können sie sich davon dann wieder loslösen, manchmal nicht. Diese Szene hat sowohl das Grauen als auch den Reiz von Heroin für mich perfekt eingefangen. Quasi eine Art tödliche Umarmung. Ich war einfach hin und weg. Es gibt nur wenige Regisseure, die besser sind als Danny Boyle. Er weiß genau, wie man mithilfe von Bildern eine Geschichte erzählt und etwas durch eine gefilmte Sequenz visuell zum Ausdruck bringt.

Jonny Lee Miller, Ewan McGregor, Kevin McKidd und Ewen Bremner am Set

Der fertige Film

IW: Sie haben einen Vorführraum in Soho gebucht, also habe ich Leute mitgebracht, die das Buch geliebt haben und deswegen sehr kritisch gegenüber dem Film sein würden. Ich habe auch Bobby Gillespie und Andrew Innes von Primal Scream mitgenommen, Jeff Barrett von Heavenly Records; im Grunde einfach Freunde, die das Buch sehr gut fanden. Leute, die es direkt sagen würden, wenn der Film scheiße wäre und nicht die Stimmung des Buchs einfinge. Um ehrlich zu sein, habe ich mehr auf sie geschaut als auf die Leinwand. Es gab ein paar Kommentare wie: „Soll das Begbie sein? Das soll Sick Boy sein?" Aber dann hörte es einfach auf. Sobald die Figuren sich in ihren Köpfen eingenistet hatten, rückte der Film in den Fokus und sie waren wie hypnotisiert. Am Ende waren sie alle sprachlos. Als sie danach in der Bar wieder Worte fanden, war es verdammt nochmal großartig—sie waren überwältigt und fanden den Film einfach genial. Da wusste ich, dass er ein riesiger Erfolg werden würde.

EM: Ich war absolut sprachlos. Es hat mir wirklich die Schuhe ausgezogen. Ich weiß noch, dass ich danach auf die Straße raus bin und meine Gedanken nicht richtig ordnen konnte. Er war alles, was ich mir vorgestellt hatte, und dazu noch hundert andere Dinge.

KM: Woran ich mich von der ersten Vorführung am besten erinnere, ist Bobby Carlyles Reaktion, denn ich saß neben ihm. Er kroch vor lauter Scham schon fast über den Boden. Jedes Mal, wenn er zu sehen war, hat er sich tiefer in seinen Sitz gedrückt, was ich sehr interessant fand. So fühle ich mich aber auch. Ich glaube, das ist ziemlich verbreitet. Ich habe mich nicht gern selbst gesehen. Ich mag es immer noch nicht.

Die Musik

IW: Ich glaube, beim Soundtrack habe ich mich dann wieder ein bisschen besser einbringen können. Weil ich viele von den Musikern persönlich kannte, konnte ich direkten Kontakt zwischen ihnen [und den Filmemachern] herstellen, sodass sich der ganze Vorgang mit dem Sichern der Rechte umgehen ließ, was sie sich ohnehin nicht hätten leisten können. Die Musiker waren so begeistert von dem Film und wollten so gerne beteiligt sein, dass sie zu ihren Plattenfirmen gegangen sind und gefragt haben: „Hey, können wir ihnen diesen Song hier geben?" Das hat uns dabei geholfen, die Rechte zu günstigen Preisen oder manchmal sogar gratis zu bekommen. So ein Soundtrack wäre auf die herkömmliche Art niemals zustande gekommen. Danny hatte für Kleine Morde unter Freunden mit Leftfield gearbeitet, und ich glaube, er kannte New Order auch noch aus Manchester. Den Film umgab so ein guter Vibe, dass er auch auf die Musiker abgefärbt hat und sie uns einen Haufen Zeug überlassen haben, das uns sonst ein Vermögen gekostet hätte.

Ich beziehe mich auf die meisten der Künstler im Buch: Iggy, Lou Reed, Bowie und eine Menge von dem House, den ich damals mochte. Aber was ich nicht kapiert habe, war die Britpop-Sache. Primal Scream und Damon Albarn waren befreundet und ich kannte Jarvis Cocker, aber ich habe nicht ganz verstanden, wie Britpop da reinpasste. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie das funktionieren sollte, doch es war Danny, glaube ich, der beschloss, dass wir einen modernen Touch brauchten. Das war ein Geniestreich, denn Britpop war der letzte Strang der britischen Jugendkultur, und das hat dabei geholfen, den Film als den letzten Film der britischen Jugendkultur zu positionieren.

Begbie wirft sein Glas in eine Menschenmenge

Die Reaktion auf den Film und die Vorwürfe der Drogenverherrlichung

IW: Da war der US-Präsidentschaftskandidat Bob Dole, der den Film kritisierte, ohne ihn jemals gesehen zu haben. Das Kino selbst verherrlicht für sich genommen rein gar nichts: Da sind Schauspieler, es wird stilisiert. Eine Sache, die ich an Dannys Vision für den Film liebte, war, dass es nicht zu einem wichtigtuerischen Film im Stil des sozialen Realismus der 70er werden würde, der die Bourgeoisie und die Politiker mit erhobenem Zeigefinder dazu ermahnt, Geld in die Innenstädte zu investieren und all den Scheiß, denn dieser Zug ist abgefahren und so etwas wird niemals funktionieren. Wenn man Politiker nicht mit dem erhobenen Zeigefinger dazu bringen kann, Mittel zugänglich zu machen, dann erreicht man nichts weiter, als dass sich reiche Menschen noch besser fühlen, dass sie keine armen Menschen sind. Ich wollte die Spannung und den Schwung der Jugend in einer potentiell sehr gefährlichen Umgebung einfangen, doch es sollte gleichzeitig der Eindruck bestehen bleiben, dass die Zukunft voller Möglichkeiten ist, selbst wenn die Gegenwart nicht gerade glänzend aussieht. Es war der erste Film, der über Drogen sagte: „Das kann wirklich Spaß machen, auch wenn es richtig gefährlich sein kann." Ich glaube, das muss so sein. „Keine Macht den Drogen" funktioniert nicht. Man muss sowohl die Höhen als auch die Tiefen zeigen. Man muss zeigen, wieso die Leute überhaupt erst damit anfangen. Für mich liegt es auf der Hand, warum Leute Drogen nehmen.

KM: Ich bin nach dem Film für ein Weilchen zurück zu meiner Mutter gezogen. Ich war in der Stadt gewesen und als ich nach Hause kam, saßen zwei Journalisten von der Klatschpresse im Wohnzimmer und unterhielten sich mit meiner Mum, was ein bisschen seltsam war. Ich habe ein schnelles Interview gegeben und sie aus dem Haus gekriegt. Ein paar Tage später gab es eine Titelstory über den Drogen-Albtraum eines Trainspotting-Stars. Ich dachte: „Oh, wer ist es?"—tja, ich war es. Sie hatten mich gefragt, ob ich jemals Drogen genommen hätte, und weil ich ein bisschen ein naiver Knallkopf war, habe ich gesagt: „Ja, ich habe mal einen Hasch-Joghurt gegessen und danach ging es mir sehr schlecht."

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Die Fortsetzung

IW: John [Hodge] hat ein umwerfendes Drehbuch abgeliefert, was absolut fantastisch ist. Es basiert auf Porno [Welshs Fortsetzung zu Trainspotting], aber es ist auch eine Weiterentwicklung. Wir mussten es weiterentwickeln, weil die Schauspieler zu der Zeit, als Porno herauskam, 10 Jahre älter gewesen wären, aber jetzt sind sie 20 Jahre älter. Dieser Tatsache muss Rechenschaft getragen werden. Der Film erzählt eine Geschichte über das Edinburgh von heute. Der Kern der Story ist im Grunde, dass Renton, Begbie, Sick Boy und Spud sich wieder zusammenfinden und auf sehr innovative Art in die Porno-Branche einsteigen.

Ich denke, es gibt hier einige wunderbare Gelegenheiten für die Schauspieler zu glänzen, ich bin also sehr gespannt. Ich weiß nur, dass Dannys visuelle Umsetzung atemberaubend sein wird. Ich denke, es wird großartig. Es wird interessant zu sehen, wie die jungen Leute in den Multiplex-Kinos es heute aufnehmen, denn es geht ja um ältere Typen—es ist kein Jugendfilm wie Trainspotting. Es könnte für sie sein, als müssten sie ihrem Onkel auf einer Hochzeit beim Tanzen zusehen. Aber es wird genug Spaß und Verrücktheit geben. Der Film hat das Potential, großartige und mitreißende Darbietungen aus den Schauspielern herauszuholen.

EM: Es wird unglaublich gut. Das Drehbuch ist sehr schön und genial, und das musste es auch sein. Ich glaube nicht, dass jemand von uns sich daran beteiligt hätte, wenn die Fortsetzung nicht mit dem ersten Film mithalten könnte. Die Gefahr besteht bei jeder Fortsetzung, aber besonders bei dieser hier, weil sie erst nach so einer langen Zeit kommt.

KM: Ich befinde mich in Verhandlungen. Ich habe das Drehbuch gelesen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie viel ich darüber sprechen darf. Es wäre so interessant, mit denselben Leuten zusammenzuarbeiten, und alle werden sich verändert haben. Aber heute weiß ich definitiv, wie man sich auf eine Markierung stellt. Trainspotting war mein seltsamer Durchbruch, und ich bin so dankbar, denn das hätte auch das Ende sein können, doch stattdessen bin ich heute hier und mache diesen Job, den ich wirklich liebe, und verstecke mich viel seltener in Toilettenkabinen.

Vielen Dank an VICE Kanada für die Unterstützung bei der Entstehung dieses Artikels.

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