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DIE DIRTY LAUNDRY ISSUE

Reviews

Das Gute und das, was dich dazu bringt, dir zu wünschen, niemals geboren worden zu sein.

von VICE Staff
01 Dezember 2014, 7:00am

BESTES ALBUM DES MONATS

GROUPER: Ruins (Kranky (Cargo Records))

Es ist beruhigend zu wissen, dass manche Dinge sich niemals ändern. Wenn du den Wasserhahn aufdrehst, kommt Wasser raus. Wenn du ein blaues Auge hast, kriegst du mehr Bräute ab. Und wenn ein naher Verwandter stirbt, du zu viel schlechtes Heroin nimmst oder aus Versehen deinen besten Freund bei einem Autounfall draufgehen lässt, wird Grouper immer für dich da sein und dich in eine kalte Decke aus narkotischem Selbstmörder-Folk hüllen. Das macht sie zur Schutzheiligen der fertigsten der fertigen Verlierer und ist der Grund dafür, dass ihre Fanbase aussieht wie das frühe Christentum. Ich liebe dich, Liz.
NEBBISH ORIPASH  

SCHLIMMSTES ALBUM DES MONATS

DEERHOOF: La Isla Bonita (Altin Village & Mine (Indigo))

Ich kann nicht glauben, wie sehr ich diese Typen auf der Uni geliebt habe. Deerhoof ist eine dieser Bands, die unter „künstlerischer Freiheit" versteht, dass jedes Bandmitglied zu jeder Zeit tun und lassen kann, was er oder sie will. (Man könnte das auch autistische Freiheit nennen.) Der Sängerin steht es frei hochgepitchte Piepgeräusche zum Thema Pandas abzulassen und das Tourette vom Drummer macht es ihm unmöglich, etwas anderes zu tun, als sich sinnentleert an seinem Schlagzeug zu vergehen. Das Problem ist, sie sind alle so niedlich und unangepasst, dass keiner was über ihre schlechte Musik sagen will. Das wäre, als würde man Tigger deepthroaten.
BONES JUSTICE  

HAFTBEFEHL
Russisch Roulette
Urban (Universal Music)

Ehrlich gesagt habe ich mich noch nie eindringlich mit Haftbefehl und diesen ganzen anderen Dullis beschäftigt. Hauptsächlich weil ich nie verstanden habe, was sie da erzählen. Nicht inhaltlich, die Straße war meine Schule und mit Bitches kenne ich mich auch aus. Aber akustisch konnte ich der Nuschelei einfach nie folgen. Auf diesem Album verstehe ich jedoch zum ersten Mal die Texte von Haftbefehl und muss erkennen: Der Offenbacher Junge erzählt in gekonnter Lyrik mitreißende Geschichten auf Kopfnicken erzwingende Beats. Wenn ich jetzt noch ein Transkript für die alten Alben bekomme, könnte ich doch noch ein richtiger Chabo werden.
BENJI VON STUCKRAD-BARRE  

VLADISLAV DELAY
Visa
Ripatti (Godbrain Distribution)

Was auch immer du gerade machst, hör auf damit und geh dich in ein dunkles Zimmer einschließen, mach die Augen zu und stell dir vor, du liegst nackt der Länge nach auf einem Floß, das durch einen Cranberry-Sumpf fährt, den Magen voller Mescalin. Der Sumpf wird von 50 wunderschönen, tätowierten Frauen bewohnt, die Opernmasken tragen und Synchronschwimmen trainieren. Auf einmal taucht Trent Harris auf und drückt dir einen Flashdrive mit diesem Album in die Hand. Gern geschehen.
CHARLIE DER PRAKTIKANT  

ARCA
Xen
Mute Artists Ltd (Goodtogo)

Ein Kumpel von mir ist mit Arca zur Schule gegangen. Er hat mir gesagt, der Typ verbringt den Großteil seiner Zeit damit, alleine Final Fantasy zu spielen und das obwohl er ein berühmter, weirder Produzent ist, der cool ist mit FKA Twigs und Kanye. Sein neues Full-Length-Album Xen ist eine Genre hinterfragende Vierte-Welt-Bastelei und du musst es nur einmal anhören, um sofort die Gerüchte meines Freundes zu glauben. Du weißt einfach, dass Arca lieber der Shinra Electric Power Company den Arsch aufreißen würde, als in irgendeinem schmierigen Club die Korken knallen zu lassen.
CHOCOBO  

RECONDITE
Iffy
Innervisions (rough trade)

Wie nennt man das noch gleich, wenn eine Platte aus viel guten Ideen besteht, aus knackigen Sounds, überraschenden Breaks, aus 'ner Menge originell verarbeiteter Einflüsse und mindestens so viel Erwartungshaltung, aber ohne Dramaturgie und Komposition und Idee auskommt und man beim Hören die ganze Zeit darauf wartet, dass es jetzt-aber-endlich-gleich losgeht? Genau: schade.
ZAHM FEE  

R. SEILIOG
In Hz
Caroline

Erinnerst du dich an CAMERA, diese drei Wahnsinnigen, die den Krautrock neu erfinden wollten, diese Mischung aus DEAD SKELETONS und Mauerparkmusikanten? Das Gleiche in elektronisch macht R. SEILIOG, der eigenartigste Künstlername der Woche: also gewissermaßen ANIMAL COLLECTIVE in Organisch oder eben Dub-Psych-Laptop-Krempel—als hätte da jemand seinen LSD-Trip mal ordentlich durchmodernisieren wollen, mit Glitches und Synth und Mathematik und bunt, aber eben auch wieder nicht so sehr, dass es völlig bekloppt wirkt.
KARI BUHUU  

CLARK
Clark
Warp

Sometimes you just gotta dance, bro.
DANCE BRO 

TV ON THE RADIO
Seeds
Vertigo Berlin (Universal Music)

Ich weiß, ich bin hier in de Unterzahl, aber ich kann mich einfach nicht für diese Band erwärmen. Das liegt nicht nur daran, dass Kyp wie ein riesiger flauschiger Teddybär aussieht und alle ihre Songs außer „Staring at the Sun" klingen wie gequirlte Scheiße.
MUSCHA TRIMPOP  

DREAM POLICE
Hypnotized
Sacred Bones

Dieses Album erinnert mich an die Zeit, als ich mit meinen Jungs in einem abgewrackten 75er Camaro durch die USA getourt bin. Wir hatten Lederjacken dabei in der Hoffnung, sie in Hunderten kitschigen Dinern zu präsentieren, aber es war Juli, also sahen wir bei jedem Stopp jenseits von Kansas aus wie eine Gang verschwitzter, ausgemergelter Biker am Rande einer Amphetamin induzierten Psychose. Wir trugen drinnen Ray-Bans, tranken literweise Schokomilkshakes und dann 200 Meilen vor Tucson nahm Steve seine Augen von der Straße, um herauszufinden, wie er den iPod ans Tapedeck anschließt. Er traf einen Kaktus und wir mussten den Rest unserer Reise an Bord eines Megabus verbringen.
FREDDIE PRINCESS JR.  

FOO FIGHTERS
Sonic Highways
Rca Int. (Sony Music)

Ich würde Dave Grohl so gerne hassen, aber das ist einfach unmöglich.
FATHER GARBAGE  

DYN
Dyn
8MM MUSIK

Für eine Psychedelic-Platte klingt das hier zwar alles zu unbekifft und für Garage-Sound fehlen die bratzigen Gitarren und ein bisschen Tempo—aber exakt in der Mitte war offenbar noch Platz für rund 40 Minuten Besoffenheits-LoFi, die sich vermutlich einen Dreck um ihre Genrezuordnung scheren, aber mit unserer Bezeichnung als ZwoFi jetzt leben müssen, denn die Band ist ein Duo und wir waren schon immer für furchtbare Wortspiele berüchtigt. Spätestens nach dem dritten Schnaps.
MILLI META  

MACHINE HEAD
Bloodstone & Diamonds
Nuclear Blast (Warner)

Der Metalshit, der dieser Tage so aus der Bay Area schwappt, ist schon irgendwie interessant. Wenn du deine Platte schon nach den zwei härtesten Materialien auf der Erde benennst, dann solltest du vielleicht zusehen, dass sie mehr Gewicht hat als ein durchnässtes Korn-T-Shirt.
PEPPY TUNGUS  

ARIEL PINK
Pom Pom
4AD

Das ist eine Botschaft an Ariel Pink. Euer Bassist Tim lebt im gleichen Gebäude wie ich. Er lebt in Apartment 2R, ich in 3L. Wenn ihr das nächste Mal in Greenpoint seid, klopft doch bitte an meine Tür. Ich schwöre auch, dass es echt nicht merkwürdig wird.
BENJAMIN SHAPIRO  

WITCH MOUNTAIN
Mobile of Angels
Svart Records (Cargo Records)

Dieses Album klingt, als würde man einen fliegenden Dinosaurier durch die Sahara reiten, während um einen herum Kamele Gras von bongförmigen Bäumen knabbern und Geezer Butler mit einem Jetpack neben dir herfliegt und alle fünf Minuten auf ein High Five besteht. Das ist natürlich alles total cool, weil du acht Arme hast und somit immer noch zwei übrig für die ermüdende Aufgabe, die Brüste der wunderschönen Frauen in deinem Beiwagen zu betatschen, der an besagtem Dinosaurier angebracht ist, der dich die ganze Zeit über mit Schokoküssen füttert.
BORIS AND DAVID  

DAWNBRINGER
Night of the Hammer
Profound Lore

Ich habe mal einen Typen gedated, der einen ZZ-Top Bart hatte und Lederhosen trug. Er muss Dutzende Metalshirts besessen haben, die nur ein oder zwei mal getragen waren, weil sein Geschmack sich ständig änderte, ja nachdem wie viel Zeit ihm sein öder Bürojob dazu ließ, sich auf Spotify Bathora reinzuziehen. Abends trank er prätentiösen Whiskey mit Wasser und erzählte mir, wie sein Dad 1974 fast der Roadie von Sabbath wurde. Ich war ein junges, dummes 24-jähriges Ding und irgendwie fand ich das damals süß. Ich habe gedacht, dass Sex mit einem Metaltypen irgendwie aufregend ist, aber alles in allem war es einfach nur blümchenmäßig.
SALLY  

DOOBIE BROTHERS
Southbound
Arista

Es ist November in Tuscaloosa. Du bist zu Besuch bei deinem Opa in den Südstaaten, ihr fahrt zusammen im Silverado zu Ms. Mary Ellen's General Store, um ein bisschen Zucker für Maw Maws göttlichen Pfirsichkuchen zu holen. Paw Paw wird langsam alt, seine Prothese klappert im Rhythmus der unebenen Straße, auf der euer Truck entlangtuckert. Paw Paw macht das Radio an und fängt an mitzusingen: „Mississippi moon, won't you keep on shining ..." Du klopfst ihm auf die Schulter, um zu fragen, was er da singt.
BORIS AND DAVID  

CARLOS CIPA
All Your Life You Walk
Denovali

Melancholie ist laut Lexikon der Psychologie unter anderem eine „Neigung zur Schwermut oder schwärmerischen Idealismus" und damit—gewollt oder ungewollt von den Lexikon-Onkels (und depressive Verstimmungen hin oder her)—eine knallhart romantische Angelegenheit. Das zweite Album des Münchener Klaviergotts Carlos Cipa erzeugt ebenfalls eine starke Neigung zu Schwermut, und beim Hören gerät man in schwärmerischen Idealismus, allein schon wegen des nahezu perfekten Timings der Veröffentlichung: nebelgrau und durchseelt wie so ein gedoptes Novemberwetter mit Luxusweltschmerz klimpert's da exakt eine Stunde lang aus den Standlautsprechern, dass es eine wahre Freude wäre, wenn's eine Freude wäre. Romantik und so. Du weißt schon.
FL AN ÖHR  

STEVE GUNN
Way Out Weather
Paradise of Bachelors

Steve Gunn wird eine Nähe zu The War on Drugs und Kurt Vile nachgesagt. Das ist auch musikalisch nicht völlig abwegig—gemeinsame Tourneen und Projekte haben schon hörbar auf das aktuelle Album des Songwriters durchgefärbt. Oder auch umgekehrt. Das müsste man fairerweise zugestehen—liegt doch Gunns erstes Album schon etwas länger zurück als das Debüt von The War on Drugs. Ganz so einfach nachzuvollziehen ist das bisher nicht. Gunn kann zwar zahlreiche Veröffentlichungen vorweisen—aber auch für dieses, sein aktuelles Album wird nicht ganz grundlos die Aura der populäreren Künstler herbeibemüht. Way Out Weather ist ein unaufregend schönes Album. An ein paar Songs wirst du dich sicher erinnern, wenn du dem Album drei, vier Chancen gibst—aber es fehlt das Momentum, das dich hineintreibt, etwa in den zaghaft klangverkleideten Tagtraum der aktuellen The War on Drugs oder die grandiose Inszenierung des so lässig solo durch seine Songs schlurfenden Kurt Vile.
SUNNY ALONE  

KING OF CATS
Working Out
Art Reeks

Ich lebe immer noch in Angst vor dem Geist dieses Jugendlichen, mit dem ich zur Schule gegangen bin. Er verfolgt mich zu Hause, im Büro, im Café und sogar in der U-Bahn. Er trägt einen Urban-Outfitters-Cardigan, bunte Vans und einen kunstvoll barbierten Thoreau-Bart. Seine Hände stecken immer tief in den Taschen seiner Skinnyjeans, was merkwürdig ist, weil er gleichzeitig immer eine Ukulele mit sich he­rumträgt, auf der er Moldy-Peaches-Cover spielt und dazu verweichlicht vor sich hinwimmert, sodass auch das zurückhaltendste Weichei ihm am liebsten so richtig in den Sack treten würde.
R. J. MITTE  

​​LES SINS
Michael
Company

Du schleppst dich halbtot durch den Flughafen. Du bist mit deinen Mädels gerade vom Oberlin-Absolvententreffen zurückgekommen, es war echt cray. Und nach den ganzen fettfrittierten Dumplings und Pale Ales ist es höchste Zeit für einen Detox. Du steigst in ein Taxi, orderst den Fahrer zur nächsten Juice-Bar und bestellst einen Green Machine. Das wird dann aber zum schlimmsten Tag deines Lebens, weil die Kreditkarte von deinem Papa nicht mehr richtig funktioniert, seit dein Freund damit versucht hat, Unmengen von 2CE auf Silkroad zu bestellen. Du musst also für über zehn Minuten in dieser verfickten Juice-Bar sitzen und dir das Dance-Projekt von Toro y Moi anhören, während du dich fragst, ob es noch irgendjemanden gibt, dem es schlechter geht als dir.
SALLY  

DAMIEN RICE
My Favorite Faded Fantasy
Warner Bros.

Hmm, ich frage mich, von welcher „favorite faded fantasy" er da mit seinem Albumtitel spricht. Vielleicht meint er die eine, wo er einen Song schreibt, der nicht klingt, als wäre er von einem irischen Arschloch verfasst, das mich wahnsinnig macht? Er ist außerdem sehr wahrscheinlich schlecht im Bett und er ist die Art Typ, die es mir unmöglich macht, Frauen zu finden, weil sie alle Wracks sind, nachdem sie mit ihm aus waren.
DAN WOOLF  

MARTIN KOHLSTEDT
Nacht
Edition Kohlstedt/Kick the Flame

Ganz egal, wie viel Absicht da in der Semantik steckt: deutliche Pluspunkte dafür, dass auf die Platte Tag erstmal die Tag Remixes folgten, bevor jetzt mit Nacht das Komplementäralbum nachgeliefert wird. Ein paar wenige Minuspunkte für's Nichteinhalten der Erwartungshaltung aber—Nacht klingt trotz ausschließlich schwerfällig gespieltem Piano gar nicht so sehr klischeedunkeldüster, wie es der Titel andeutet. Aber vielleicht sind ja Mitternacht und Tiefe Nacht auch noch in Planung.
PEE ANIS  

THE JAZZ JUNE
After the Earthquake
Topshelf

Das klingt so, als hätte eine Gruppe Väter sich entschieden, die Electric-Lady-Studios zu stürmen und eine Reihe blasierter Liebeslieder und postironischer Jingles für H&M zu schreiben. Manche Leute schämen sich dafür, JamFM zu hören, aber wofür du dich wirklich schämen solltest, ist hyperselbstreferenziellen, weinerlichen „alt"-Müll zu hören, der Weezer wie Swans klingen lässt.
THE SLUGMAN OF HERBERT STREET  

MARIACHI EL BRONX
III
Pias Coop/Ato

Dreimal die Woche schleiche ich mich nachts von meinem Burgerketten-Arbeitsplatz weg, gehe schnell eine Runde pumpen, sprinte dann nach Hause und zieh mir ordentlich Kreatin rein, damit meine Venen besser zur Geltung kommen. Dann stürze ich mich auf meine Kostümsammlung, die ich geheim halte, um meine Identität zu schützen. Wenn ich das Polyester auf meinen wundgeriebenen Oberschenkeln spüre, ist Partytime! Tagsüber bin ich ein übergewichtiger Pop-Punk, der übel gelaunt Fastfood verkauft. Nachts bin ich Mariachi El Bronx, ein Antiheld mit Hang zum Rassismus und Chimichangas.
MARIACHI EL BRONX  

DEAN BLUNT
Black Metal
Rough Trade

Black Metal

klingt eher wie ein „Statement"-Album, vor allem wenn man es mit Dean Blunts letzter Platte, The Redeemer, vergleicht, die ernsthaft eins der besten Alben des letzten Jahrzehnts war. Auf seiner neuen Platte gibt es eine Menge unterschiedlicher Ideen und sie funktionieren nicht immer miteinander. Aber das macht nichts, weil alles, was er tut, irgendwie anders, einzigartig, herausfordernd und wunderschön ist. Lass dich auch nicht davon verwirren, dass die Titel „50 Cent", „Punk" und „Country" alle vereint auf einer Platte namens Black Metal sind, lass dich einfach darauf ein. Und falls du nicht mit diesem Typen und seiner ganzen Aura down bist, dann werden wir wohl niemals Freunde.
B. J. ARMSTRONG  

CULT OF YOUTH
Final Days
Sacred Bones

Verdammt! Es ist als hätten Wire, die Beach Boys und Psychic TV in einem Raststättenklo rumgevögelt, dann ist einer schwanger geworden und die Hochzeit findet in der Kapelle von Kill Bill statt, wo das Blut noch an den Wänden klebt. Abgesehen davon, wie sind sie an die Rechte für das Cover gekommen? Ist das nicht ein verfickter Bruegel? Sogar, wenn dir nicht gefällt, wie diese Platte klingt (keine Sorge, das wird sie!), kannst du sie immer noch an die Wand hängen. Sie ist wunderschön.
CHET RIPLEY  

DIRTY BEACHES
Stateless
Zoo Music

Ich habe so viele Nächte damit verbracht, mir mit diesem Typen zusammen DIY-Tattoos zu verpassen, dass unsere Körper jetzt aussehen, als wären sie übersät mit ausgewaschenen Gepäckanhängern. Der Unterschied ist, dass ich jetzt den ganzen Tag hinter einem Schreibtisch sitze und mir Erdnussbutter reinziehe, während Alex sich durch abgeranzte Wohnungen in der ganzen Welt schnorrt und Musik macht, die mir dabei hilft, einen Sinn in der Welt zu sehen.
BSHAP
 

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