Petra Schulz hält ein Foto ihres Sohns Danny, der mit 25 an einer Überdosis Fentanyl starb
Petra Schulz hält ein Foto ihres Sohns Danny, der mit 25 an einer Überdosis Fentanyl starb | Foto: Philipp Sipos
Drogen

Weil ihr Sohn an einer Überdosis starb: Petra will, dass du legal Drogen kaufen kannst

"Eltern hören ständig: Dein Kind muss clean sein. Aber darum geht es gar nicht. Es geht darum, dass es ihm gut geht. Und das sieht für jede Person anders aus."
15.3.21

Manche Statistiken erträgt man nur durch Verdrängung. Indem man sich, etwa bei Zahlen zu Drogentoten, die Menschen dahinter nicht vorstellt. Diesen Luxus hat Petra Schulz nicht mehr. 2014 starb ihr Sohn Danny in Kanada an einer Überdosis Fentanyl, er war erst 25. Das Opioid ist 50 Mal stärker als Heroin. Und die Statistik, zu der Dannys Tod gehört, ist besonders monströs.

Im Jahr 2019 starben in der Provinz Alberta, zu deren 4,4 Millionen Einwohnern die aus Deutschland ausgewanderte Petra Schulz zählt, 626 Menschen an einer Opioid-Überdosis. Fast so viele wie im selben Jahr in ganz Deutschland. Die kanadische Regierung spricht von einer landesweiten "Opioid-Überdosis-Krise" – eine Formulierung, wie man sie aus den USA kennt. Dort sterben inzwischen 50.000 Menschen jährlich wegen Opioiden.

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Auch bei VICE: Warum die deutsche Drogenpolitik so eine Katastrophe ist


Den Schluss, den viele Regierungen aus diesen Zahlen ziehen: mehr Polizei, mehr Verbote, höhere Strafen. Ein Trugschluss, sagt Petra Schulz. Denn wir verbieten und bestrafen Drogenbesitz weltweit schon seit 100 Jahren. Aber die Menschen nehmen sie trotzdem. Und sie sterben trotzdem. Wenn Gesetze aber Menschen nicht beschützen, müsse man sie ändern, sagt die 62-Jährige: Indem man Drogen dem Schwarzmarkt entzieht und unter staatliche Kontrolle stellt, sie reguliert, anstatt einfach nur zu legalisieren. Dafür setzt sich Petra Schulz mit der Organisation "Moms Stop The Harm" ein, einer Gemeinschaft aus Tausenden Müttern und Angehörigen. Mit ihren persönlichen Geschichten wollen sie helfen, eine menschlichere Drogenpolitik zu ermöglichen. 

VICE: Hallo Petra, dein Sohn starb vor sieben Jahren tragisch an einer Überdosis Fentanyl. Wie hat das zu deiner Forderung geführt, Drogen zu legalisieren und zu regulieren, anstatt zu verbieten?
Petra Schulz:
Aus meiner Erfahrung, aber auch der von Tausenden anderen Familien, die ihre Kinder verloren haben, habe ich eines gelernt: Drogenkonsum passiert einfach. Den können wir nicht wegregulieren oder wegkriminalisieren. Wenn Menschen also schon Substanzen konsumieren, sollten sie das so sicher wie möglich tun können. Ohne, dass sie im Gefängnis landen, ihre Gesundheit schädigen oder sterben. 

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Welchen Rat gibst du Eltern, die ihr Kind von Drogen loskriegen wollen?
Ich sage ihnen: Zuerst sorgt ihr dafür, dass euer Kind am Leben bleibt.

Das klingt dramatisch.
Eltern hören ständig: Dein Kind muss clean sein. Aber darum geht es eigentlich gar nicht. Es geht darum, dass es ihm gut geht. Und das sieht für jede Person anders aus. Dieser Druck, drogenfrei zu sein, schafft eine Barriere, die für viele Leute unüberwindbar ist. Dann fallen sie unten durch und haben Rückfälle. So war das auch bei meinem Sohn Danny. Dabei ist es doch so: Wenn die Substanz dich nicht vergiftet, kannst du mit ihr leben. Manche leben gut damit, andere weniger. Aber sie leben.

Wie kann man Menschen schützen, die abhängig von Opiaten sind, also zum Beispiel auch Heroin?
In Kanada sterben viel mehr Menschen an Opiaten als in Deutschland. Deshalb rate ich Müttern dort, ein Naloxon-Kit zu kaufen. 

Das Medikament gibt es als Nasenspray seit 2018 auch in Deutschland, bei einer Opioid-Überdosis kann es Leben retten. 
Außerdem sage ich: Sprich mit deinem Kind und sorge dafür, dass es nicht alleine Drogen nimmt. Wenn ich noch einmal die Chance hätte, würde ich mich lieber mit meinem Sohn Danny hinsetzen und ihm zuschauen. Statt dem, was dann passiert ist. Gestern hätte er Geburtstag gehabt. Er wäre 32 geworden. 

Das tut mir leid.
Danny war schwul und wurde deshalb als Teenager gemobbt. Wegen seiner sozialen Ängste fing er an, Dinge auszuprobieren. Zur gleichen Zeit, etwa vor zehn Jahren, wurden in Kanada viel zu oft Opiate als Schmerzmittel verschrieben. Man bekam sie leicht auf der Straße. Danny nahm zuerst Percocet, dann Oxicontin. Er erzählte uns später vom ersten Mal, als er ein Opioid genommen hat. Plötzlich habe er sich gefühlt, als ob er alles schaffen könnte, als ob er endlich überall der sein könnte, der er ist. 

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Als bekannter wurde, wie abhängig diese Schmerzmittel machen, hat man ihre Formel so verändert, dass sie für Abhängige weniger attraktiv wurden. Das hat die Situation verschlimmert. Klar, Schmerzmittel wie Oxicontin so zu konsumieren, ist schlecht, aber man wusste wenigstens, was drin ist. Doch plötzlich gab es das nicht mehr. Da ist Danny auf Heroin umgestiegen.

Wie ging es dann weiter?
Wir brachten ihn irgendwann nach Hause und er machte eine Methadon-Behandlung. Ich dachte, wenn er mit seinem Entzug durch ist, sind die Drogen raus und dann ist das gut. Doch dann konsumierte er bei einem Rückfall etwas, das er für Oxicontin hielt. Aber es war Fentanyl. 

Ein synthetisches Opioid, das 50 Mal stärker als Heroin ist.
Er hatte keine Chance. Als wir ihn in seinem Badezimmer fanden, war klar, dass alles sehr schnell gegangen sein musste. Am 30. April 2014 starb er allein in seiner Wohnung.

Wie bist du damit umgegangen?
Erst mal denkt man, dass man als Mutter Fehler gemacht hat. So geht das vielen Eltern. Aber ich bin halt Akademikerin. Anstatt nach Selbsthilfebüchern habe ich nach wissenschaftlichen Artikeln gesucht. Dabei habe ich einiges gefunden und viel über Fentanyl gelesen. Dann fiel mir das Buch Drogen: Die Geschichte eines langen Krieges von Johann Hari in die Hände. Darin erklärt er, warum man den Krieg gegen die Drogen begann, wie er mit Klassenpolitik zusammenhängt, mit Rassismus. Und er schreibt davon, dass man Menschen für ihren Konsum nicht stigmatisieren, sondern ihnen helfen sollte. Das hat mir die Augen geöffnet. Mir wurde klar: Nicht die Drogen sind Schuld, sondern die Drogenpolitik.

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Inwiefern?
Ein Beispiel ist das, was man "Iron Law of Prohibition" nennt: Je mehr du eine Substanz verbietest, umso konzentrierter und giftiger wird sie. 

Weil Schmuggler so unter geringerem Risiko kleinere Mengen transportieren können, bei gleichbleibenden Profiten?
Genau. Vor der Alkoholprohibition haben die Leute Bier und Wein getrunken. Als das verboten war, gabs dann illegal gebrannten Schnaps. Das ist das Endresultat des Kriegs gegen die Drogen: Die Produkte sind so konzentriert, dass immer mehr Menschen davon sterben. Dadurch sind wir jetzt an einem Punkt, wo wir entweder sagen müssen: OK, was wir die letzten 50 Jahre gemacht haben, war total falsch, wir müssen etwas ändern. Oder wir können dabei zusehen, wie vor allem Männer zwischen 29 und 40 sterben. Tausende. Jedes Jahr. Als Politiker würde ich mich lieber für das Leben entscheiden. Und als Mutter auf jeden Fall. 

"In unserer Gruppe sind die, die überlebt haben. Und das sind oft die Mütter."

Wie wurdest du zur Aktivistin?
Ich fing an, Politikern zu schreiben und mich an die Medien zu wenden. Ich habe gemerkt, dass niemand etwas dagegen tut, dass die Leute sterben. Dass es scheinbar jedem egal ist. 

2016 haben wir Moms Stop The Harm gegründet. Ich und zwei andere Mütter: Lorna Thomas' Sohn hatte nach Problemen mit Drogen und seiner mentalen Gesundheit Suizid begangen. Und Leslie McBains Sohn starb an einer Überdosis Opioide. Die hatte man ihm nach einem Arbeitsunfall verschrieben, und er wurde abhängig. In unserer Gruppe sind die, die überlebt haben. Und das sind oft die Mütter. Heute sind wir über 2.000 Mitglieder.

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Eine Gruppe Mütter, deren Kinder durch Drogen- und Opioid-Konsum starben, stehen auf einer Weide vor Holzkreuzen

Mitglieder von Moms Stop The Harm 2019 in Kelowna, Kanada || Foto: Nicole Richard (Wax Pencil Photography) | Zur Verfügung gestellt von Moms Stop The Harm

Haben alle jemanden verloren?
Nicht alle. Es kommen auch Leute zu uns, die Unterstützung brauchen, weil jemand in ihrem Umfeld problematisch Drogen nimmt. Wir sind überwiegend Mütter, aber auch einige Schwestern, Ehefrauen, Tanten und Omas. Männliche Mitglieder haben wir nur wenige. Wahrscheinlich, weil es überwiegend die Männer sind, die sterben. In Kanada sind über 80 Prozent der Drogentoten männlich. Dafür gibt es einige mögliche Gründe. Problematischer Drogenkonsum ist oft damit verbunden, dass man etwas nicht verarbeiten kann oder man Probleme mit seiner mentalen Gesundheit hat. Männern fällt es oft schwieriger, über Persönliches zu reden. Frauen sind außerdem so sozialisiert, dass sie immer alles zusammen machen. Beim Drogenkonsum ist Alleinesein das größte Risiko. Weil dann niemand da ist, wenn man eine Überdosis hat. 

Wie helft ihr euch in der Gruppe gegenseitig?
So lange Drogen kriminalisiert sind, können die Familien nicht darüber reden. Sie sind isoliert. Nachdem Danny starb, wussten nicht mal seine Großeltern, dass er drogenabhängig war. Dieses Stigma brechen wir mit unserer Gruppe auf. Und manchmal brauchst du auch nur jemanden, der dir zuhört und sagt, das ist beschissen – und dass du daran im Moment nichts ändern kannst. 

Kann man manchmal wirklich nichts tun?
Man muss sich immer fragen, ob die Person im Moment überhaupt eine Behandlung will. Und – noch wichtiger: Warum hat die Person überhaupt angefangen, diese Substanzen zu nehmen? Denn wenn du dich darum nicht kümmerst, wird sie immer wieder von Neuem damit beginnen. Wenn Danny als Kind hingefallen ist, habe ich ihn aufgehoben, ein bisschen gepustet und ein Pflaster drauf gemacht. Das geht nicht mehr, wenn dein Kind erwachsen ist und Drogen nimmt. Vieles ist aus deinen Händen. Du kannst das Problem nicht lösen, wenn dein Kind selbst noch nicht so weit ist. Aber du kannst es beschützen. 

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Was muss sich politisch verändern, damit weniger Menschen an Drogen sterben?
Wir haben fünf zentrale Forderungen. Erstens: eine sichere und regulierte Versorgung der Konsumenten mit den Substanzen, die sie brauchen. Durch diesen "Safe Supply" müssen sie sich nichts mehr auf dem illegalen Markt besorgen, ihr Leben stabilisiert sich. Dazu gehört die zweite Forderung: Entkriminalisierung des Drogenbesitzes, damit das Stigma wegfällt. Man muss den Menschen helfen, anstatt sie zu bestrafen. Als drittes fordern wir Maßnahmen zur Harm Reduction, also Schadensminderung beim Konsum. Dafür muss man Konsumräume schaffen und saubere Utensilien wie Spritzen zur Verfügung stellen. Viertens: schneller Zugang zu evidenzbasierter Therapie, in der man die Leute nicht einfach vier Wochen in Entzugskliniken steckt und dann in die Welt entlässt. Man muss sie langfristig betreuen, etwa in Substitutionstherapien mit Methadon. Der fünfte Punkt betrifft die Bedingungen, die zum Drogenkonsum führen. Das ist die größere Aufgabe. Denn dafür muss sich unsere Gesellschaft verändern. Man kann mehr Behandlungsplätze für Menschen schaffen, die zum Beispiel mit Angststörungen, Depression oder einer bipolaren Störung kämpfen. Komplexer ist es hingegen, die systematische Diskriminierung von Minderheiten, Gewalt in der Familie und soziale Ungleichheit zu bekämpfen. All das trägt zum Drogenkonsum bei. Beziehungsweise zum Substanzkonsum, streichen wir Drogen. 

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Warum das?
"Drogen" ist in seinem Wortursprung ein genauso neutrales Wort wie "Substanzen". Es gibt die Drogerie, im Englischen Drugstore. Da kaufst du Klopapier, aber in Kanada auch Medikamente. Durch den Krieg gegen die Drogen hat das Wort aber eine negative Bedeutung erhalten. Von etwas Illegalem. Substanzen ist neutraler und umfasst alles: Tabak, Alkohol, Cannabis, Opioide und so weiter.

Was weißt du heute über Abhängigkeit, das du vor dem Tod deines Sohnes gerne gewusst hättest?
Mein Mann und ich dachten einfach, wir brauchen ein "drogenfreies" Kind. Niemand hat uns erklärt, wie eine Opioid-Abhängigkeit und deren Behandlung aussieht. Wie hoch das Risiko eines Rückfalls ist und wie oft er tödlich endet. Dabei sind diese Infos sehr wichtig. Du musst erstmal wissen, was dein Kind nimmt. Bei Opiaten gibt es die Substitutionstherapie mit Methadon oder Suboxone. Die muss so lange laufen, bis die Leute stabil sind. Das kann ein, zwei Jahre dauern. Du kannst dabei helfen, indem du mit der Person Termine beim Arzt vereinbarst, sie hinfährst, ihr Leben etwas mehr organisierst. Methadon war für mich früher einfach nur ein anderes Opioid. Aber es ist ein Medikament, das manche Menschen ein Leben lang brauchen. Wie Insulin für einen Diabetiker. So müssen wir das sehen. Die Substitutionsbehandlung wird durch hochkonzentrierte Stoffe wie Fentanyl aber immer schwieriger. Wenn dein Körper das gewohnt ist, wird es schwer, das zu ersetzen.

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Wie hast du früher über Drogen und Drogenkonsum gedacht?
Als Kind der späten 50er, frühen 60er zähle ich zur Boomer-Generation. Viele von uns hatten eine sehr liberale Einstellung. Und wenn ich die Entscheidung noch mal treffen würde, wäre ich weniger liberal, weniger tolerant. Zum Beispiel bei Cannabis-Konsum oder Alkohol auf Partys. Aus Büchern, Gesprächen mit Wissenschaftlern und betroffenen Familien weiß ich, dass es wichtig ist, junge Leute aufzuklären. Offenheit ist gut, aber eine Laissez-faire-Haltung nicht. Und die hatten wir ein Stück weit. 

"Die Leute sterben schneller, als die Politiker reagieren. Und das ist ungeheuer traurig."

Was sollte man seinem Kind stattdessen mitgeben?
Solange sich das Gehirn noch entwickelt, schaden in gewisser Weise alle Substanzen. Das gilt für Koffein und Cannabis, aber ganz besonders für Alkohol. Das muss man auf offene Art und Weise erklären. Wenn junge Leute dennoch konsumieren, muss man dafür sorgen, dass sie sicher und aufgeklärt an die Sache rangehen. Das ist eine unheimlich schwierige Balance. Es wäre einfacher, alles zu verbieten oder alles zu tolerieren. Aber beide Einstellungen sind falsch, denn es ist komplizierter als das.

Inwiefern komplizierter?
Ich würde den Deutschen zum Beispiel raten, Cannabis zu legalisieren und regulieren. Aber nicht so wie wir in Kanada, wo in jeder Provinz andere Regeln herrschen. In einigen ist der Handel extrem kommerzialisiert. Es gibt sehr viele kleine Läden, überall animieren Hinweisschilder zum Kauf. Das ist schlecht, denn es bringt Leute zum Konsum, die das eigentlich gar nicht vorhatten. In anderen Provinzen gibt es staatliche Läden. Das befürworte ich. Erwachsene Menschen sollen erwachsene Entscheidungen treffen können und die Substanz basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen auf verantwortungsvolle Weise konsumieren. Die meisten Leute denken, weil ich für die Regulierung von Substanzen bin, bin ich auch für Substanzkonsum. Aber das ist nicht unbedingt so. Jede Substanz hat Vor- und Nachteile. Die muss man abwägen. Das Wichtigste bei der Regulierung ist, dass sie nicht auf Moral basiert, sondern auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. 

Was passiert, wenn man nach moralischen Standards Drogen reguliert?
Ein Beispiel: Weiße aus der Mittelschicht trinken gerne Wein, also ist Alkohol OK. Aber wenn Menschen Kokablätter kauen wollen…

So wie es in den Anden seit Jahrhunderten verbreitet ist.
Dann werten wir das ab und verbieten es. Dabei kommen diese Menschen einfach nur aus einer anderen Kultur. Aber es passt nicht in unser Weltbild. Auch das gehört zum Krieg gegen die Drogen.

Ist es ermüdend, mit Menschen zu diskutieren, die gar nicht an Argumenten interessiert sind?
Es ist sehr ermüdend. Vor allem, wenn man die Geschichten kennt. Vor Kurzem haben einige unserer Mütter in einer kanadischen Fernsehsendung ihre Geschichte erzählt. Innerhalb von zehn Tagen hatten wir 200 neue Mitglieder. Und wenn du deren Geschichten liest, ist das sehr ermüdend und ein Stück weit auch traumatisierend. Weil du weißt, es muss so nicht sein. Das ist schwierig. Aber auf der anderen Seite gibt es mehr und mehr Leute, die sich für Entkriminalisierung entscheiden. In Vancouver, Montreal und der Provinz British Columbia bewegt sich etwas. Stück für Stück sieht man, wie es vorwärts geht. Aber die Leute sterben schneller, als die Politiker reagieren. Und das ist ungeheuer traurig.

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