Mindfulness? Eure Achtsamkeit muss man sich erstmal leisten können

Mal ganz bewusst eine Avocado befühlen oder ein Mandala malen: Warum moderne Entspannungstrend oft mehr schaden als nutzen.

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05 März 2017, 9:45am

"Genieße die Hausarbeit!", "Akzeptiere Menschen so, wie sie sind. Auch dich selbst!", "Mach weniger, bemerke mehr!": Mindfulness ist der strahlende Stern am "Wie werde ich ein besserer Mensch?"-Himmel. Tipps zum besseren, entspannteren Leben gibt es in Zeitschriften wie der  Cosmopolitan oder dem REWE-Magazin, sie haben es aber auch schon auf Tassen und Kalender geschafft.

Die Präsentation ist immer instagramfilter-hip, gleichzeitig schwingt aber auch mit, dass es sich um uralte Prinzipien und Ansätze handelt, die euch dabei helfen sollen, euer Leben stressfreier zu gestalten. Stressfrei ist gut, gerade in Anbetracht der Tatsache, wie viele Menschen sich immer jünger ausgebrannt fühlen. Das Problem: Entspannt sein kann eben nur der, der es sich leisten kann. Das Versprechen von Stressbewältigung und Entspannung richtet sich an ein privilegiertes Zielpublikum.

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