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HipHop

Remix Contest: The Creators Project und Shuko suchen den kreativsten Beat Creator

Einer der erfolgreichsten deutschen HipHop-Produzenten stellt euch die Spuren seiner brandneuen Single „Heatwave“ zur Verfügung. Der beste Remix wird über Peripherique Records auf iTunes releast!
21.11.14

Shuko hat mit seinen Beats im deutschen HipHop Spuren hinterlassen. Als Beat Creator im Hintergrund ist der 32-jährige Mainzer maßgeblich an den Erfolgen einiger der populärsten deutschen Rapper beteiligt. Fast die Hälfte von Cros Hitalbum Melodie stammt aus Shukos Feder. Seine Beats sind auf dem aktuellen Nr-1-Album der Fantastischen Vier vertreten und auch Größen wie Sido, Kollegah oder Casper haben bereits Shukos Dienste in Anspruch genommen. Und der Produzent, der mit bürgerlichem Namen Christoph Bauss heißt, hat etwas geschafft, das nur wenigen deutschen Rap-Produzenten vergönnt ist: Seine Beats sind auch auf dem US-Markt gefragt. Arbeiten für Tyga, Bow Wow oder jüngst Lil Wayne sind nur ein kleiner Auszug aus Shukos nordamerikanischem Œuvre.

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>> UPDATE: Ihr könnt eure fertigen Remixes ab sofort als MP3 in 256 kbps über das Upload-Formular auf Shukos Website einreichen.

Im Januar 2015 wird Shuko sein erstes und einziges Produzenten-Album namens For the Love of it veröffentlichen. Die heute auf Peripherique Records erscheinende erste Single-Auskopplung in Form der fetten Doppel-A-Seite Heatwave/The Same gibt euch einen musikalischen Vorgeschmack auf das bisher persönlichste Werk des Produzenten, für das Shuko einige seiner Lieblings-MCs wie CL Smooth oder b-Real verpflichten konnte. Während The Same ein entspannt groovender Kopfnicker-Beat in bester Oldschool-Manier geworden ist, hat Shuko mit Heatwave gemeinsam mit Conscious Rapper Talib Kweli und der bezaubernden deutschen Newcomerin Leslie Clio einen echten Uptempo-Dancefloor-Track kreiert.

Und Shuko, der Wert darauf legt, seine Kooperationspartner persönlich kennen zu lernen, möchte der Szene etwas von seinem Erfolg zurückgeben. Gemeinsam mit The Creators Project sucht Shuko ab sofort nach dem besten Remix seiner brandneuen Single Heatwave. Der Produzent stellt euch dafür alle Spuren des Songs kostenlos zum Download zur Verfügung. Ihr habt einen Monat Zeit, um eure eigene Interpretation von Heatwave zu schaffen. Shuko wird euch dabei als Tutor auf The Creators Project beratend zur Seite stehen: Postet eure Fragen einfach unten als Kommentar und wir leiten sie direkt an Shuko weiter! Aus allen eingesendeten Remixen wird Shuko nach Ablauf der vier Wochen seinen Favoriten auswählen. Auf den Gewinner wartet eine weltweite Single-Veröffentlichung exklusiv auf iTunes!

Hier könnt ihr die Spuren von Bass, Drums, Melodie und Acapella downloaden.

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>> UPDATE: Ihr könnt eure fertigen Remixes ab sofort als MP3 in 256 kbps über das Upload-Formular auf Shukos Website einreichen.

Teilnahmebedingungen: 

Die zur Verfügung gestellten Spuren des Songs Heatwave dürfen ausschließlich zur Teilnahme an der Beat Creator Challenge von The Creators Project verwendet werden. Die Veröffentlichung der einzelnen Spuren ist nicht gestattet. Peripherique Records hat die erste Option auf die Veröffentlichung der einzelnen Remixe. Späteste Einsendemöglichkeit: 19. Dezember 2014!

Wir haben Shuko anlässlich der Beat Creator Challenge ein paar Fragen gestellt.

The Creators Project: Welche Eigenschaften hältst du für die wichtigsten eines Musikproduzenten? Sollte man selbst ein Instrument beherrschen oder ist eher technisches Verständnis entscheidend?

Shuko: Naja, die Technik zu beherrschen ist schon das A und O. Musikalität ist da eher sekundär. Man hat natürlich Vorteile, aber es ist nicht zwingend notwendig besonders musikalisch zu sein, da es heute sehr viele Tools gibt, die das ersetzen. Ganz wichtig sind auch Ausdauer und die Bereitschaft, sich stetig weiterzuentwickeln. Sucht euch am besten eine Software, die euch liegt und reizt sie voll aus. Wenn ihr ein echter Meister darin werdet, könnt ihr sie auch wirklich nach Belieben nutzen. Heutzutage gibt es einen Haufen sehr guter YouTube-Tutorials, um voranzukommen. Tauscht euch über Soundcloud mit der Community aus und schreibt junge, aufstrebende Produzenten an, um etwas Starthilfe zu bekommen.

Welche Fehler sollte man als Newcomer im Bereich Musikproduktion vermeiden?

Man sollte sich vorher dreimal überlegen, ob man eigene Sachen, die man gut findet, auf Soundcloud oder andere Portale hochlädt. Es wird sich lohnen stattdessen so lange zu üben, bis man wirklich davon überzeugt ist, dass die Sachen etwas taugen. Das Problem ist, dass die Leute deinen Namen sofort irgendwie abspeichern, wenn du etwas veröffentlichst. Und wenn du vorschnell etwas Unausgereiftes verbreitet hast, fällt das negativ auf dich zurück. Ich höre mir selbst sehr viele neue Produzenten an und sehe oft gute Ansätze, denke dann aber meistens: das ist leider zu früh gewesen. Das ist ein ernstgemeinter Ratschlag. Wenn du es just for fun machst, ist es natürlich egal. Wenn du Spaß daran hast, hast du Spaß daran. Aber wenn ihr es wirklich professionell angehen wollt, feilt so lange daran, bis es nicht nur euren besten Freunden gefällt, sondern vielleicht auch Leuten aus der Musikszene deiner Stadt. Es ist durchaus ratsam, sich erstmal lokal zu vernetzen, bevor man sich national präsentiert. Wenn man ehrlich ist, gibt es auf Soundcloud einfach auch viel Müll. Und du willst herausstechen. Das schaffst du entweder, indem du qualitativ besser bist als die meisten anderen oder künstlerisch so verrückt, dass es niemanden gibt der klingt wie du.

Wann ist ein Remix gelungen?

Ich persönlich achte am meisten darauf, dass der Sound gut ist. Die Mischung muss stimmen und knallen. Ich denke, ein Remix sollte sich immer sehr weit vom Original distanzieren, das gibt der ganzen Sache erst richtig Sinn, dann wird es spannend. Dann kann es auch gerne ein Indie- oder Dance-Track werden. Für mich als Produzent ist gerade das spannend. Genau deswegen mache ich jetzt mit euch diesen Contest: Weil ich neugierig bin, auf was für Ideen die Leute kommen und was sie aus Heatwave noch so zaubern können. Ich bin da stilistisch sehr offen und hoffe sogar, dass es ein bisschen Weg vom HipHop geht. Vielleicht in die elektronische Richtung. Deswegen habe ich mich auch für Heatwave entschieden. Der Song geht ja von der BPM-Zahl her in diese Richtung.