Diese Frau legt ihren Job auf Eis, um ihrem Freund die Brust zu geben

Die Milch macht's: Brad ist überzeugt, dadurch fitter zu werden, und Jennifer meint, dadurch entstehe eine unvergleichliche Bindung—nur lässt ihr das keine Zeit zum Arbeiten.

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08 Juni 2016, 9:27am

Foto via Jennifer Mulfords Facebook-Seite; die Bildunterschrift lautete passenderweise "My baby!!"

Am Dienstag erzählte die 36-jährige Jennifer Mulford der britischen Zeitung The Sun, dass sie sich eine berufliche Auszeit nehmen wird, um sich darauf zu konzentrieren, die Beziehung zu ihrem Freund Brad Leeson, ebenfalls 36, zu stärken. Mit Muttermilch.

Nachdem sie online etwas über "Adult Breastfeeding Relationships"—auch "erotische Laktation" genannt—und die "reine Freude, die es anderen bringt" las, machte sich Mulford in einschlägigen Foren auf die Suche nach ihrem Traummann—also einem, der gerne ihre Milch trinken würde. Nachdem sie selbst auf Craigslist leer ausging, unterhielt sie sich mit Brad, ihrem ehemaligen Freund aus Schulzeiten, der sehr interessiert wirkte.

"Wir haben uns unterhalten und Brad hat mir gesagt, dass er auf Frauen mit großen Brüsten steht, und dass die Größe bei seinen Beziehungen schon immer eine Rolle gespielt hat", sagte Mulford The Sun. "Wir wollten beide dasselbe von der Beziehung: eine magische Verbindung, die sich nur durchs Stillen erreichen lässt." Leeson selbst ist Fitnessfanatiker und meint auch, dadurch noch fitter werden zu können.

Seit die beiden Turteltauben ihre moderne Liebesgeschichte in Gang gebracht haben, hat Mulford sich entschieden, ihre Arbeit als Barkeeperin erst einmal ruhen zu lassen—einen erwachsenen Mann zu stillen, kostet eben sehr viel Zeit. Weil Mulford ja nicht schwanger gewesen ist (ihre Tochter kam vor 20 Jahren zur Welt), müssen die zwei rund um die Uhr alle zwei Stunden eine "Trockenfütterung" machen, damit Mulfords Körper irgendwann glaubt, er habe ein Baby zu versorgen. Wenn Leeson nicht da ist, benutzt sie eine Pumpe; nachts muss sie Wecker stellen.

MUNCHIES erklärt, wieso Milch nicht unbedingt munter, sondern die Knochen morsch macht

Doch der erotische Aspekt des Stillens ist nicht der Hauptgrund für die erneute Beziehung, sagt Mulford. "Es fällt schon manchmal schwer, dieses liebevolle Nähren von Sex zu unterscheiden", sagte sie The Sun.

"Obwohl es so schön und beruhigend ist, hat es auch etwas Erotisches. Bei den ersten paar Sitzungen war er schwierig, nicht in Versuchung zu geraten, einfach Sex zu haben, aber das wird bei jedem Mal leichter."

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