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Die Deutsche Bahn verklagt die Lufthansa auf über eine Milliarde, Bundeswehrpiloten wollen den NH90-Hubschrauber nicht fliegen und Indiens Polizeichef schläft bei einem Vortrag über Sicherheit ein.
1.12.14

Schweizer stimmen gegen Migrations-Limit

Die sogenannte Ecopop-Vereinigung wollte in einer Volksinitiative gegen die angeblich zu hohe Migration in der Schweiz angehen. Unter dem Slogan „Stopp der Überbevölkerung" sollten die Schweizer abstimmen, ob die Migration gesetzlich auf 0,2 Prozent der Wohnbevölkerung geregelt werden soll. Demnach dürften jährlich nur noch 16.000 Menschen einwandern (In den letzten Jahren waren es meist mehr als 80.000). Die Eidgenossen haben sich klar gegen den Vorschlag ausgesprochen.

Deutsche Bahn verklagt Lufthansa auf über eine Milliarde Euro

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Die Deutsche Bahn hat die Lufthansa und 30 andere Airlines auf Schadensersatz in Höhe von 1,2 Milliarden Euro verklagt. Grund war ein Kartellstreit. Die Fluglinien hatten zwischen 1999 und 2006 Kerosin- und Sicherheitszuschläge untereinander abgestimmt, wodurch die Bahn-Tochter DB Schenker zu viel für Frachtflüge zahlte. Neben den 1,2 Milliarden fordert die Bahn noch 560 Millionen Euro Zinsen.

Bundeswehrpiloten weigern sich, den Transporthubschrauber NH90 zu fliegen

Im Juni kam es in Usbekistan beinahe zu einem Absturz des Transporthubschraubers NH90. Nach einem Triebwerkschaden wurde die Löschfunktion ausgelöst, woraufhin Teile der Elektronik aussetzten. Die Soldaten weigerten sich daraufhin, in dem Modell zu fliegen. „Die Soldaten zweifeln an der Zuverlässigkeit des Helikopters und misstrauen den Einschätzungen der offiziellen Stellen", sagte Reinhard Schlepphorst, der Vorsitzende der Interessengemeinschaft des fliegenden und luftfahrzeugtechnischen Personals der Transport- und Hubschrauberverbände der Bundeswehr gegenüber der FAS. Vor wenigen Tagen wurden die Beschränkungen für den Flugbetrieb der NH90 aufgehoben. Laut Schleppenhorst erwägen Soldaten, sich flugunfähig zu melden.

Indiens oberster Polizeichef schläft vor der Kamera ein

Am Samstag hielt der der indische Premierminister Narendra Modi vor Polizeivertretern eine Rede und sprach von der Notwendigkeit einer „wachsamen, stets ansprechbaren und verantwortungsbewussten Polizei". Währenddessen hielt die Kamera auf Ranjit Sinha, Indiens obersten Polizeichef, der bei der Rede ein Nickerchen hielt. Bereits im Dezember 2013 war ihm das Gleiche bei einem Treffen von ranghohen Polizisten passiert. Wenn Sinha allerdings wach ist, redet er sich gerne mal um Kopf und Kragen. Vor Kurzem irritierte er mit einem wirren Vergleich: Wenn man das Verbot von Wetten nicht durchsetzen kann, ist es, als ob man sagt, wenn man eine Vergewaltigung nicht verhindern kann, sollte man sie genießen." Politiker und Frauenaktivistinnen forderten draufhin seinen Rücktritt.

Zwei Kinder haben am Strand eine Babyleiche ausgegraben

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Zwei sechs und sieben Jahre alte Jungen haben am Strand in der Nähe von Sydney eine Babyleiche gefunden. Sie war 20 bis 30 Meter von der Küste entfernt vergraben worden. Die beiden Jungen alarmierten ihren Vater, der sofort die Polizei rief. Über die Todesursache ist noch nichts bekannt. Die Mutter wird gesucht.

Heute-Show kommt bald täglich online

Die Heute Show wird es ab 2015 jeden Tag im Internet zu sehen geben. Wie der Spiegel berichtet, soll ab März jeden Tag „Online-Only"-Inhalte der ZDF-Show geben. Show-Charaktere wie Gernot Hassknecht und Tina Hausten sollen dann täglich politische Ereignisse kommentieren. Damit reagiert das ZDF auf Nutzerumfragen, die die Heute-Show regelmäßig als stärkstes Freitagabendprogramm bei den 14- bis 49-Jährigen zeigten.

In Rotterdam wurden drei Tonnen Kokain sichergestellt

Niederländischen Drogenfahndern ist im Rotterdamer Hafen ein spektakulärer Coup gelungen. In einem Container fanden sie eine Ladung von drei Tonnen Kokain. Die 3300 Pakete mit Koks waren zwischen einer Ladung von Maniok-Wurzeln aus Costa Rica versteckt. Es wurde umgehend vernichtet.