Fotos: Jane Evelyn Atwood | VU'

Diese persönlichen Fotos zeigen die Pariser Trans-Community der 70er Jahre

Die Bilder von Jane Evelyn Atwood lassen das berüchtigte Pariser Vergnügungsviertel Pigalle wieder aufleben.

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13 Oktober 2018, 4:00am

Fotos: Jane Evelyn Atwood | VU'

Den Pariser Stadtteil Pigalle besuchten prüde Einwohner früher höchstens in ihren Albträumen: Noch heute steht dort das weltbekannte Moulin Rouge; vor über hundert Jahren lebten hier Künstler wie Pablo Picasso oder Vincent van Gogh. Seit Jahrzehnten ist das Vergnügungsviertel ein Anlaufpunkt für alle, die nach Sex und Drogen suchen.

Als die amerikanische Fotografin Jane Evelyn Atwood 1978 in Paris ankam, war sie von Pigalle fasziniert. In ihren Bildern hielt sie alles fest, was das Nachtleben des Stadtteils zu bieten hatte. Vor allem die Trans-Community tat es ihr an, insbesondere die Menschen, die ihr Geld mit Sexarbeit verdienten.

Nachdem sie das Vertrauen der Community gewonnen hatte, fotografierte Atwood mehrere Jahre lang eine Gruppe von Leuten, die zu Unrecht "verspottet, gefürchtet, ausgegrenzt und an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurden". Die beeindruckendsten Aufnahmen aus dieser Zeit hat Atwood in ihrem neuesten Fotoband Pigalle People, 1978-1979 veröffentlicht.

Einige der Fotos könnt ihr hier sehen.

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