Chester Bennigton schrei-singt auf neuem Song, als ob's immer noch 2001 wär

Lamb-of-God-Gitarrist Mark Morton hat auf seinem neuen Song "Cross Off" den (musikalischen) Geist des verstorbenen Linkin-Park-Sängers heraufbeschworen, um euch auf die ultimative Zeitreise zu schicken.

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09 Januar 2019, 11:42am

Im Januar jedes frisch angebrochenen Jahres verzweifeln Schüler, Rentner und wer auch immer sonst noch handschriftlich Schreiben verfasst. Denn jedes Mal, wenn man penibel das Datum in die rechte obere Ecke des Papiers schreiben möchte, ist man am Ende dazu gezwungen, die sauber gezogenen Tintenlinien der alten Jahreszahl mit fetten, dicken Tintenklecksen auszubessern.

Passt also auf, liebe Papiertiger, denn heute könnte euch der Fehler unterlaufen, statt 2019 eine 2001 auf eure Hausaufgaben zu kritzeln.

Wer den neuen Song von Mark Morton, Gitarrist der Metal Band Lamb of God hört, wird unweigerlich in diese wunderbare Zeit der Schweißbänder, Tribal-Tattoos und des Nu Metals zurückkatapultiert. Schuld daran ist in erster Linie der verstorbene Chester Bennington, der auf "Cross Off" so schrei-singt und rappt, als wären die letzten Jahre nur ein böser Traum gewesen, aus dem wir endlich in unserem Kinderzimmer hochschrecken.

Wem die letzte Linkin-Park-Platte zu soft war, wird hier angesichts der schweren Metalriffs und der Überstrapazierung von Chesters Stimmbändern euphorisch headbangen. Auch wenn hier in der Redaktion ein Kollege trocken anmerkte: "Der Song hätte auch vor 15 Jahren erscheinen können und keiner hätte gemerkt, dass er aus der Zukunft kommt." Aber wer hat 2019 schon Bock auf die Zukunft? Eben.

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