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5 News vom Wochenende, die du nicht verpasst haben solltest

Ein Unbekannter ersteigert eine Siedlung in Brandenburg, in Berlin brennen Israel-Flaggen und der U-Bahn-Treter soll im Gefängnis verprügelt worden sein.

von Christian Fahrenbach
11 Dezember 2017, 7:59am

Der Winter ist da und mit ihm alles, was wir seit Jahren daran schätzen oder eben einfach gewohnt sind: Schneemänner, gestrichene Flüge und Menschen, die wegen Weihnachten wie von Sinnen shoppen.

Unser Spirit Animal an diesem Wochenende war aber der Sohn von Kerry Spencer aus Maryland. Sie teilte auf Twitter das Foto ihres Kindes, wie der als kleiner Stöpsel neben den Weihnachtsmann gesetzt wurde und einfach nur in Gebärdensprache stumm um Rettung bat.

Und sonst? Ein Unbekannter hat sich ein Dorf in Brandenburg gekauft, ein Typ hat seinen Kopf in eine Mikrowelle einbetoniert und Pro-Palästina-Demonstranten haben in Berlin Israel-Flaggen verbrannt. Hier sind fünf News vom Wochenende, die du nicht verpasst haben solltest.

Unbekannter ersteigert Siedlung in Brandenburg

Screenshot: Google Maps

Es wohnen gerade einmal 15 Menschen in der kleinen Siedlung Alwine, 100 Kilometer südlich von Berlin. Aber seit dem Wochenende ist die winzige Größe nur noch das Zweitinteressanteste an der Siedlung mit neun Wohnhäusern: Die Ortschaft wurde komplett verkauft, 140.000 Euro hat bei einer Versteigerung der einzige Bieter gezahlt. Jetzt rätseln alle, wer der unbekannte Käufer ist.

Nach Trump-Rede brennen auch in Deutschland Israel-Flaggen

Pro-Palästina-Demo in Berlin | Foto: imago | snapshot

Donald Trump hat vergangene Woche Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt und das sorgt an verdammt vielen Orten für Proteste: In Beirut gab es Krawalle vor der US-Botschaft und auch in Deutschland sind in München und Berlin Menschen aneinandergeraten. In der Hauptstadt haben Pro-Palästina-Demonstranten am Freitag und Sonntag auch Fahnen Israels verbrannt.

Drei Festnahmen nach versuchtem Brandanschlag auf Synagoge in Göteborg

Maskierte haben am späten Samstagabend einen brennenden Gegenstand auf eine Synagoge in Göteborg geworfen und so versucht, das Gebäude in Brand zu stecken. Weil es nieselte, konnte ein Brand am Boden schnell gelöscht werden. Am Sonntag wurden drei Verdächtige festgenommen. Die jüdische Gemeinde in Schwedens zweitgrößter Stadt glaubt, dass die Tat auch mit Trumps Entscheidung im Zusammenhang steht.

U-Bahn-Treter im Gefängnis verprügelt

Der Mann, der in Berlin im Oktober 2016 eine Frau die U-Bahn-Treppe hinuntergetreten hat, soll im Gefängnis übel zusammengeschlagen worden sein: Mithäftlinge sollen laut Bild-Zeitung den 28-Jährigen so heftig verprügelt haben, dass er im Krankenhaus behandelt werden musste. Die Tat geschah während der sogenannten Laufzeit zwischen Arbeitsstellen oder anderen Abteilungen des Gefängnisses – es ist unklar, ob Beamte in der Nähe waren. Er war im Juli 2017 zu drei Jahren Haft verurteilt worden.

Journalist Deniz Yücel seit 300 Tagen in Haft

Am Sonntag, den 10. Dezember, saß der Welt-Korrespondent Deniz Yücel seit 300 Tagen in einem türkischen Gefängnis. 279 Tage davon verbrachte er in Einzelhaft, noch immer gibt es keine Anklageschrift gegen ihn.

Viel passiert ist in dieser Zeit nicht. Immerhin eine Neuigkeit berichtet Yücel aus seiner Zelle: Die türkische Regierung habe endlich eine Stellungnahme an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte geschickt. Viel mehr könne er dazu nicht sagen: "Auf dieses Dings, das das türkische Justizministerium in Straßburg einzureichen sich getraut hat, werde ich erst zu gegebener Zeit antworten."

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