Ah, Bier. Der nahrhafte Gerstensaft erfreut sich in Deutschland (und nicht nur hier) größter Beliebtheit, immerhin werden durchschnittlich 22 Millionen Liter pro Tag konsumiert.
Hopfen ist einfach gut für uns, macht das Bier schön herb, lässt Männern Brüste wachsen und macht sie auch noch besser im Bett. Achso, außerdem hilft er gegen Bakterien und gegen einige Krankheiten.
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Bei einer Konferenz der American Chemical Society verkündeten Wissenschaftler jetzt, dass sie kurz davor stehen, die einzelnen gesundheitsfördernden Bestandteile des Hopfens endlich synthetisch herstellen zu können. Sie hoffen, diese eines Tages zur Behandlung von Krankheiten einsetzen zu können.
„Wenn normalerweise Forscher gesundheitsfördernde Verbindungen aus dem Hopfen extrahieren, müssen sie zunächst einmal feststellen, ob sie überhaupt die richtigen Bestandteile herausgetrennt haben”, so Dr. Kristopher Waynant, der Leiter des Hopfen-Projektes, in einer Pressemitteilung. „Wenn man aber diese Stoffe selbst herstellen kann, weiß man sofort, dass es die richtigen sind.”
Waynant und sein Team haben es insbesondere auf Humolon und Lupulon abgesehen, Hopfensäuren, die krebs- und entzündungshemmend wirken. Ziel der Forscher ist es, diese Stoffe im Labor synthetisch herzustellen, um daraus ein Medikament zu entwickeln.
„Bevor aus Humulon und Lupulon allerdings Wirkstoffe hergestellt werden können, müssen die Forscher sicherstellen, dass sie auch die richtigen Säuren extrahiert haben”, heißt es in der Presseerklärung weiter. Diese „Bier-Verbindungen” könnten in vielen Bereichen Anwendung finden, zum Beispiel bei der Behandlung von Krebs und entzündlichen Erkrankungen.
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