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The World Hates You Issue

Beatgewitter am Hindukusch

Bis heute schickt die Regierung jährlich Soldaten in einen Krieg, den die Mehrheit der Deutschen ablehnt und dessen Sinn und Zweck uns nicht erklärt wird. Gleichzeitig wird uns weisgemacht, dass sich Afghanistan mit der Übergabe der Verantwortung in...
17.7.13

Das Leben und die Party geht auch im Auslandseinsatz weiter. Fotos von Lisa Reisch

Seit Deutschland wieder Krieg führt, wurde über Afghanistan bereits genug geschrieben, gefilmt und debattiert. Was es jedoch so gut wie nie in die Nachrichten schafft, ist das alltägliche Töten, das dort seit zwölf Jahren Tag für Tag passiert. Als also das Angebot auf meinem Schreibtisch lag, den Dresdner HipHop-DJ Eskei83 zum Party machen im deutschen Militärlager zu begleiten, wollte ich mir die Chance nicht entgehen lassen, mich selbst von der Absurdität dieses Krieges zu überzeugen. An einer Wand in meiner Wohnung prangt seit Jahren ein afghanischer war rug, ein Kriegsteppich, in den die Geschichte des an blutigen Konflikten nicht armen Landes am Hindukusch gewebt ist, russische Panzer, die Kartografie Afghanistans, Handgranaten, RPGs, Hubschrauber und die allmächtige und übermächtige Kalaschnikow. Vor Jahren bezog ich ihn—für mehr Geld als er eigentlich Wert ist—über einen Händler aus Karatschi, Pakistan. Dieser Fetzen Stoff ist im Grunde zu bunt und ziemlich hässlich, aber so surreal wie Afghanistan selbst. Eskei wurde auf dem Flughafen Köln vor einiger Zeit von ein paar Soldaten, die auf dem Weg in den Einsatz waren, angesprochen, ob er sie nicht einmal besuchen wolle, um dort eine Show zu spielen. Das erste Mal traf ich Eskei auf einer Party in Dresden. Es war ein Fest aus Bling-Bling, weit geschnittenen Dekolletees, zu kurzen Röcken und Hosen, die so tief hingen, dass sie bei jeder Bewegung die Tanzfläche wischten. Ein paar Tage später sehe ich nur noch Flecktarn, vor mir, neben mir und um mich herum. Vor lauter Uniformen sehe ich kaum die Menschen, die darin stecken und die mit uns in Termez, Usbekistan, gelandet sind. Von hier aus gibt es nur ein weiteres Flugziel, und das ist Mazar-i-Sharif, das größte deutsche Feldlager in Afghanistan. Vor dem ovalen Fenster des grau lackierten Truppentransporters der Luftwaffe ist es dunkel. Aus dem Lautsprechersystem der Kabine schallt blechern „Don’t Worry be Happy“ von Bobby McFerrin. Das zuckrige Lied mutet zynisch und absurd an, wenn man sich in der Maschine umsieht. Niemand singt oder wirkt besonders glücklich, und es ist unklar, wieso und warum dieses Lied gespielt wird. Termez ist ein Verladebahnhof für Personal und Material und die entscheidende Drehscheibe für die Versorgung der Truppen in Afghanistan. Jeder Soldat, der am Hindukusch in den Einsatz geschickt wird, muss hier zwischenlanden, bevor es weiter nach Afghanistan geht.  In Termez verrichten knapp 100 Bundeswehrsoldaten ihren Dienst. Ihre kleine Welt besteht aus Containern—Container zum Schlafen und Container zum Pissen. Im Container zum Pissen haben sich bestimmt schon Tausende Soldaten mit krakeliger Handschrift auf den siffigen Trennwänden verewigt. „Glück auf Kameraden“, „Proletenpack“, „183 Tage, 26 Wochen, halbes Jahr, 11 IED Funde, keine Verwundeten“, „Endlich raus aus dieser VERDAMMTEN SCHEISSE“, ist dort zu lesen.   Ansonsten gibt es nicht viel zu sehen und absolut nichts zu erleben. Schließlich setzen wir uns mit einem Tross Soldaten und einer von Eskei mitgeführten Palette mit 2,5 Tonnen Material in Richtung Afghanistan in Bewegung. Boxen, Lichtorgeln und Nebelmaschinen werden neben Kriegsgerät verzurrt, bevor auch ich mich in die stickige Dunkelheit der alten Transall quetsche.  20 Minuten später öffnet sich bereits wieder die Heckklappe, während die Maschine über das Rollfeld des Regionalflughafens Mazar-i-Sharif ruckelt. Im angrenzenden Camp Marmal verrichten knapp 5.000 IASF Soldaten ihren Dienst. Hitze und Benzingestank wabern durch den Laderaum. Ich sehe Drohnen, die mit Raketen beladen starten, und Helikopter, die ohne Waffenlast wieder landen. Plötzlich ist das, was ich bislang nur aus den Medien kenne, Realität. Dass Menschen gestorben sind, wenn ein Kampfjet mit flammendem Triebwerk wieder auf dem Flugfeld landet, ist möglich, sogar wahrscheinlich. Doch wie viele und von welcher Seite ihr Leben gelassen haben, wird man kaum erfahren, nachdem die ISAF die Publikation von Gefallenenstatistiken zu Beginn dieses Jahres eingestellt hat. Zahlen über Tote und Verwundete kommen nur noch durch Schätzungen von NGOs zustande. Diese besagen, dass neben den durchschnittlich knapp 300 bis 500 afghanischen Sicherheitskräften, die jeden Monat Opfer von Anschlägen und Angriffen werden, wohl auch über 14.700 afghanische Zivilisten seit 2001 ihr Leben gelassen haben. Bereits in der Antike wurden Armeen von einem Tross aus Händlern und Prostituierten begleitet, die für Abwechslung sorgten. Heute ist die militärische Führung jedoch zunehmen bestrebt, den Soldaten Unterhaltung zukommen zu lassen, die sie aus dem Zivilleben gewohnt sind.

Mir wird mulmig zumute, während ich das konstante Lärmen dieser Maschinerie betrachte. Ich fühle mich wie das, was ich im Grunde auch bin—ein ahnungsloser Tourist in einem Krieg, den so gut wie niemand mehr befürwortet oder erklären kann.

Im Gespräch mit den Soldaten spüre ich ihren Redebedarf und gleichzeitig Unsicherheit, wie weit sie mit ihrer Meinung gehen dürfen. Immer wieder erlebe ich Momente, in denen mir irgendwelche Gründe genannt werden, warum ein bestimm­ter Soldat jetzt besser nicht mit mir sprechen sollte. Oder ich merke, wie die jungen Soldaten auf einmal nur noch militärische Phrasen von sich geben, die wenig authentisch klingen. Ich frage mich, wie transparent gearbeitet werden kann bzw. aus Sicherheitsgründen überhaupt werden darf, oder wie viel Offenheit aufgrund politischen Kalküls aus Berlin erwünscht ist. Die Furcht vor schlechter Publicity ist nach dem Luftangriff bei Kunduz, im September 2009, als nach NATO-Einschätzung bis zu 142 Menschen ums Leben kamen, spürbar. Vor der ersten Party am Abend versucht Eskei Internet aufzutreiben, mit einer Verzweiflung, als würde sein Leben davon abhängen. Ich trinke währenddessen die erste meiner beiden streng rationierten Dosen Bier und beobachte wie Eskeis Material von afghanischen Hilfskräften entladen und aufgebaut wird. Keiner dieser jungen Typen, von denen Tausende auf dem Stützpunkt angestellt sind, wird wohl eine Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland bekommen, wenn die Bundeswehr abziehen wird. Zwei auf dem Stützpunkt arbeitende Händler, die alle Arten an Kleinigkeiten, wie Rasierer, Teppiche und bestickte Patches an die ausländischen Soldaten verkaufen, erzählen mir von ihrer Angst vor dem Tag, an dem die Bundeswehr sie nicht mehr vor den Aufständischen absichern kann und für ihr Land eine ungewisse Zukunft anbricht.  Ein paar junge Soldaten einer Gebirgsjägereinheit teilen sich mit mir den Tisch. Es ist ihr erster, siebenmonatiger Einsatz in Afghanistan. Im Moment schlagen sie Zeit tot, während sie auf den Befehl warten, wieder in ihre Panzer zu steigen, um einen Konvoi in ein kleines Ausbildungslager der Bundeswehr zu begleiten. Die Soldaten zögern, mit mir als Journalist zu reden. Die Frage, ob sie sich nicht manchmal wünschen würden, mehr als zwei Dosen Bier zu trinken, bricht das Eis: „Wenn man Zuhause ist, kann man sich dann wieder wegknipsen, aber hier geht’s halt einfach nicht. Viele Leute haben zu mir gesagt, als ich erzählt habe, ich geh nach Afghanistan: ,Ja, jeden Tag Party und saufen.‘ Aber das stimmt hier eindeutig nicht.“ Dann müssen sie auch schon wieder in ihre Schützenpanzer steigen und raus ins, wie sie es nennen, „Indianerland“ fahren.   Pünktlich um 20 Uhr knallen schließlich die ersten Beats durch das Camp und übertönen sogar die lärmenden Generatoren und startenden Jets. Eskei dreht an Reglern, die Lichtorgel lässt die Uniformen in ungewöhnlich grellen Farben leuchten und die kleinen Gruppen Soldaten stehen skeptisch herum und klammern sich an ihre Dose Bier. Nach und nach füllt sich aber doch der Bereich vor Eskeis DJ-Pult mit jungen Soldaten, die entweder alleine einen exzessiven Ausdruckstanz hinlegen, oder in der Gruppe Eskei gröhlend anfeuern. Aus Angst vor Anschlägen durch Taliban-Schläfer unter den afghanischen Hilfskräften tragen sie selbst beim Tanzen geladene Waffen.  Die wahren Kosten für den Einsatz geben eine Ahnung davon, wie weit die bundesdeutsche Wirklichkeit vom Hindukusch entfernt ist. Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hat die Bundeswehr-Mission in den vergangenen zehn Jahren 17 Milliarden Euro gekostet, drei Mal so viel wie die von der Bundesregierung offiziell veranschlagten 5,5 Milliarden Euro. Das DIW berücksichtigt für seine Schätzung nämlich nicht nur die reinen Einsatzkosten der Bundesregierung, sondern zudem Investitionen des Entwicklungsministeriums oder des Auswärtigen Amts, um das Land zu stabilisieren, sowie zusätzliche Kosten, die die Gesellschaft durch den Tod oder die Verwundung von Soldaten zu tragen hat.  Es gehört zwar nicht zum guten Ton, doch man kann Menschenleben sehr wohl in Geld ausdrücken. Die Kosten für einen gefallenen Bundeswehrsoldaten beziffert das DIW auf 2,3 Millionen Euro. Der Betrag entspricht dem, den die EU auch in anderen Kosten-Nutzen-Analysen als Preis für ein Menschenleben veranschlagt hat, wie etwa bei Toten im Straßenverkehr.  Alles für den Auslandseinsatz benötigte Material muss aus Deutschland importiert werden. Die Bundeswehr richtet sich deshalb schon darauf ein, in einem logistischen Mammutprojekt 4800 Container und 2000 Fahrzeuge bis zum 31. Dezember 2014 aus Afghanistan abzuziehen.

Ein in Afghanistan getöteter Zivilist ist im Vergleich dazu weit billiger. Als Bundeswehrsoldaten an einem Checkpoint bei Kunduz eine Mutter und ihre zwei Kinder erschossen, bekam die Familie dafür 20.000 Euro vom deutschen Staat. Eine Artilleriegranate kostet laut dem Parlamentarischen Staatssekretär Christian Schmidt rund 57.000 Euro.

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Das deutsche Feldlager im nördlichen Kunduz ist die zweite Station auf Eskeis Tour. Die 2,5 Tonnen Equipment müssen Tag für Tag verladen, abgeladen, aufgebaut, abgebaut und wieder verzurrt werden. Der logistische Aufwand ist immens, doch Eskei erträgt alles mit stoischer Gelassenheit, die ihn selbst dann nicht im Stich lässt, als er sich eine schusssichere Weste über den Kopf streifen muss, um zu seinem nächsten Gig zu kommen.

Als wir um 7 Uhr morgens Kunduz erreichen, flirrt die Luft auf dem provisorischen Rollfeld. Nur 600 Meter trennen den Terminal-Bunker am Flughafen vom deutschen Lager, doch selbst diese kurze Strecke legen wir in gegen Sprengfallen und Raketen gepanzerten, mehrachsigen Schwertransportern mit den Namen Titanic und Hindenburg zurück. In Schalensitze geschnallt kann ich für knapp fünf Minuten die braun, beige, staubige und trostlose Landschaft durch einen schmalen Schlitz Panzerglas beobachten. Für einen Moment tauchen zwei Gestalten auf und verschwinden gleich darauf in einer Staubwolke. Ich frage mich, wie es auf die Menschen dort draußen wirken muss, wenn der Westen nicht einmal auf 600 Meter Asphalt für Sicherheit sorgen kann, während der afghanischen Bevölkerung erzählt wird, dass die Sicherheitslage so gut sei, dass sie nun bald selbst dafür verantwortlich ist.  In Kunduz befindet sich die Front, so erzählt mir der Geschützführer einer Panzerhaubitze, in einem Radius von 25 Kilometern um das Lager herum. Wir stehen neben dem größten deutschen Panzersystem, während er mir erzählt, wie es sich anfühlt, für so ein mächtiges Waffensystem, dass mit einem Schuss ein ganzes Fußballfeld mit tödlichen Splittern bedecken kann, verantwortlich zu sein: „Die Panzer-Butze an sich ist die schwerste Waffe, die die Bundeswehr besitzt, und wenn man die dann schießt, ist das natürlich enorm männlich … also, da kommen sehr gute Gefühle auf.“ Die Vorstellung, dass das potenziell tödliche Abfeuern solch einer Waffe „gute Gefühle“ auslösen kann, finde ich irritierend. Die Panzerhaubitze soll als eines der ersten Systeme wieder nach Deutschland überführt werden, doch bis es endgültig soweit ist, ist sie in Kunduz 24 Stunden für sieben Tage die Woche in ständiger Bereitschaft. „Man darf die Sicherheitslage trotzdem nicht vergessen, die wir hier im Einsatzland haben und die ist hier so ja … nicht so, dass man hier Urlaub machen könnte“, gibt er mir noch mit.

Viele der knapp 2000 Afghanen, die für die Bundeswehr gearbeitet haben fürchten die Rache der Taliban Ob sie im Land bleiben müssen oder in Deutschland aufgenommen werden, wird einzeln geprüft.

Vor dem Gig am Abend stehe ich mit einem dieser jungen Soldaten im lehmigen und trostlosen Innenhof seiner spartanischen Unterkunft vor einem Gehege mit Schildkröten, dass die Soldaten als kleines Refugium der Ruhe angelegt haben. Er erzählt mir von seinem vorherigen Einsatz in der Unruheprovinz Baghlan vor ein paar Jahren. „Alles was uns dort geschützt hat, war Stacheldraht und zwei Hunde, die uns zugelaufen waren und von den Sanis sogar geimpft wurden.“ Die Hunde bewährten sich als psychologische Begleiter und zudem als Alarmanlage, wenn jemand dem Stacheldraht zu nahe kam. Zumindest solange, bis aus dem Bundesministerium der Befehl kam, dass Hunde im Einsatz der Bundeswehr nichts zu suchen haben. Ein sehr jung aussehender Soldat, mit dem ich ins Gespräch komme, erzählt mir, dass er der Scharfschütze seines Zuges ist. Seine Aufgabe besteht darin, seine Gruppe bei ihren Ausfahrten und Kontrollen aus ein paar Hundert Metern Entfernung mit dem Gewehr im Anschlag abzusichern. Er erzählt mir davon, dass es ein schreckliches Gefühl ist, durch ein Fadenkreuz jemanden ins Visier zu nehmen. Er erzählt mir, wie groß die Anspannung ist, und von der Angst davor, Fehler zu machen, die dazu führen, dass Menschen sterben. Und davon, dass es trotz allem sein Job ist, wen auch immer zu „eliminieren“, der eine akute Gefahr für ihn und seine Kameraden darstellt.  Ich starre auf die Tanzfläche und mein Blick bleibt an einem Soldaten hängen, der mit seinen Kameraden ausgelassen zu den Beats abgeht. Sein linker Arm hängt schlapp und reglos am Körper herab. Seine linke Gesichtshälfte ist deformiert und mit lila Brandnarben bedeckt, die sich wie dicke Würmer seinen Hals herunterziehen. Das linke Auge unnatürlich starr. Der Soldat stammt aus der Einheit, die am Karfreitag 2010 in einen Hinterhalt der Taliban geriet und nun wieder in den Einsatz verlegt wurde. An jenem 2. April sollte eine Patrouille deutscher Soldaten eine Straße von improvisierten Sprengfallen reinigen und geriet dabei in ein heftiges Gefecht. Einer der Soldaten starb im MG-Feuer, zwei weitere wurden angeschossen. Während des Rückzuges fuhr schließlich ein Transportfahrzeug auf eine Mine. Die Explosion tötete zwei weitere Soldaten und verwundete fünf schwer. Der Soldat vor der Bühne war einer von ihnen. Dieser Karfreitag 2010 war die Zäsur, durch die auch die deutsche Politik gezwungen war, nicht mehr von einem „Stabilisierungseinsatz“ zu sprechen oder davon, Brunnen und Schulen zu bauen, sondern schwere Artilleriegeschütze nach Afghanistan zu verlegen und vor allem das lange vermiedene Wort „Krieg“ wieder in den bundesdeutschen Wortschatz einzuführen.  Bis heute schickt die Regierung mit breiter Mehrheit jährlich Soldaten in einen Krieg, den die Mehrheit der Deutschen ablehnt und dessen Sinn und Zweck uns nicht erklärt wird. Gleichzeitig wird uns weisgemacht, dass der Spuk in knapp 20 Monaten vorbei sein wird und sich Afghanistan mit der Übergabe der Verantwortung in blühende Landschaften verwandeln wird. Allem Anschein nach wird dem nicht so sein. Das Nachfolgemandat namens ANTAAM, oder Afghan NATO Training, Advisory and Assistance Mission für den 2014 auslaufenden ISAF-Kampfeinsatz wird bereits debattiert. Weiterhin sollen zwischen 15.000 und 20.000 ausländische Soldaten und Militärausbilder, davon 800 aus Deutschland, am Hindukusch versuchen, die afghanische Armee zu trainieren und so das Land zu stabilisieren. Wie lange diese Mission dauern soll, steht derzeit noch nicht fest. Unsere neue Afghanistan-Doku findet ihr auf VICE.com