
In Kuba gelten Waren, die schwer oder unmöglich zu kriegen sind, als perdido—also verloren. Als ich diesen Sommer in Havanna ankam, waren die zwei dringendsten perdido-Waren Klopapier und Bier. Für die Besucher werden diese in den Hotels bereitgestellt, aber für Kubaner sind sie wie vom Erdboden verschluckt. Perdido. Elf Millionen Menschen auf einer Insel mit einem Klopapier-Problem. Andere schwierig zu kriegende Dinge sind Seife, Stifte, Smartphones und Kreditkarten—nicht, dass hier amerikanische Kreditkarten überhaupt funktionieren würden. Das Internet ist ebenfalls perdido: Nur 3 bis 4 Prozent der Bevölkerung verfügt über Zugang zum World Wide Web. Aber von all den perdido-Dingen, die die Kubaner nicht in ihre Finger kriegen, ist das merkwürdigste—und das am meisten tabuisierte—Rindfleisch.
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