Thump

Der mysteriöse Prince Of Denmark ist Geschichte

“Ich muss mit der Zeit den Bezug dazu verloren haben und habe daher beschlossen, mich etwas Unbekanntem zuzuwenden.”
18 Mai 2017, 10:55am
Foto: "Live At Planet Uterus"-Artwork mit Genehmigung des Künstlers

Gestern hat der anonyme Produzent hinter Prince Of Denmark das Ende seines Projektes aus dem Giegling-Umfeld bekannt gegeben. Die Nachricht verbreitete er über seinen SoundCloud-Account, den er kurzerhand in "Prince of Denmark is dead" umbenannte. Außerdem teilte er drei neue Soundstücke über drei verschiedene Accounts. Der Künstler ist auch durch seine Projekte Traumprinz und DJ Metatron bekannt; ob diese damit ebenfalls Geschichte sind, erwähnte er nicht explizit.

"Die Geschichte, die ich erzählen wollte, ist erzählt", schreibt er in seinem Post. "Ihr letzter Abschnitt handelt davon, etwas loszulassen", heißt es weiter. "Darüber hinaus ist es für mich persönlich sowohl eine liebevolle Umarmung als auch ein Dokument eines zehn Jahre währenden Kapitels bei Giegling, das für mich zu einem Ende gekommen ist. Es war eine Zeit, für die ich dankbar bin, auch wenn mir jetzt – nachdem ich aus einem tiefen Traum erwacht bin – klar geworden ist, dass ich mit der Zeit den Bezug dazu verloren haben muss. Daher habe ich beschlossen, mich etwas Unbekanntem zuzuwenden. Ich danke euch zutiefst für diese wunderbare Reise. Wir werden uns wiedersehen."

Die Mixe auf den Prince-of-Denmark- und Planet-Uterus-Accounts tragen beide den Titel "untitled" und beinhalten jeweils nur einen einzigen Track, der acht Mal geloopt wurde. (Der Künstler hat letztes Jahr ein Album namens 8 veröffentlicht). Die Arbeit auf seinem sender-geibel-Account mit dem Titel "program" besteht aus 26 Minuten Weißem Rauschen. Sie ist mit #cosmicnoise getaggt, während der Mix des Prince-of-Denmark-is-dead-Accounts mit #requiem getaggt ist.

Die Traumprinz-Mixe "Live At Sender Geibel" und "Live At Planet Uterus" wurden ebenfalls von SoundClound entfernt.

Dieser Artikel ist zuerst auf THUMP erschienen.

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