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Ukrainischer Vereinsboss wird von Hools verprügelt und holt seine Knarre aus dem Büro

Weil der Poltava-Klubdirektor die Pyrofackeln der Gästefans löschte, fing er Tritte und Schläge. Das lässt man sich als Autorität nicht gefallen.
6.6.16
Foto: Screenshot Youtube

Letzter Spieltag in der zweiten ukrainischen Liga: Der FC Cherkasky Dnipro ist zu Gast im Lokomotiv Stadium beim FC Poltava. Weil die Gäste mit zwei Toren führen, zündet das Dutzend mitgereister Fans einige Pyrofackeln. Bogdan Vinnytsia, Klubdirektor des FC Poltava, gefällt das in seinem Stadion gar nicht: Er eilt mit seinem Assistenten zum Gästesektor, schlägt den Fans die Bengalos aus der Hand und tritt brennenden Fackeln aus. Daraufhin wird er von einigen aufgebrachten Cherkasky-Anhängern mit Tritten und Schlägen verprügelt. Erst als die Spieler und die zwei zaghaften Polizeibeamten dazwischen gehen, lassen die Fans von den Offiziellen ab. Anschließend kommt das halbe Stadion am Tatort zur Rudelbildung zusammen.

Exzentriker Bogdan Vinnytsia blies aber nach der Tat zum Gegenangriff: Der Klubdirektor stürmte mit blutverschmiertem Gesicht in sein Büro und kam mit einer Pistole in der Trainingshose zurück. Wild entschlossen wollte er den aufmüpfigen Gästefans wohl eine denkbar dumme Abreibung verpassen. Sein Assistent konnte ihn diesmal mit einem guten Tipp beraten und hielt ihn von seiner Tat ab. Wie das ukrainische Onlineportal ltava berichtet, kam es anschließend zu keinem größeren Zwischenfall—kaum zu glauben.